Ansicht umschalten
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Avatar von Ammerländer
  • Ammerländer

mehr als 1000 Beiträge seit 24.01.2021

"Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode."

Wir bauen Windkraft und PV aus, so viel wir können. Da wir den Strom häufig nicht verbrauchen können und ihn aber trotzdem bezahlen müssen, sind Milliarden an Subventionen nötig.
Die Leitungen zum Transport des Stromes werden nicht gebaut, weil das Geld fehlt und die Gesetze, die zum Verhindern von Kernkraftwerken gedacht waren, jetzt gegen die Stromleitungen ausgenutzt werden.
Wir wollen E-Autos subventionieren, auch wenn die danach mit Kohlestrom fahren.
Bei uns rufen die Biogasbauern nach weiterer Förderung. (Bisher produzieren sie 33 TWh für 13 Mrd. Euro = ca. 40 ct/kWh.)
Stahlwerke rufen nach Subventionen.
Die Wasserstofferzeuger starten mit Hilfe von Subventionen. Andere stoppen ohne Subventionen.
Man hat den Eindruck, dass es bei uns ohne Subventionen nirgends mehr geht.

Dass die Klimaneutralität wohl niemals erreicht wird, zu mindestens nicht bis 2045, wissen viele. Es auszusprechen trauen sich nur wenige.

Und jetzt das Positive: Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert erzählt uns, dass das alles keine Kosten sind und wir das Übertragungsnetz gar nicht brauchen.
Die Fraunhofer-Institute sorgen mit Studien für Optimismus.

Bewerten
- +
  • Avatar von hartamWind
    • hartamWind

    mehr als 1000 Beiträge seit 04.07.2010

    Antwort auf "Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode." von Ammerländer.

    Wir wollen E-Autos subventionieren, auch wenn die danach mit Kohlestrom fahren.

    ach die bekommen nur Kohlestrom und nicht den Energiemix der in den Leitungen is ?

    den Rest des abstrusen Krams erspare ich mir zu kommentieren .

    Bewerten
    - +
  • Avatar von artlan
    • artlan

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.02.2004

    Die Netzbetreiber erhalten etwa 35 Mrd Euro pro Jahr

    Antwort auf "Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode." von Ammerländer.

    durch Netznutzungsentgelte dazu kommen StromNEV, Offshore-Netzumlage, Lastenumlage.

    In der Branche sei es Standard etwa 25 % des Umsatzes in den Ausbau des Geschäftes zu reinvestieren, was knapp 9 Mrd per anno wären.

    Investiert aber werden in den Netzausbau lediglich knapp 4 Mrd. pro Jahr womit die Frage aufkommt,was mit dem Geld passiert...

    Bewerten
    - +
  • Avatar von xj12
    • xj12

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.02.2012

    Antwort auf Die Netzbetreiber erhalten etwa 35 Mrd Euro pro Jahr von artlan.

    Investiert aber werden in den Netzausbau lediglich knapp 4 Mrd. pro Jahr womit die Frage aufkommt,was mit dem Geld passiert...

    Kann irgendwie nicht stimmen. Hier der Jahresabschluss 2022 der TransNetBW
    https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/d0/e2/230639/Veroffentlichung-Jahresabschluss-2022.pdf
    Jeweils in 1000 Euro

    1. Umsatzerlöse (10) 8.352.614

    5. Materialaufwand (13) -8.098.427

    Also investiert alleine die TransnetBW über 8 Milliarden - wie viel davon in Wartung und wieviel davon in Ausbau geht kann ich nicht sagen - aber ich gehe mal davon aus, dass die nicht etwa Gartenpools bauen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von art&lan
    • art&lan

    19 Beiträge seit 25.04.2018

    Antwort auf Re: Die Netzbetreiber erhalten etwa 35 Mrd Euro pro Jahr von xj12.

    Was da eine der Gesellschaften macht, ist das Eine. Ausschlaggebend ist das was wir alle Zusammen in D an Netzentgelten zu leisten haben und was davon in Investitionen läuft.

    Wenn die Zahlen laut statistischer Bundesanstalt und Bundesnetzagentur stimmen, dann müßten allein die privaten Haushalte bei einem Verbrauch von rund 140 twh und durchschnittlich 9,35 cent/kwh Netzentgelt bereits etwa 13 Mrd Euro an Netzgebühren zahlen.
    Dazu kommen nochmals knapp 1,5 Mrd € an StromNEV und Offshore Netzumlage.

    Industrie und Gewerbe zahlen im Schnitt angeblich (!) so knapp über 4 cent/kwh womit so 22 Mrd an Netzkosten anfallen.

    Summe also 35 Mrd an Netzentgelten ohne die diversen Netzumlagen ...

    Wartung und Erhaltung der Stromnetze sind übrigens keine Investitionen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von -

    -

    • -20

    Gesperrter Beitrag

    Antwort auf Re: "Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode." von hartamWind.

    Dieser Beitrag wird aus einem der folgenden Gründe nicht angezeigt:

    • Der Beitrag wurde vom Verfasser oder auf Wunsch des Verfassers gesperrt, oder
    • der Beitrag verletzte die Nutzungsbedingungen für unsere Diskussionsforen, oder
    • der Beitrag war Teil eines insgesamt gesperrten Threads, oder
    • heise online war rechtlich verpflichtet, die Veröffentlichung zu unterlassen.
  • Avatar von Ammerländer
    • Ammerländer

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.01.2021

    Antwort auf Re: Die Netzbetreiber erhalten etwa 35 Mrd Euro pro Jahr von art&lan.

    art&lan schrieb am 23.10.2024 16:26:

    Was da eine der Gesellschaften macht, ist das Eine. Ausschlaggebend ist das was wir alle Zusammen in D an Netzentgelten zu leisten haben und was davon in Investitionen läuft.

    Wenn die Zahlen laut statistischer Bundesanstalt und Bundesnetzagentur stimmen, dann müßten allein die privaten Haushalte bei einem Verbrauch von rund 140 twh und durchschnittlich 9,35 cent/kwh Netzentgelt bereits etwa 13 Mrd Euro an Netzgebühren zahlen.
    Dazu kommen nochmals knapp 1,5 Mrd € an StromNEV und Offshore Netzumlage.

    Industrie und Gewerbe zahlen im Schnitt angeblich (!) so knapp über 4 cent/kwh womit so 22 Mrd an Netzkosten anfallen.

    Summe also 35 Mrd an Netzentgelten ohne die diversen Netzumlagen ...

    Wartung und Erhaltung der Stromnetze sind übrigens keine Investitionen.

    Die prognostizierten Investitionskosten für den Ausbau der deutschen Übertragungsnetze belaufen sich bis zum Jahr 2045 auf rund 328 Milliarden Euro. (Quelle: ZfK)
    Etwa die gleiche Größe kommt laut E.ON noch mal für die Verteilnetze dazu.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von artlan
    • artlan

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.02.2004

    Antwort auf Re: Die Netzbetreiber erhalten etwa 35 Mrd Euro pro Jahr von Ammerländer.

    Die Bundesnetzagentur gibt in Veröffentlichungen an zwischen 2022 und 2032 rund 42 Milliarden Euro für den Ausbau des Verteilernetzes zu benötigen, der Großteil davon im Bereich der Mittelspannung.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Ammerländer
    • Ammerländer

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.01.2021

    Antwort auf Re: Die Netzbetreiber erhalten etwa 35 Mrd Euro pro Jahr von artlan.

    artlan schrieb am 23.10.2024 17:21:

    Die Bundesnetzagentur gibt in Veröffentlichungen an zwischen 2022 und 2032 rund 42 Milliarden Euro für den Ausbau des Verteilernetzes zu benötigen, der Großteil davon im Bereich der Mittelspannung.

    Die Bundesnetzagentur hat ihre Zahlen wieder korrigiert. Man hat den Eindruck, dass die den Überblick verloren hat. Jetzt sollen es für beide Netze zusammen 450 Mrd. bis 2045 sein.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.10.2024 22:49).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von artlan
    • artlan

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.02.2004

    Es geht darum wieviel wir aktuell zu zahlen haben und was davon investiert wird

    Antwort auf Re: Die Netzbetreiber erhalten etwa 35 Mrd Euro pro Jahr von Ammerländer.

    und der Anteil der realen Investitionen von knapp 4 Mrd, die aus den hohen Netzgebühren in Summe von 35 Mrd generiert werden, ist mit rund 11 % im Verhältnis zu den in diesen Branchen üblichen Quoten von etwa 25 % völlig unzureichend.

    Aus meiner Sicht sollten die Netzgebühren an die realen Investitionen angepasst sein und somit auf einen international üblichen Bereich liegen zu deutlich geringeren Strompreisen führen

    Die Bundesnetzagentur schreibt übrigens laut aktuellem Bundesbedarfsplan von knapp 160 Mrd. bis 2045 (was in etwa mit dem Bedarf von 42 Mrd bis 2032 korrespondiert) sowie noch mal Forderungen der Industrie für nochmal die gleiche Summe für den Ausbau der Netzanschlüsse der Off-Shore Windkraftwerke die aber Offshore-Netzumlage finanziert sein sollte.

    Bewerten
    - +
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Ansicht umschalten