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Avatar von kleinrudi
  • kleinrudi

mehr als 1000 Beiträge seit 10.05.2017

Arbeitertümler und Identitätspolitik

Sie bezeichnen die "Arbeitertümlelei" als quasi Vorgänger der Identitätspolitik. Diesem ist aber nach meiner Sicht nicht so. Dem ist aber nicht so. Denn auch damals hatte der Arbeiter im Prinzip die Möglichkeit des Aufstiegs. Die Identitätspolitik orientiert sich aber an im Allgemeinen unveränderlichen Merkmale eines Menschen wie Hautfarbe oder Geschlecht. Letzteres kann zwar heute auch geändert werden, was aber eher selten und durch medizinische Eingriffe durchgeführt werden muß. Und das Alter (was ja im Feindbild "alter weißer Mann" vorkommt) ist überhaupt nicht rückgängig zu machen. Ein Mensch wird also durch seine Biologie und seine Herkunft festgelegt.

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  • Avatar von exkoelner
    • exkoelner

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.06.2012

    BLM ist für Schwarze so repräsentativ wie Princess Anne für das Leben der Weißen

    Antwort auf Arbeitertümler und Identitätspolitik von kleinrudi.

    Und so geht es weiter (ein recycelter Beitrag von mir):

    Auch das BLM-Personal wirkt irgendwie nicht nach schwarzer Community. Kritische Stimmen dazu:

    "Bei den in Großbritannien maßgeblichen Figuren der Bewegung handelt es sich um einen Geographie-Doktoranden und einen „schwarzen, britischen, queeren, nicht-binären Muslim“, der statt „er“ oder „sie“ die dritte Person Plural für sich bevorzugt. Diese Leute sind so repräsentativ für das schwarze Leben in Großbritannien wie Prinzessin Anne für das Leben der Weißen. Ihr Anspruch, für alle britischen Schwarzen zu sprechen, weil sie eben auch schwarz sind, spricht Bände über den der Identitätspolitik immanenten Rassegedanken und damit einhergehend die Vermeidung schwieriger, spaltender Fragen nach Klasse oder Erfahrung."

    https://www.novo-argumente.com/artikel/therapie_statt_politik

    Dieser sehr kritische Artikel wurde geschrieben von:

    "Brendan O'Neill, Journalist

    Brendan O'Neill ist ein britischer Kolumnist. Er ist Herausgeber von Spiked und Kolumnist für The Australian und The Big Issue. O'Neill war einst Trotzkist und war früher Mitglied der Revolutionären Kommunistischen Partei. Er schrieb für das Tagebuch der Partei, Living Marxism. Wikipedia (Englisch)"

    Der auch hier, wie ich finde passt. Das ganz offensichtliche Merkmal der neuen linken Identität, Identitäts-Politik, trägt etwas in sich, das vielem Widerspricht, was es angeblich leisten soll.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (08.03.2021 10:46).

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  • Avatar von Gerardo
    • Gerardo

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.03.2019

    Re: BLM ist für Schwarze so repräsentativ wie Princess Anne für das Leben der We

    Antwort auf BLM ist für Schwarze so repräsentativ wie Princess Anne für das Leben der Weißen von exkoelner.

    Und wieso wird BLM von Soros, von den US Demokraten und von vielen Ländern Afrikas unterstützt ?

    Das absurde an der ganzen Diskussion um Rechtes Gedankengut:
    Es wird gerne verschwiegen, dass es nicht nur Extremisten und Terroristen auf der rechten Seite, sondern auch auf der linken Seite gibt.
    Siehe Amoklauf in Dayton 2019. Der Amokläufer war ein gewalttätiger Linksextremist

    https://shootings.news/2019-08-05-dayton-shooter-clearly-a-left-wing-radical-kook-who-supported-antifa.html

    https://arcdigital.media/the-dayton-shooting-and-left-wing-extremism-594aa1ae9895

    https://townhall.com/tipsheet/mattvespa/2019/08/06/the-liberal-media-attempts-to-ignore-dayton-shooters-left-wing-leanings-n2551258

    Wenn ein Schwarzer Afroamerikaner einen antisemitisch motivierten Amoklauf gegen Juden begeht, bei dem mehrere Juden ermordet werden, wird der Täter von nden Linksliberalen einfach nur als psychisch krank eingestuft und die Sache wird schnell vergessen, da der Täter ein edeler schwarzer Afroamerikaner ist

    https://crooksandliars.com/2019/12/anti-semitic-attack-jersey-city-apparently
    http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/24869

    In den Hochburgen der Demokraten in den Nordstaaten vor allem die Nord-Ostküste gibt es seit Jahren ein wachsendes afroamerikanisches Antisemitismus Problem. Die US Demokratischen Gouverneure der Demokratischen Partei haben dieses Problem bis heute nicht in den Griff bekommen. Neuerdings gibt es sogar ein neues Phänomen den sogenannten Black Anti-Semitism, der sich vor allem in den Hochburgen der US Demokraten wie eine Pest ausbreitet.
    Ist Donald Trump auch daran schuld ???

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