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Avatar von joribo
  • joribo

mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2013

endlich mal eine korrekte Bezeichnung für die PRC

staatlich-privater Kapitalismus. Genau das ist es.

Tagesschau und Bildzeitung versuchen krampfhaft das Mythos von der kommunistischen Diktuatur aufrechtzuhalten. Es wird zum Selbstgänger. Wenn man "kommunistisch..." hört denkt man automatisch an "...Diktatur".

Ähnlich wie die Christen es geschafft haben durch jahrzehntelange Propaganda "buddhistische Sekte" als Schlagwort zu etablieren. Beschäftigt man sich mit der Geschichte des Buddhismus in Asien, wird man feststellen dass es gar keine Sekten gibt sondern nur länderspezifische Entwicklungen.

Solche Schreiberlinge haben wohl noch nicht gemerkt dass Mao Tsedong bereits seit 1975 tot ist und die nachfolgenden Regierungen längst die Kombination von Privatwirtschaft mit staatlicher Lenkung der grundsätzlichen und landesweiten Belange aufgebaut haben.

Es ist sogar so dass China in vieler Hinsicht neoliberalistischer ist als Zentraleuropa. Etwa die Raubkopien oder die IC's die man mit der dicken Lötlampe aus alten Computern auslötet, neu stempelt und als neu verkauft. Sowas sind die negativen Seiten eines ungebremsten neoliberalistischen Kapitalismus.

Die sogenannte "kommunistische" Partei versteht dieses Wort auf chinesisch als "kommun, gemeinsam, gemeinschaftlich". Demzufolge ist die KP ein Sammelbecken diverser Interessen, vom Ökofreak über Industrielle zum Alt-Sozialisten.

Im Moment sind viele soziale Belange noch geprägt von der ehemals sozialistischen Staatsform, etwa preiswerte Gesundheitsvorsorge, um Grössenordungen besser als in Finnland. Oder ein stabiles Rentensystem, besser als in Deutschland.

Als ich mal wieder vom Festland nach Macao fuhr, um mir meinen Stempel zu holen wegen Visa, einmal im Monat, war da ein grosses Plakat aufgehängt von der KP. Ich habe es fotografiert und nachher meine Sekretärin gefragt was denn da draufsteht. Es war "Wir müssen die Grundwerte des Sozialismus verteidigen und aufrechthalten". So weit ist China also schon in den Kapitalismus abgedriftet dass viele Angst haben um die elementaren Werte eines Sozialsystems.

Und noch ein Wort zum "Chinaschrott". Was hier in Zentraleuropa als Billigprodukt auftaucht, Bohrschrauber oder Kreischsäge, alles aus Plastik und billig, ist NICHT RELEVANT für die Industrie Chinas. China kann Schnellzüge bauen die sicher und landesweit mit 350 km/h fahren, wie der TGV. Und zum Mond fliegen. Das könnte man mit Billigproduken nicht. Die schlechte Qualität der chinesischen Billigsachen erklärt sich einfach aus dem Marktsegment. Man verkauft über den niedrigen Preis jedem Opa seine Kreissäge obwohl der schon einen Fuchsschwanz hat der ihm völlig reicht für sein Kelleregal.

Die völlig absorden Phantasiegeschichten mit "kommunistischer Diktatur" oder "Menschenrechtsverletzungen", von selbsternannten Weltpolizisten stets vorgebracht, vernebeln den Blick auf die Wirklichkeit.

Ich war da 3 Jahre und das war eine der besten Zeiten meines Lebens. Wäre gerne ausgewandert.

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  • Avatar von oldman123
    • oldman123

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.11.2003

    Antwort auf endlich mal eine korrekte Bezeichnung für die PRC von joribo.

    Und noch ein Wort zum "Chinaschrott". Was hier in Zentraleuropa als Billigprodukt auftaucht, Bohrschrauber oder Kreischsäge, alles aus Plastik und billig, ist NICHT RELEVANT für die Industrie Chinas.

    Das reicht nur genau so für billige westliche Propaganda.

    Wer kauft denn den Schrott in China ein?
    Es sind die Großhändler oder irgendwelche Handelsketten, die uns das Zeug in die Regale stellen und der "unterprivilegierte" Bürger kann sich Sachen leisten, die mal viel zu teuer oder gar Luxusartikel waren.

    Aber das ist ja nicht neu. Vor China gab es noch Taiwan, Südkorea, Singapur und Japan, die als Werkbänke für billige Massenware seit den 70ern arbeiteten. Aus Japan und Korea kamen ja auch die berühmt berüchtigten Autos, die man Reisschüsseln nannte.

    Aber die westlichen Industrien habe schon damals feste Technik und Technologien in diese Länder exportiert. Die waren nicht doof und fingen an nicht mehr nur zu kopieren, auf Industriemessen mit Fotoapparaten rumzulaufen, sondern gelernt mit eigenen Entwicklungen zu starten und es zu Hight-Tech-Länder zu bringen, die in vielen Bereichen heute Weltmarktführer sind.
    Anstatt daraus zu lernen, hat man China spätestens in den 90ern als Werkbank "entdeckt" - und den gleichen Fehler gemacht.

    Man hat Technik, Technologien, ja ganze Produktionswerke aufgebaut oder konzipiert von den Chinesen bauen lassen. In deutschen Automobilewerke in Deutschland hat man chinesische Ausbilder ausgebildet. Die Chinesen haben dann schon spätestens Anfang der 90er massenhaft Leute zum Studieren in die USA und nach Europa geschickt und waren da zumindest auf dem gleichen Bildungsstand. Wenn nicht sogar noch besser, weil bei denen eine vollkommen andere Lerndisziplin vorherrscht.

    In meinen letzten Jahren in der Automobile- und Zulieferindustrie kam es immer öfter vor, dass man den Chinesen nur noch Lastenhefte schickte und die Chinesen die Entwicklung und Produktion z.B. für Steuergräte und andere Fahrzeugteile übernahmen.
    Und selbst große, nicht nur deutsche, Automobilhersteller und Zulieferer lassen in China ganze Produkte, Semi-Produkte oder Teile für ihre Produkte fertigen.
    Es gibt heute praktisch kein Fahrzeug, vom PKW, LKW, Land- und Baumaschinen, Schienenfahrzeuge bis zum Flugzeugbau, wo nicht China drin ist.

    Und, rein theoretisch natürlich, würde China ein totales Exportverbot in die westlichen Industriestaaten erlassen, gingen spätestens nach 6 - 8 Wochen die Lichter aus und die Industrieproduktion würde zum Stillstand kommen.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.02.2015

    wieso hast du das nicht gemacht

    Antwort auf endlich mal eine korrekte Bezeichnung für die PRC von joribo.

    Ich war da 3 Jahre und das war eine der besten Zeiten meines Lebens. Wäre gerne ausgewandert.

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  • Avatar von joribo
    • joribo

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2013

    Re: Handelsverbindungen

    Antwort auf Re: endlich mal eine korrekte Bezeichnung für die PRC von oldman123.

    Und, rein theoretisch natürlich, würde China ein totales Exportverbot in die westlichen Industriestaaten erlassen, gingen spätestens nach 6 - 8 Wochen die Lichter aus und die Industrieproduktion würde zum Stillstand kommen.

    ja das ist so, und deshalb sollte die NATO, USA und Westmächte die Finger von Taiwan lassen. Diese Staaten haben bisher nie interne Konflikte gehabt, warum mischt sich nun plötzlich die USA als Weltpolizist ein und eskaliert dort einen Konflikt? Und die NATO macht Militärübungen mit Japan vor Taiwan. Die versuchen da einen gegen den anderen auszuspielen in Asien. Wird dieser Konflikt eskaliert, mit dem Ziel Taiwan in die NATO zu bringen oder dort USA-Militärstützpunkte zu errichten (gegen China gerichtet im Kriegsfall), dann wiederholt sich das ganze Spiel mit den Sanktionen und Gegen-Sanktionen wie mit Russland. Aber China sitzt bei Sanktionen an einem sehr langen Hebelarm was Handel und Produkte betrifft.

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  • Avatar von joribo
    • joribo

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2013

    Antwort auf wieso hast du das nicht gemacht von .

    ...konte die Bedingungen nicht erfüllen.
    1. Nennenswerte Bindungen (etwa verheirtet mit chinesischer Frau oder Vorfahren aus China)
    2. recht gute Sprachkenntnisse
    3. Arbeitsplatz
    hatte keine familiären Bindungen, praktisch keine Sprachkenntnisse und als Arbeit nur einen Zeitvertrag. Als der endete lief das Visum aus und ich musste zurück nach Helsinki.

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  • Avatar von Jäger der verlogenen Trolls
    • Jäger der verlogenen Trolls

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.03.2022

    Antwort auf endlich mal eine korrekte Bezeichnung für die PRC von joribo.

    joribo schrieb am 10.06.2023 13:01:

    Wenn man "kommunistisch..." hört denkt man automatisch an "...Diktatur".

    Woher das wohl kommt? Die Geschichte zeigt, dass Kommunismus immer in einer Diktatur endet.

    Ich war da 3 Jahre und das war eine der besten Zeiten meines Lebens. Wäre gerne ausgewandert.

    Dann würdest du jetzt schön Sozialpunkte sammeln, und auf Geheiß dem chinesischen Diktator huldigen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (10.06.2023 15:46).

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  • Avatar von joribo
    • joribo

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2013

    Antwort auf Re: endlich mal eine korrekte Bezeichnung für die PRC von Jäger der verlogenen Trolls.

    Woher das wohl kommt? Die Geschichte zeigt, dass Kommunismus immer in einer Diktatur endet.

    dann mach dir mal ein Excel wo alle Diktaturen der Welt drin sind und sieh wieviel davon sind Militärdiktaturen, faschistische Diktaturen (Hitler, Mussolini, Franco...) und wieviele kommunistische.
    Und wieviele % sind denn kommunistische Diktaturen?
    China zeigt dass man nach der Zielsetzung einen kommunistischen Staat zu schaffen durchaus auch andere Wege gehen kann oder sich die guten und richtigen Seiten eines Sozialismus/Kommunismus erhalten.

    Ich war da 3 Jahre und das war eine der besten Zeiten meines Lebens. Wäre gerne ausgewandert.

    Dann würdest du jetzt schön Sozialpunkte sammeln, und auf Geheiß dem chinesischen Diktator huldigen.

    Huldigen braucht da keiner irgendwem. Es gibt in China 6 weitere unabhängige Parteien parallel zur "kommunistischen" traditionellen Sammlungspartei.
    Und es gibt reichlich Kritiker, aber man kann alles sachlich diskutieren. Keiner meiner Kollegen brauchte da Repressalien fürchten wenn er nicht regierungskonform dachte in irgendwelchen Sachen.

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  • Avatar von Karl Sten
    • Karl Sten

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.2015

    Antwort auf endlich mal eine korrekte Bezeichnung für die PRC von joribo.

    joribo schrieb am 10.06.2023 13:01:

    staatlich-privater Kapitalismus. Genau das ist es.

    Bis 2013 hätte ich Dir zugestimmt

    Tagesschau und Bildzeitung versuchen krampfhaft das Mythos von der kommunistischen Diktuatur aufrechtzuhalten. Es wird zum Selbstgänger. Wenn man "kommunistisch..." hört denkt man automatisch an "...Diktatur".

    Zum Einen: China besteht selber darauf kommunistisch zu sein

    Zum Anderen: Es gibt genauso kapitalistische Diktaturen - was es nicht besser macht.

    Ähnlich wie die Christen es geschafft haben durch jahrzehntelange Propaganda "buddhistische Sekte" als Schlagwort zu etablieren. Beschäftigt man sich mit der Geschichte des Buddhismus in Asien, wird man feststellen dass es gar keine Sekten gibt sondern nur länderspezifische Entwicklungen.

    Ich denke, das Beispiel trifft es nicht.

    Solche Schreiberlinge haben wohl noch nicht gemerkt dass Mao Tsedong bereits seit 1975 tot ist und die nachfolgenden Regierungen längst die Kombination von Privatwirtschaft mit staatlicher Lenkung der grundsätzlichen und landesweiten Belange aufgebaut haben.

    In der Zwischenzeit haben ziemlich viele Schreiberlinge gemerkt, dass mit Xi wieder ein anderer Wind weht.

    - Neue Ideologie "Xi Jinpings Gedankens über den Sozialismus chinesischer Prägung im neuen Zeitalter"
    - Ideologische Säuberung unter der Tarnung einer Antikorruptionskampagne - die aber weder Xi noch seine Freunde getroffen hat - sondern nur andere Fraktionen
    - Aushebelung des Prinzips der 2 Amtzeiten, das nach Maos Exzessen eingeführt wurde
    - Ausdehnung chinesischer Gebietsansprüche im südchinesischen Meer
    - Aggressive Politik gegenüber Taiwan

    Es ist sogar so dass China in vieler Hinsicht neoliberalistischer ist als Zentraleuropa.

    Auch da gibt es rückläufige Tendenzen. Siehe Erziehungslager für vorlaute Milliardäre oder die teilweise Zerstörung der Nachhilfeindustrie

    https://www.rnd.de/politik/china-zerschlaegt-seinen-boomenden-nachhilfesektor-nachhilfe-soll-kein-geschaeftsmodell-mehr-sein-NKW2CPL4BNBJ3LGBZG5KXKC6CU.html

    Etwa die Raubkopien oder die IC's die man mit der dicken Lötlampe aus alten Computern auslötet, neu stempelt und als neu verkauft. Sowas sind die negativen Seiten eines ungebremsten neoliberalistischen Kapitalismus.

    Ein Teil des Problems, dass so lange ignoriert wurde, wie die Regierung wirtschaftliche Vorteile daraus gezogen hat.

    Die sogenannte "kommunistische" Partei versteht dieses Wort auf chinesisch als "kommun, gemeinsam, gemeinschaftlich". Demzufolge ist die KP ein Sammelbecken diverser Interessen, vom Ökofreak über Industrielle zum Alt-Sozialisten.

    Das Problem ist aber. Die kommunistische Partei ist ein exklusiver Club vom dem 93% der Bevölkerung ausgeschlossen sind. Mitgliedschaft nur auf Einladung.

    Im Moment sind viele soziale Belange noch geprägt von der ehemals sozialistischen Staatsform, etwa preiswerte Gesundheitsvorsorge, um Grössenordungen besser als in Finnland.

    Du sprichst von Taiwan? In den größeren Städten der VR China dürfte sich die Gesundversorgung durchaus an europäische Standards angleichen, aber auf dem Land sieht das noch völlig anders aus. Und es gibt immer noch einen Medizintourismus aus der VR China als Privatpatienten z.B. nach Kliniken in Deutschland.

    Oder ein stabiles Rentensystem, besser als in Deutschland.

    Das wage ich zu bezweifeln. Das Rentenniveau ist im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten deutlich niedriger als in Deutschland. Und in China schlägt auch die demographische Keule zu, die die Finanzierung aus der Umlage massiv erschwert.

    Als ich mal wieder vom Festland nach Macao fuhr, um mir meinen Stempel zu holen wegen Visa, einmal im Monat, war da ein grosses Plakat aufgehängt von der KP. Ich habe es fotografiert und nachher meine Sekretärin gefragt was denn da draufsteht. Es war "Wir müssen die Grundwerte des Sozialismus verteidigen und aufrechthalten". So weit ist China also schon in den Kapitalismus abgedriftet dass viele Angst haben um die elementaren Werte eines Sozialsystems.

    Solche und ähnliche Sprüche gibt es da kontinuierlich seit der Gründung der VR China. Oder soetwas z.B.

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-11/china-xi-jinping-kommunistische-partei-chef-amtszeit?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    Da steht übrigens "Chinesischer Luft und Raumfahrt Traum"

    Oder auch hier mal wieder typischer Personenkult

    https://ca-times.brightspotcdn.com/dims4/default/44ff6af/2147483647/strip/true/crop/3736x2491+0+0/resize/1200x800!/format/webp/quality/80/?url=https%3A%2F%2Fcalifornia-times-brightspot.s3.amazonaws.com%2F43%2Fcc%2Fccd9ce855edd1bbd5e8b1078ac81%2Ff290f84e369c4af5a450df8b54e828d1

    Und noch ein Wort zum "Chinaschrott". Was hier in Zentraleuropa als Billigprodukt auftaucht, Bohrschrauber oder Kreischsäge, alles aus Plastik und billig, ist NICHT RELEVANT für die Industrie Chinas.

    Es ist - noch - ein großer Teil der chinesischen Industrie

    China kann Schnellzüge bauen die sicher und landesweit mit 350 km/h fahren, wie der TGV. Und zum Mond fliegen. Das könnte man mit Billigproduken nicht.

    Wobei manche Kerntechnologien - wie z.B. bestimmte Prozessoren, Leittechnik, Triebwerke noch nicht in China hergestellt werden. Ich will hier die chinesischen Leistungen nicht kleinreden, aber von dem Zustand, dass China alle Komponenten im eigenen Land - außer Du rechnest Taiwan jetzt schon dazu - herstellen kann ist China noch ein paar Jahre entfernt.

    Bei ihrem Vorzeigeflieger Comac C919 stammen noch 40% der Komponenten aus westlichen Ländern - und es sind nicht die Nieten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Comac_C919#Internationale_Zusammenarbeit

    Die schlechte Qualität der chinesischen Billigsachen erklärt sich einfach aus dem Marktsegment. Man verkauft über den niedrigen Preis jedem Opa seine Kreissäge obwohl der schon einen Fuchsschwanz hat der ihm völlig reicht für sein Kelleregal.

    Ja, es gibt einen Markt dafür - und manche sind so blöd es zu kaufen

    Die völlig absorden Phantasiegeschichten mit "kommunistischer Diktatur" oder "Menschenrechtsverletzungen", von selbsternannten Weltpolizisten stets vorgebracht, vernebeln den Blick auf die Wirklichkeit.

    Nein - es ist ein Teil des Systems. Das allerdings erst zuschlägt, wenn Du Dich öffentlich gegen die Partei stellst.

    Da Du selber anscheinend über keine eigenen chinesisch Kenntnisse verfügst, wird Dir wohl auch manches an chinesischer Propaganda im chinesischen Fernsehen entgangen sein - die Auslandssender von CCTV sind da etwas moderater

    Ich war da 3 Jahre und das war eine der besten Zeiten meines Lebens. Wäre gerne ausgewandert.

    Ich war auch schon öfter in China und als Besucher kannst Du da durchaus ein wunderbares Leben führen. Außer Du versuchst vielleicht eine Mini Demo auf dem Tienanmen Platz in Beijing :-)

    Aber schon mal darüber nachgedacht, warum Du nicht einwandern darfst?

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  • Avatar von Karl Sten
    • Karl Sten

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.2015

    Antwort auf Re: endlich mal eine korrekte Bezeichnung für die PRC von oldman123.

    oldman123 schrieb am 10.06.2023 14:02:

    Und, rein theoretisch natürlich, würde China ein totales Exportverbot in die westlichen Industriestaaten erlassen, gingen spätestens nach 6 - 8 Wochen die Lichter aus und die Industrieproduktion würde zum Stillstand kommen.

    Und das Verrückte - in China würde genau das Gleiche passieren.

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    "besten Zeiten meines Lebens. "

    Antwort auf endlich mal eine korrekte Bezeichnung für die PRC von joribo.

    joribo schrieb am 10.06.2023 13:01:

    Ich war da 3 Jahre und das war eine der besten Zeiten meines Lebens. Wäre gerne ausgewandert.

    Im Ausländerwohnghetto mit Wachmann, Hausmeister und Zugehfrau, Klimaanlage und trotzdem Geld ohne Ende ist jedes Würstchen ein Fürstchen.
    Tüpisches Expat-Problem, dessen unreflektieres Glorifizierung ein schmales Licht wirft.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (10.06.2023 18:41).

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