Antwort auf Re: Richtig, man verlgleiche mal .. von .
Würfelhusten schrieb am 03.04.2023 14:09:
In der DDR war ja auch Vieles scheiße, allein die kaputten Straßen oder die Versorgung der Bevölkerung mit Luxusgütern,
Wobei das, was du als Luxusgüter bezeichnest, hier schon in den 60/70/80ern zum normalen Lebensstandard gehörte.
Naja was heißt "grundlos", irgendeine Begründung findet sich immer. Man denke nur an Gustl Mollath oder an die Steuerinspektoren, die, weil allzu diensteifrig, plötzlich frühpensioniert wurden.
Also, gab es hier großflächige Einweisungen und Verhaftungen oder waren das eher Einzelfälle?
In der DDR gab es dutzende Stasi-Morde, was denkst du wie viele politische Gefangene und politische Patienten in Psychatrien es geb?
Ich glorifiziere auch nicht die DDR, sondern ich weiß, was wir heute nicht mehr haben.
Was fehlt dir denn? Der gesellschaftliche Zusammenhalt?
Da kamen Leute wie Helmut Kohl und haben das Blaue vom Himmel versprochen.
"Wir" haben das nicht geglaubt. "Ihr" habt ihm zum Wahlsieg verholfen!
Besonders auch in der Coronakrise konnte man wieder die Obrigkeitshörigkeit des Hässlichen Deutschen sehen. Einfach nur zum Kotzen, als hätten wir uns rückentwickelt.
Wieso konkret? Weil die Leute Maske getragen haben?
Was zeichnet denn einen Unrechtsstaat aus?
Ist das jetzt die Gegenprobe?
Nö, ich möchte nur wissen, was deiner Meinung nach einen Unrechtsstaat auszeichnet.
Und, solche Orte gab es in der BRD wohl nicht?
Nein, ganz so schlimm war es im Westen nicht. Ich war komplett platt als ich in den 80ern im Ruhrgebiet war und die Luft dort frisch war.
Ich wische mir heute noch den Poppes mit dem Klopapier, was ich mir vor drei Jahren gekauft hatte.
Komplett rücksichtsloses und irrationales Verhalten, für mich der Inbegriff des hässlichen Deutschen.
Rücksichtslos, weil du anderen sinnlos das Klopapier vor der Nase weggekauft hast.
Irrational, weil du Klopapier für mehrere Jahre eingekauft hast.
Und ich kenne Leute, welche jedes Mal damals schon nach dem Kacken einen feuchten Waschlappen nehmen mussten, weil Vorratshaltung und intelligente Vorausplanung für sie ähnlich unbekannt war wie in der afrikanischen Savanne.
Nein, weil Leute wie du vollkommen rücksichts- und hirnlos gehortet haben.
Und weil sie sich in ihrer Wohlstandsarroganz gesuhlt haben und glaubten, der "freie Markt" werde es schon richten!
Schwachsinn.
Nö, können sie nicht.
Warum nicht?
Ich bin eine Bedrohung für Kinder? Explain.
Du bildest dir eine höherer Bedrohung als in den 70er/80ern ein.
Einen unsittlichen Übergriff gab es vielleicht mal nach einer Betriebsfeier, nicht jedoch im Tagestakt.
Man hat wohl eher drüber hinweggesehen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
https://www.deutschlandfunk.de/sexueller-missbrauch-in-der-ddr-kriminalisierte-opfer-100.html
"Exhibitionismus, Vergewaltigung, Sexualmord: Frank-Rainer Schurichs Schilderungen der spektakulärsten Sexualdelikte in der DDR beschreiben ein gesellschaftliches Phänomen, das jahrelang vertuscht und verdrängt wurde. "
https://www.amazon.de/T%C3%B6dliche-Lust-Sexualstraftaten-Frank-Rainer-Schurich/dp/3426776863
BTW: 70 % der Vergewaltigungen finden in der eigenen Wohnung statt. Kölner Hauptbahnhof ist zwar spektakulär, geht aber in der Masse der Taten unter.
Morde sind mir in der Tat nicht allzu viele bekannt. Wozu auch, die Motive aus Habgier fielen weg.
Triebtäter gab es offensichtlich
https://www.welt.de/vermischtes/article163549433/Das-Raetsel-eines-abscheulichen-DDR-Mordfalls.html
Und auch Habgier gab im Osten. "Gab ja nichts" ist kein Argument. Wer mehr hatte, konnte mehr und besser kaufen.
Stasi-Morde gab es auch:
https://www.focus.de/politik/ddr-zeitgeschichte-und-mahnung-gift-folter-killerkommandos-so-brutal-schaltete-die-stasi-politische-gegner-aus_id_23741879.html
Serienmorde:
https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/mord-serienmord-sozialismus-ddr-polen-100.html
Laut den veröffentlichten Statistischen Jahrbüchern der DDR gab es von 1969 bis 1989 insgesamt 2263 Mord- und Totschlagfälle in der DDR.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mysteri%C3%B6se_Kriminalf%C3%A4lle_der_DDR
2263 Fälle in 20 Jahren sind rund 113 pro Jahr. Das sind 0,69 pro 100.000 pro Jahr.
In Deutschland lag der Wert 2019 bei 545. Das sind 0,65 pro 100.000 pro Jahr.
Oh weh!
Daß du flüchtlingsfeindlich bist, wusste ich seit deinem ersten Posting.
Achso, weil ich ein Problem mit der Gewalt von Zuagroasten habe, bin ich "flüchtlingsfeindlich"? Weißt du überhaupt, was du damit aussagst? Nämlich dass Flüchtlinge inhärent gewalttätig sind!
Nein, das sagst du durch die Blume seit deinem ersten Posting.
Und jetzt ist auch noch die Mordrate MIT Flüchtlingen in Deutschland geringer als in der DDR ohne Flüchtlinge und ohne Habgier!
Oh weh! Oh weh! Oh weh!
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.04.2023 01:50).