Ansicht umschalten
Avatar von tschabaladores
  • tschabaladores

8 Beiträge seit 24.01.2021

Warum gibt sich Telepolis für US-Regimechange-Propaganda hin?

China und Uganda arbeiten seit Jahren erfolgreich im wirtschaftlichen und sozialen Bereich zusammen. Dass das den USA und dem Westen nicht passt, sollte klar sein. Deswegen muss die amtierende Regierung weg. Schon bei der Überschrift #WeAreRemovingADictator hätte der Autor des Artikels skeptisch werden müssen, wenn auch noch die prowestliche Pseudo-NGO Amnesty International sich gegen die Regierung äußert, sollte jedem klar sein, woher der Wind weht. Zum Glück ist die Bevölkerung nicht auf die Regime-Change-Propaganda reingefallen - warum sollte sie auch, bei einem Wirtschaftswachstum von fast 7 % im Jahr.

Bewerten
- +
  • Avatar von tertium non datur
    • tertium non datur

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.05.2001

    Antwort auf Warum gibt sich Telepolis für US-Regimechange-Propaganda hin? von tschabaladores.

    Deswegen unterstützt das State Departement die ugandische Regierung wahrscheinlich auch:

    [...] Die USA und die EU hatten im Vorfeld mangelnde Transparenz kritisiert. Die US-Botschafterin in Kampala sprach sogar davon, dass eine aussagekräftige Wahlbeobachtung deshalb gar nicht möglich sei. Wie solche Einlassung bei ihrem Arbeitgeber in Washington DC aufgenommen wird, ist allerdings keineswegs abgemacht. Denn laut State Department unterstützen die USA die Regierung in Kampala mit fast einer Milliarde Dollar pro Jahr.

    Stolz wird hervorgehoben, dass die US-Regierung "eine Schlüsselrolle bei der Professionalisierung des Militärs" spiele. Uganda sei "ein verlässlicher Partner" der die USA in Ostafrika und am Horn von Afrika dabei unterstütze, "Terror zu bekämpfen". [...]

    siehe auch die verlinkte Quelle

    [...] The United States provides significant development and security assistance to Uganda, with a total assistance budget exceeding $970 million per year. The U.S. government plays a key role in supporting the professionalization of the military; providing anti-retroviral treatment for more than 990,000 HIV-positive Ugandans; and working to boost economic growth and agricultural productivity, improve educational and health outcomes, and support democratic governance through inclusive, accountable institutions. The U.S. mission is working with the Government of Uganda to improve tax collection and oil revenue management, and to increase Uganda’s domestic funding for public services and the national response to HIV/AIDS. [...]

    - https://www.state.gov/u-s-relations-with-uganda/

    Was stimmt denn nun?
    ...Nur mal interessehalber: Was ist Deine Quelle?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.01.2021 00:26).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von trainspotter (1)
    • trainspotter (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.02.2018

    Angemeldet heute und ein Beitrag

    Antwort auf Re: Warum gibt sich Telepolis für US-Regimechange-Propaganda hin? von tertium non datur.

    tertium non datur schrieb am 25.01.2021 00:20:

    Was stimmt denn nun?
    ...Nur mal interessehalber: Was ist Deine Quelle?

    Deine Frage kann ich Dir leider auch nicht beantworten. Aber ich stutzte auch bei dem thread-opener.

    Anhand der mir derzeit zur Verfügung stehenden Informationen (Artikel, Status des TO) wage ich die provisorische Arbeitsthese: Nach den Putin- und Trumpfans bekommen wir jetzt im Forum auch noch die Jinping-Freunde... Das wird noch lustig, wenn die dann nicht mehr nur chinesische Infektionsschutzpolitik fordern...

    Bevor mich jetzt auch der Vorwurf des Atlantikbrückenmitglieds ereilt - das ich definitiv nicht bin - sei gesagt, daß ich bezüglich China Fatalist bin: Es ist nunmal (noch) der menschenreichste Staat, folglich ist es nur natürlich, daß dieser in der Weltpolitik eine größere Rolle spielt, als in den vergangenen hundert Jahren. Die Aufbauleistung nötigt mir Respekt ab, viele Aktivitäten begrüße ich (Seidenstraße 2.0, etc.), aber ich habe den 4. Juni 1989 nicht vergessen und meine nicht, daß alles was China - respektive seine Regierung - macht auch richtig ist. Und Jinping scheint mir zu viel "Jinping" und zu wenig "Konfuzius" in sich zu haben...

    Gruß trainspotter

    Bewerten
    - +
  • Avatar von tschabaladores
    • tschabaladores

    8 Beiträge seit 24.01.2021

    Militärhilfe und Regimechange sind kein Widerspruch

    Antwort auf Re: Warum gibt sich Telepolis für US-Regimechange-Propaganda hin? von tertium non datur.

    Das Eine ist, Einfluss auf eine bestehende Regierung auszuüben, noch besser ist aber, seine Marionette an die Regierung zu bringen. Die USA versuchen immer Einfluss im Land zu bekommen, die Eintrittspforte ist oft das Militär - deswegen schicken sie ihren eigenen Ausbilder hin und leisten fast ausschließlich Militärhilfe, auch wenn sie die Regierung nicht besonders mögen. Es ist auch ein Unterschied, ob ich auf rein charitativer Basis Almosen verteile oder tatsächlich die Wirtschaft eines Landes voranbringe. Substantielle ökonomische Hilfe und Investitionen in die Infrastruktur wie aus China (NTV: "Uganda in chinesischer Hand": https://www.youtube.com/watch?v=9Wxf7jW1Zgs) kommt keine aus dem Westen.
    Eine Einschätzung der von der US-Regierung finanzierten "NGO" Freedom House über Uganda spricht hier Bände: https://freedomhouse.org/country/uganda/freedom-world/2020

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.01.2021 02:22).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von tschabaladores
    • tschabaladores

    8 Beiträge seit 24.01.2021

    Westliche Legenden und Geschichtslügen über angebliches "Tienanmen-Massaker"

    Antwort auf Angemeldet heute und ein Beitrag von trainspotter (1).

    Wenn Du das angebliche "Tiananmen-Platz-Massaker" 1989 ansprichst, dass sich wie das "Srebrenica-Massaker" in Bosnien als Geschichtsfälschung dauerhaft in der westlichen Berichterstattung verfestigt hat: TELESUR English, 4. Juni 2019: Tiananmen Square "Massacre", A Propaganda Hoax
    https://www.youtube.com/watch?v=R6RT_s1T050

    Bewerten
    - +
  • Avatar von tertium non datur
    • tertium non datur

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.05.2001

    Antwort auf Militärhilfe und Regimechange sind kein Widerspruch von tschabaladores.

    Nach EN-Wikipedia entspricht die Außenhandelssumme zwischen China und Uganda ungefähr dem, was die USA an "Entwicklungshilfe" reinpumpen (1 Mrd)
    - https://en.wikipedia.org/wiki/China%E2%80%93Uganda_relations

    Allerdings scheint China in puncto "Zinsknechtschaft" recht viel vom weißen Mann abgeschaut zu haben, denn Uganda steht bei denen inzwischen kräftig in der Kreide (20% der Gesamtschulden):
    - https://www.monitor.co.ug/uganda/business/prosper/us-china-trade-war-is-uganda-the-new-dumping-ground-for-china--1776100
    - https://www.independent.co.ug/ugandas-big-china-debt/
    - https://www.independent.co.ug/ugandas-big-china-debt/2/
    - https://www.independent.co.ug/ugandas-big-china-debt/3/

    Unterm Strich tippe ich eher um ein Wettrennen zwischen China und den USA beim Thema Uganda.

    Das "das gute China will Uganda nur helfen und wird dafür von den bösen Amis weggeputscht"-Narrativ scheint in meinen Augen eher auf einem recht simplen Weltbild des Verfassers zu beruhen. Beim Thema "Yoweri Museveni vs. Bobi Wine" scheinen die USA iGgs zu China eher zweigleisig zu fahren.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.01.2021 15:12).

    Bewerten
    - +
Ansicht umschalten