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    Tötungsrate in der DDR: 0,69/100.000/Jahr. In Deutschland: 0,65/100.000/Jahr

    Antwort auf Re: Richtig, man verlgleiche mal .. von .

    Würfelhusten schrieb am 03.04.2023 14:09:

    In der DDR war ja auch Vieles scheiße, allein die kaputten Straßen oder die Versorgung der Bevölkerung mit Luxusgütern,

    Wobei das, was du als Luxusgüter bezeichnest, hier schon in den 60/70/80ern zum normalen Lebensstandard gehörte.

    Naja was heißt "grundlos", irgendeine Begründung findet sich immer. Man denke nur an Gustl Mollath oder an die Steuerinspektoren, die, weil allzu diensteifrig, plötzlich frühpensioniert wurden.

    Also, gab es hier großflächige Einweisungen und Verhaftungen oder waren das eher Einzelfälle?

    In der DDR gab es dutzende Stasi-Morde, was denkst du wie viele politische Gefangene und politische Patienten in Psychatrien es geb?

    Ich glorifiziere auch nicht die DDR, sondern ich weiß, was wir heute nicht mehr haben.

    Was fehlt dir denn? Der gesellschaftliche Zusammenhalt?

    Da kamen Leute wie Helmut Kohl und haben das Blaue vom Himmel versprochen.

    "Wir" haben das nicht geglaubt. "Ihr" habt ihm zum Wahlsieg verholfen!

    Besonders auch in der Coronakrise konnte man wieder die Obrigkeitshörigkeit des Hässlichen Deutschen sehen. Einfach nur zum Kotzen, als hätten wir uns rückentwickelt.

    Wieso konkret? Weil die Leute Maske getragen haben?

    Was zeichnet denn einen Unrechtsstaat aus?

    Ist das jetzt die Gegenprobe?

    Nö, ich möchte nur wissen, was deiner Meinung nach einen Unrechtsstaat auszeichnet.

    Und, solche Orte gab es in der BRD wohl nicht?

    Nein, ganz so schlimm war es im Westen nicht. Ich war komplett platt als ich in den 80ern im Ruhrgebiet war und die Luft dort frisch war.

    Ich wische mir heute noch den Poppes mit dem Klopapier, was ich mir vor drei Jahren gekauft hatte.

    Komplett rücksichtsloses und irrationales Verhalten, für mich der Inbegriff des hässlichen Deutschen.

    Rücksichtslos, weil du anderen sinnlos das Klopapier vor der Nase weggekauft hast.
    Irrational, weil du Klopapier für mehrere Jahre eingekauft hast.

    Und ich kenne Leute, welche jedes Mal damals schon nach dem Kacken einen feuchten Waschlappen nehmen mussten, weil Vorratshaltung und intelligente Vorausplanung für sie ähnlich unbekannt war wie in der afrikanischen Savanne.

    Nein, weil Leute wie du vollkommen rücksichts- und hirnlos gehortet haben.

    Und weil sie sich in ihrer Wohlstandsarroganz gesuhlt haben und glaubten, der "freie Markt" werde es schon richten!

    Schwachsinn.

    Nö, können sie nicht.

    Warum nicht?

    Ich bin eine Bedrohung für Kinder? Explain.

    Du bildest dir eine höherer Bedrohung als in den 70er/80ern ein.

    Einen unsittlichen Übergriff gab es vielleicht mal nach einer Betriebsfeier, nicht jedoch im Tagestakt.

    Man hat wohl eher drüber hinweggesehen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    https://www.deutschlandfunk.de/sexueller-missbrauch-in-der-ddr-kriminalisierte-opfer-100.html

    "Exhibitionismus, Vergewaltigung, Sexualmord: Frank-Rainer Schurichs Schilderungen der spektakulärsten Sexualdelikte in der DDR beschreiben ein gesellschaftliches Phänomen, das jahrelang vertuscht und verdrängt wurde. "
    https://www.amazon.de/T%C3%B6dliche-Lust-Sexualstraftaten-Frank-Rainer-Schurich/dp/3426776863

    BTW: 70 % der Vergewaltigungen finden in der eigenen Wohnung statt. Kölner Hauptbahnhof ist zwar spektakulär, geht aber in der Masse der Taten unter.

    Morde sind mir in der Tat nicht allzu viele bekannt. Wozu auch, die Motive aus Habgier fielen weg.

    Triebtäter gab es offensichtlich
    https://www.welt.de/vermischtes/article163549433/Das-Raetsel-eines-abscheulichen-DDR-Mordfalls.html

    Und auch Habgier gab im Osten. "Gab ja nichts" ist kein Argument. Wer mehr hatte, konnte mehr und besser kaufen.

    Stasi-Morde gab es auch:
    https://www.focus.de/politik/ddr-zeitgeschichte-und-mahnung-gift-folter-killerkommandos-so-brutal-schaltete-die-stasi-politische-gegner-aus_id_23741879.html

    Serienmorde:
    https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/mord-serienmord-sozialismus-ddr-polen-100.html

    Laut den veröffentlichten Statistischen Jahrbüchern der DDR gab es von 1969 bis 1989 insgesamt 2263 Mord- und Totschlagfälle in der DDR.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mysteri%C3%B6se_Kriminalf%C3%A4lle_der_DDR

    2263 Fälle in 20 Jahren sind rund 113 pro Jahr. Das sind 0,69 pro 100.000 pro Jahr.

    In Deutschland lag der Wert 2019 bei 545. Das sind 0,65 pro 100.000 pro Jahr.

    Oh weh!

    Daß du flüchtlingsfeindlich bist, wusste ich seit deinem ersten Posting.

    Achso, weil ich ein Problem mit der Gewalt von Zuagroasten habe, bin ich "flüchtlingsfeindlich"? Weißt du überhaupt, was du damit aussagst? Nämlich dass Flüchtlinge inhärent gewalttätig sind!

    Nein, das sagst du durch die Blume seit deinem ersten Posting.

    Und jetzt ist auch noch die Mordrate MIT Flüchtlingen in Deutschland geringer als in der DDR ohne Flüchtlinge und ohne Habgier!

    Oh weh! Oh weh! Oh weh!

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.04.2023 01:50).

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    Antwort auf Re: Richtig, man verlgleiche mal .. von .

    Würfelhusten schrieb am 03.04.2023 08:27:

    Nein. Ich habe zwar tatsächlich ein Bedürfnis nach Ordnung und Sicherheit, dieses hat aber andere Gründe, als du vermutest.

    Über deine Gründe habe ich nicht mal spekuliert.

    Interessant ist jedoch, dass du diese Eigenschaften nur bei dieser einen Partei annimmst.

    Welche Partei ist denn noch flüchtlingsfeindlich?

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    Antwort auf Tötungsrate in der DDR: 0,69/100.000/Jahr. In Deutschland: 0,65/100.000/Jahr von DrM.

    DrM schrieb am 05.04.2023 01:47:

    Würfelhusten schrieb am 03.04.2023 14:09:

    In der DDR war ja auch Vieles scheiße, allein die kaputten Straßen oder die Versorgung der Bevölkerung mit Luxusgütern,

    Wobei das, was du als Luxusgüter bezeichnest, hier schon in den 60/70/80ern zum normalen Lebensstandard gehörte.

    Mag ja sein; in der DDR galt bis in die 80er Jahre eine Wohnung mit Innen-WC als "Komfortwohnung" - und die hatte nicht jeder zu beanspruchen.

    Naja was heißt "grundlos", irgendeine Begründung findet sich immer. Man denke nur an Gustl Mollath oder an die Steuerinspektoren, die, weil allzu diensteifrig, plötzlich frühpensioniert wurden.

    Also, gab es hier großflächige Einweisungen und Verhaftungen oder waren das eher Einzelfälle?

    Das kann ich dir nicht sagen, ich verfolge das nicht aktiv. Ich könnte mir vorstellen, dass das Einzelfälle sind, wobei mir aber auch aus der DDR keine Massenverhaftungen bekannt sind.

    In der DDR gab es dutzende Stasi-Morde, was denkst du wie viele politische Gefangene und politische Patienten in Psychatrien es geb?

    Mit Sicherheit einige, ebenso in der damaligen Sowjetunion.

    Ich glorifiziere auch nicht die DDR, sondern ich weiß, was wir heute nicht mehr haben.

    Was fehlt dir denn? Der gesellschaftliche Zusammenhalt?

    Mir fehlen identitätsstiftende Elemente. Zu DDR-Zeiten waren die Menschen organisiert; in der GST, in der Brigade, in der Nachbarschaft. Und zwar nicht bloß "man kannte sich", sondern tatsächlich organisiert. Man hatte einen gemeinsamen Feind, die Imperialisten aus dem Westen. Man musste zusammenhalten und den sozialistischen Aufbau voranbringen.

    Heutzutage aber ist es nur noch der Konsum. Bei den Nachbarn weiß man nicht mal mehr, wie sie heißen, währenddessen sie sich trotzdem die Mäuler zerreißen. Mit den Arbeitskollegen will man nach Dienstschluss nichts mehr zu tun haben und in den ganzen Freizeitvereinen, egal ob im Schützenverein oder bei der FFW, da geht es nur noch ums Saufen und Rumhuren. Weil alle gesättigt sind und keine Ziele mehr haben. Zwar ist Fußball durchaus identitätsstiftend, das sieht man auch an den ganzen Hooligankrawallen, allerdings sind diese staatlicherseits durchaus gewünscht, um die Gewalt aufeinander zu lenken, anstatt gegen den Leviathan. Meiner Ansicht nach dienen diese Zerstreuungen und die gegenseitige Hetze ohnehin nur dazu, die Menschen vom Klassenkampf abzuhalten, damit sich die Proletarier aller Länder, welche sich inzwischen in Massen in Deutschland angesammelt haben, nicht vereinigen.

    Besonders auch in der Coronakrise konnte man wieder die Obrigkeitshörigkeit des Hässlichen Deutschen sehen. Einfach nur zum Kotzen, als hätten wir uns rückentwickelt.

    Wieso konkret? Weil die Leute Maske getragen haben?

    Maske habe auch ich getragen, notgedrungen. Nein, sondern weil sofort wieder gehetzt wurde. Diesmal gegen Ungeimpfte, "Coronaleugner", Maskenablehner, Querdenker und wegen der repressiven Maßnahmen, welche sich im Nachhinein alle als unsinnig erwiesen haben. Da war es zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt verboten, gekaufte Speisen an Ungeimpfte weiterzugeben, weil ungeimpft. Unfassbar, was mittlerweile im besten Deutschland aller Zeiten möglich ist.

    ich möchte nur wissen, was deiner Meinung nach einen Unrechtsstaat auszeichnet.

    Dass Recht und Gerechtigkeit zwei verschiedene Dinge sind.

    Ich wische mir heute noch den Poppes mit dem Klopapier, was ich mir vor drei Jahren gekauft hatte.

    Komplett rücksichtsloses und irrationales Verhalten, für mich der Inbegriff des hässlichen Deutschen.

    Deine Ansicht; für mich war das der Beginn der Mangelwirtschaft. Schau doch heute mal in die Regale im Supermarkt, Obst und Gemüse vieles leer. Genau wie zu DDR-Zeiten. Nix mit "freier Markt"!

    Du bildest dir eine höherer Bedrohung als in den 70er/80ern ein.

    Nein. Wenn ich Abends oder Nachts an den Hauptbahnhof gehe (gehen würde, weil mache ich ja nicht), dann stehen dort seit mehreren Jahren Mannschaftswagen. Die stehen da auch erst seit einigen Jahren, so etwa ab 2017, vorher kannte ich das nicht. Was ist da passiert? Bilden sich die Beamten auch nur die Bedrohungslage ein?

    Exhibitionismus, Vergewaltigung, Sexualmord: Frank-Rainer Schurichs Schilderungen

    Humboldt-Uni, alles klar. Ist der Kerl überhaupt Ossi? Wenn nein, dann weiß man, woher der Wind weht und warum am Osten kein gutes Haar gelassen wird.

    Achso, weil ich ein Problem mit der Gewalt von Zuagroasten habe, bin ich "flüchtlingsfeindlich"?

    Nein, das sagst du durch die Blume seit deinem ersten Posting.

    "Durch die Blume", alles klar. Immerhin finanziere ich diese Leute mit meinen Steuern. Da Steuern per Definition nicht zweckgebunden sind, habe ich das Recht, sowas gutzufinden oder abzulehnen.

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    Antwort auf Re: Richtig, man verlgleiche mal .. von DrM.

    DrM schrieb am 05.04.2023 01:53:

    Über deine Gründe habe ich nicht mal spekuliert.

    Mal noch eine Ergänzung; die Kommunisten aus dem Osten haben uns niemals ins Privatleben dreingeredet oder uns unsere Kultur madig gemacht, so wie das heute passiert. Alles Deutsche gilt heute als schlecht. Das war früher nicht.

    Welche Partei ist denn noch flüchtlingsfeindlich?

    Ist mir völlig egal, ob oder welche Partei "flüchtlingsfeindlich" (was immer das sein soll) ist. Die sogenannten Flüchtlinge sind im Prinzip auch nur Scapegoats, an denen sich die Ultrarechten abarbeiten sollen und damit es zur Spaltung der Gesellschaft kommt, damit die Menschen nicht ihren wahren Feind erkennen. Und das sind nicht die Flüchtlinge.

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    Dein Zentrales Argument ist widerlegt und du prahlst weiterhin mit Unwissen...

    Antwort auf Re: Tötungsrate in der DDR: 0,69/100.000/Jahr. In Deutschland: 0,65/100.000/Jahr von .

    Traurige argumentation.

    Würfelhusten schrieb am 05.04.2023 09:28:

    Mag ja sein; in der DDR galt bis in die 80er Jahre eine Wohnung mit Innen-WC als "Komfortwohnung" - und die hatte nicht jeder zu beanspruchen.

    Schau an, also musste man im Winter auf Klo frieren. Das zu "nicht frieren".

    Das kann ich dir nicht sagen, ich verfolge das nicht aktiv. Ich könnte mir vorstellen, dass das Einzelfälle sind, wobei mir aber auch aus der DDR keine Massenverhaftungen bekannt sind.

    Dir war auch nicht bekannt, daß die Tötungsrate in der DDR höher war, als sie jetzt in Deutschland ist.

    War das nicht eines deiner zentralen Argumente die "höhere Sicherheit" in der DDR?

    Mir fehlen identitätsstiftende Elemente. Zu DDR-Zeiten waren die Menschen organisiert; in der GST, in der Brigade, in der Nachbarschaft.

    Und in der HJ, pardon, FDJ. Bis auf die Farbe des Hemdes (blau statt braun) konnte ich da keinen Unterschied sehen.

    Wer hat dafür gesorgt, daß man organisiert war?

    Und zwar nicht bloß "man kannte sich", sondern tatsächlich organisiert. Man hatte einen gemeinsamen Feind, die Imperialisten aus dem Westen. Man musste zusammenhalten und den sozialistischen Aufbau voranbringen.

    Und daß man einen gemeinsamen Feind hatte, fandst du gut?!

    Heutzutage aber ist es nur noch der Konsum.

    Wenn ich mir deine Stromrechnung ansehe und deinen Neuwagen, scheinst du dich über dich selbst aufzuregen!
    Wieso bist du nicht in einem Sportverein, der Freiwilligen Feuerwehr, einem Naturschutzbund, o.ä.?

    Bei den Nachbarn weiß man nicht mal mehr, wie sie heißen,

    Dann hast du offensichtlich nicht gefragt, wenn du die Namen nicht kennst.
    Ich habe sogar deren Schlüssel "falls mal was ist".
    Und weil ich neulich etwas abgelenkt war, habe ich eine Nacht mit meinem Schlüssel auf der Tür und die nächste mit offener Tür geschlafen. In Hamburg!

    In der Nachbarschaft meines besten Freundes ist es ähnlich. Dort hat jeder den Schlüssel des Nachbarn, und abends nach der Arbeit kommt man auf einen Plausch vorbei.

    währenddessen sie sich trotzdem die Mäuler zerreißen.

    Bei deinen schrägen Ansichten gibt es auch guten Grund dafür. Bist du eigentlich im Osten oder Westen?

    Mit den Arbeitskollegen will man nach Dienstschluss nichts mehr zu tun haben und in den ganzen Freizeitvereinen, egal ob im Schützenverein oder bei der FFW, da geht es nur noch ums Saufen und Rumhuren.

    Ich bin, außer Segelverein, kein Vereinsmeier. Bei uns geht es ums Segeln, die Technik, Probleme im Beruf oder Alltag.

    Weil alle gesättigt sind und keine Ziele mehr haben. Zwar ist Fußball durchaus identitätsstiftend, das sieht man auch an den ganzen Hooligankrawallen, allerdings sind diese staatlicherseits durchaus gewünscht, um die Gewalt aufeinander zu lenken, anstatt gegen den Leviathan. Meiner Ansicht nach dienen diese Zerstreuungen und die gegenseitige Hetze ohnehin nur dazu, die Menschen vom Klassenkampf abzuhalten, damit sich die Proletarier aller Länder, welche sich inzwischen in Massen in Deutschland angesammelt haben, nicht vereinigen.

    Du weißt, aber, daß du kein Proletarier bist, sondern biederste Mittelschicht, oder?

    Maske habe auch ich getragen, notgedrungen. Nein, sondern weil sofort wieder gehetzt wurde. Diesmal gegen Ungeimpfte, "Coronaleugner", Maskenablehner, Querdenker

    Und von der anderen Seite gegen Geimpfte, Schlafschafe, Maskenträger und "hässliche obrigkeitshörige Deutsche".

    Du hast also mitgemacht. Brav!

    und wegen der repressiven Maßnahmen, welche sich im Nachhinein alle als unsinnig erwiesen haben.

    Wenn ich mir die Todeszahlen in weniger restriktiven Ländern ansehe, bin ich anderer Meinung.

    Da war es zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt verboten, gekaufte Speisen an Ungeimpfte weiterzugeben, weil ungeimpft.

    Ach komm! Wo kann ich das nachlesen?

    Unfassbar, was mittlerweile im besten Deutschland aller Zeiten möglich ist.

    War. In einer Ausnahmesituation. Ich bin sicher, die Seuchenschutzgesetze in der DDR waren mindestens gleich restriktiv. Ich würde tippen, die Maßnahmen in China entsprachen dem, was du in der DDR zu erwarten gehabt hättest.

    Dass Recht und Gerechtigkeit zwei verschiedene Dinge sind.

    Das zeichnet sogar einen Rechtsstaat aus. Nächster Versuch bitte.

    Deine Ansicht; für mich war das der Beginn der Mangelwirtschaft.

    Ist nur dadurch entstanden, daß Rücksichtslose sich Jahresvorräte angelegt haben.

    Schau doch heute mal in die Regale im Supermarkt, Obst und Gemüse vieles leer.

    Echt? Ich war heute einkaufen, es gab alles im absoluten Überfluss und z.T. sogar herabgesetzt! Bei Edeka: De Checco-Nudeln (beste Mainstream-Nudeln, Barilla ist dagegen Müll) für 1,49/500g. Irische Butter: 1,49/250g.

    Genau wie zu DDR-Zeiten. Nix mit "freier Markt"!

    Du schreibst vollkommenen Unsinn, du Wohlstandsbürger! In drei Tagen ist Ostern, die Leute kaufen ein, als gäbe es die nächsten Wochen nichts mehr. Daß dann Sachen ausverkauft ist, ist ganz normal. Dagegen kommt auch "die Marktwirtschaft" nur an, wenn noch massiver überproduziert wird.
    Apropos Marktwirtschaft: Während es in den Läden kein Mehl gab, konnte man das auf ebay zu Mondpreisen kaufen. Die asoziale Marktwirtschaft hat also weiterhin funktioniert. Ich hoffe niemand hat das gekauft und die asozialen Spekulanten sind die Ware nur mit Verlust wieder losgeworden.

    Nein. Wenn ich Abends oder Nachts an den Hauptbahnhof gehe (gehen würde, weil mache ich ja nicht), dann stehen dort seit mehreren Jahren Mannschaftswagen.

    Also ist es dort sicherer als vorher.

    Die stehen da auch erst seit einigen Jahren, so etwa ab 2017, vorher kannte ich das nicht. Was ist da passiert? Bilden sich die Beamten auch nur die Bedrohungslage ein?

    Die Bürger erwarten, daß etwas gegen die gefühlte Bedrohung unternommen wird.

    "Durch die Blume", alles klar. Immerhin finanziere ich diese Leute mit meinen Steuern. Da Steuern per Definition nicht zweckgebunden sind, habe ich das Recht, sowas gutzufinden oder abzulehnen.

    Ich finanziere seit Jahrzehnten über 16 Millionen Ostdeutsche mit meinen Steuern, frag mich mal wie ich das finde! Vor allem wo sich ein nennenswerter Teil auch noch darüber beschwert, im Schlaraffenland zu leben.

    Zurück zum Thema:

    Gibst du, anhand der vorgelegten Fakten zu, daß das Risiko Opfer von Mord oder Totschlag zu werden in der DDR höher war als es aktuell in Deutschland ist?

    Ja oder Nein?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.04.2023 13:58).

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    327 Beiträge seit 06.03.2023

    Re: Dein Zentrales Argument ist widerlegt und du prahlst weiterhin mit Unwissen.

    Antwort auf Dein Zentrales Argument ist widerlegt und du prahlst weiterhin mit Unwissen... von DrM.

    DrM schrieb am 05.04.2023 13:56:

    Schau an, also musste man im Winter auf Klo frieren. Das zu "nicht frieren".

    Na und? In Westberlin gab es bis in die 2000er noch Plumpsklos und Etagentoiletten, da hat sich auch keiner beschwert, also halt mal die Bälle flach.

    Dir war auch nicht bekannt, daß die Tötungsrate in der DDR höher war, als sie jetzt in Deutschland ist.

    War das nicht eines deiner zentralen Argumente die "höhere Sicherheit" in der DDR?

    Das ist irgendeine Statistik. Wo kommt die überhaupt her? Und wer hat da wen umgebracht? Ein Mann seine Frau? Oder jemand, der noch nicht so lange hier ist, einen anderen Menschen, der hier schon länger lebt? Und wer hat da wen vergewaltigt? Ein stinkender Schichtarbeiter nach der Brigadefeier seine Kollegin? Oder ein westasiatischer Triebtäter eine Joggerin? Juristisch mag da vielleicht kein Unterschied bestehen, trotzdem ist es was Anderes.

    Wer hat dafür gesorgt, daß man organisiert war?

    Der Staat und die Partei. Oder man hat selber dafür gesorgt.

    Und daß man einen gemeinsamen Feind hatte, fandst du gut?!

    Darum geht es hier nicht. Aber ein gemeinsamer Feind soll zusammenschweißen. Oder was meinst du, warum man heute gegen Russland hetzt und die Deutschen in Wut und Hass gegen die Russen bringt? Zu DDR-Zeiten gab es das nicht, da hatten wir Völkerfreundschaft, da war kein Volk unser Feind. Insofern ist dieser Aspekt heute sogar noch schlimmer.

    Heutzutage aber ist es nur noch der Konsum.

    Wenn ich mir deine Stromrechnung ansehe und deinen Neuwagen, scheinst du dich über dich selbst aufzuregen!

    Wenn ich mir einen Neuwagen kaufe, dann habe ich den hart erarbeitet. Es ist mein Geld und darüber verfüge ich, wie ich es für richtig halte. Schlimm genug, dass man auf jeden Mist noch Steuern zahlen muss.

    Wieso bist du nicht in einem Sportverein, der Freiwilligen Feuerwehr, einem Naturschutzbund, o.ä.?

    Wozu denn? Das sind nur Mechanismen, um die Menschen unter Kontrolle zu halten. Wusstest du noch nicht, heutzutage gibt es "Meldeheld:innen"? Überall sind Spitzel und Denunzianten, man kann keinem Fremden mehr trauen. Dir traue ich selbstverständlich auch nicht.

    Bist du eigentlich im Osten oder Westen?

    Ich bin wieder im Osten. Hier ist die Welt wenigstens noch halbwegs in Ordnung, auch wenn die Gesellschaft zusehends überaltert.

    Ich bin, außer Segelverein, kein Vereinsmeier. Bei uns geht es ums Segeln, die Technik, Probleme im Beruf oder Alltag.

    Dagegen ist ja nichts zu sagen, dann ist Segeln dein Hobby. Aber das kann auch nicht jeder, dazu braucht man Zeit und Geld. Wahrscheinlich bist du schon im Ruhestand und dich bockt das alles nicht mehr, was man da draußen sieht.

    Du weißt, aber, daß du kein Proletarier bist, sondern biederste Mittelschicht, oder?

    Ja, sicher. Ein echtes Proletariat gibt es ja in dem Sinne nicht mehr, das ist nur noch die passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft.

    Du hast also mitgemacht. Brav!

    Ich habe nirgendwo mitgemacht. Was ist mit dir? Vier Spritzen geholt und jetzt dauerkrank?

    Da war es zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt verboten, gekaufte Speisen an Ungeimpfte weiterzugeben, weil ungeimpft.

    Ach komm! Wo kann ich das nachlesen?

    Du bist eben schlecht informiert.

    https://hallolindenlimmer.de/weihnachtsmarkt-weitergabe-von-speisen-getraenke-an-ungeimpfte-nicht-erlaubt/

    Deine Ansicht; für mich war das der Beginn der Mangelwirtschaft.

    Ist nur dadurch entstanden, daß Rücksichtslose sich Jahresvorräte angelegt haben.

    Falsch. Es gab Lieferschwierigkeiten, wie auch später beim Speiseöl. Das hatte nichts mit Hamsterei oder sowas zu tun.

    Wenn ich Abends oder Nachts an den Hauptbahnhof gehe (gehen würde, weil mache ich ja nicht), dann stehen dort seit mehreren Jahren Mannschaftswagen.

    Also ist es dort sicherer als vorher.

    So kann man sich das natürlich auch schönreden.

    Die Bürger erwarten, daß etwas gegen die gefühlte Bedrohung unternommen wird.

    Wen interessiert, was "die Bürger" wollen? Und wegen den *Bürgern* stehen die schwerbewaffneten Beamten ganz sicher nicht da.

    Ich finanziere seit Jahrzehnten über 16 Millionen Ostdeutsche mit meinen Steuern, frag mich mal wie ich das finde!

    Und bald darfst du auch noch den Wiederaufbau der Restukraine bezahlen. Da sollte doch eigentlich Freude aufkommen. Oder geht es dir nur darum, gegen Ostdeutsche zu hetzen?

    Gibst du, anhand der vorgelegten Fakten zu, daß das Risiko Opfer von Mord oder Totschlag zu werden in der DDR höher war als es aktuell in Deutschland ist?

    Nein. Als Kinder konnten wir problemlos im nahegelegenen Stadtwald spielen. Heute, als Erwachsener, würde ich da nicht mehr reingehen. Heute werden da wahrscheinlich Drogen verbuddelt und aus der nahegelegenen Unterkunft treiben sich dort Gestalten herum, die man ansonsten nur aus Gangsterfilmen kennt. Das war zu DDR-Zeiten nicht so, das ist Fakt.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.04.2023 09:27).

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    Jetzt fängst du an zu rotieren

    Antwort auf Re: Dein Zentrales Argument ist widerlegt und du prahlst weiterhin mit Unwissen. von .

    Würfelhusten schrieb am 06.04.2023 09:19:

    Das ist irgendeine Statistik.

    Nein, die von der DDR veröffentlichte.

    Wo kommt die überhaupt her? Und wer hat da wen umgebracht? Ein Mann seine Frau? Oder jemand, der noch nicht so lange hier ist, einen anderen Menschen, der hier schon länger lebt?

    Wenn dich das interessiert, dann geh doch selbst auf die Suche. Du hattest beleglos behauptet, in der DDR hätte es weniger Mord und Totschlag gegeben. Das stimmt zwar in Absoluten Zahlen, bei einem Fünftel der Einwohner auch kein Wunder. Daher teilt man die Zahl durch die Anzahl der Einwohner.

    Wer hat dafür gesorgt, daß man organisiert war?

    Der Staat und die Partei.

    Du schriebst: https://www.telepolis.de/forum/p-42492467/

    Mal noch eine Ergänzung; die Kommunisten aus dem Osten haben uns niemals ins Privatleben dreingeredet

    Was denn nun?

    Oder man hat selber dafür gesorgt.

    Ach? Und das kann man jetzt nicht mehr?!

    Und daß man einen gemeinsamen Feind hatte, fandst du gut?!

    Darum geht es hier nicht. Aber ein gemeinsamer Feind soll zusammenschweißen.

    Das zusammenschweißen fandst du gut: https://www.telepolis.de/forum/p-42469220/

    Im Übrigen war auch der gesellschaftliche Zusammenhalt deutlich besser, denn wir gehörten alle der gleichen Klasse an.

    Die "gleiche Klasse" hatte ich bereits widerlegt, daraufhin hattest du den "gemeinsamen Feind" als "identitätsstiftendes Mittel" gebracht.

    Findest du das gut oder nicht? Wenn nicht, müssen wir nach was anderem suchen was zusammengeschweißt hat.

    Oder was meinst du, warum man heute gegen Russland hetzt und die Deutschen in Wut und Hass gegen die Russen bringt?

    Wegen des von Russland begonnenen Krieges gegen die Ukraine wird gegen die Staatsführung und diejenigen "gehetzt", die sich auf Seiten Russlands am Angriff beteiligen oder ihn gutheißen.

    Das Russische Volk wird (mit Ausnahmen) im großen und ganzen bedauert, daß es gezwungen wird, seine Söhne zu verheizen.

    Vor dem Krieg waren wir befreundet mit dem kleinen "Schmutzfleck" Krim-Annexion, und so Kleinigkeiten wie politischen Morden, aber da hat man eigentlich auch eher weggeguckt.

    Zu DDR-Zeiten gab es das nicht, da hatten wir Völkerfreundschaft, da war kein Volk unser Feind.

    Würfelhusten schrieb am 05.04.2023 09:28:

    Man hatte einen gemeinsamen Feind, die Imperialisten aus dem Westen

    Also die imperialistische BRD, die imperialistischen USA, yadda yadda, aber nicht deren Völker. Genau wie jetzt mit Russland.

    Insofern ist dieser Aspekt heute sogar noch schlimmer.

    In deiner kognitiven Verzerrungsblase, die du trotz Beleg nicht zu erkennen bereit bist!

    Wenn ich mir deine Stromrechnung ansehe und deinen Neuwagen, scheinst du dich über dich selbst aufzuregen!

    Wenn ich mir einen Neuwagen kaufe, dann habe ich den hart erarbeitet. Es ist mein Geld und darüber verfüge ich, wie ich es für richtig halte.

    Exakt die Argumente eines spießigen Kleinbürgers aus der Mittelschicht im "imperialistischen" Westen!

    Du bist genau geworden, was du selbst so verachtet hast. Vermutlich hat man dich zum Neuwagenkauf gezwungen, oder?

    Schlimm genug, dass man auf jeden Mist noch Steuern zahlen muss.

    Musstet ihr in der DDR keine Steuern zahlen? Wie sonst stellst du dir sonst die Finanzierung eines Staates vor?

    Wozu denn? Das sind nur Mechanismen, um die Menschen unter Kontrolle zu halten.

    Das war in der DDR so, ich verstehe deinen Argwohn!

    Im Westen gibt es aber keine staatlichen Spitzel in Vereinen, die darauf achten, daß alles seinen sozialistischen bzw kapitalistischen Gang geht!

    Z.B. im Segelclub finden sich Menschen zusammen, die Geld zusammelegen, um Sachen zu machen, die sich ein einzelner nicht leisten kann:
    Gegenüber der Gemeinde eine Stimme zu haben um ein Grundstück an der Ostsee zu bekommen. Ein Vereinsheim mit Dusche bauen, ein Motorboot kaufen um Regatten zu begleiten und Bergungsaktionen durchzuführen. Schulungsschiffe zu kaufen um die Jugend zu fördern (wir haben einen Weltmeister und mehrere deutsche Meister im Club), etc. pp.

    Wusstest du noch nicht, heutzutage gibt es "Meldeheld:innen"? Überall sind Spitzel und Denunzianten, man kann keinem Fremden mehr trauen.

    Wieso "mehr"? Du beschreibst die Situation in der DDR. Für dich hat sich also gar nichts geändert!

    Dir traue ich selbstverständlich auch nicht.

    Das will ich schwer hoffen! Aber wofür sollte ich dich eigentlich melden?

    Was ich nicht verstehe, ist warum du die Verhältnisse in der DDR so glorifizierst.

    Ihr hattet nur Nachteile!
    Viele Spitzel und Denunzianten, weniger gute Sachen zu essen, bzw. Hamsterwirtschaft, lange Wartezeiten für schlechte Autos, schlechte Luft, Feindbilder, die du offensichtlich für falsch hältst, etc.

    Ich bin wieder im Osten. Hier ist die Welt wenigstens noch halbwegs in Ordnung, auch wenn die Gesellschaft zusehends überaltert.

    Ich bin recht oft im Mecklenburg-Vorpommern und die Nachbarschaft dort ist wirklich toll! Allerdings habe ich das gleiche auch in Schleswig-Holstein beobachtet. Da gibt es einen Bauern, der stellt Eierkisten an die Straße und eine Box, wo man das Geld einwirft und das funktioniert. Ähnliches habe ich auch in Österreich (Apfelsaft an einem Pass, den ich geradelt bin) Schweiz (Obst an der Landstraße), Neuseeland (Macadamia-Nüsse an der Landstraße) erlebt. Das funktioniert auch im Westen!

    Dagegen ist ja nichts zu sagen, dann ist Segeln dein Hobby. Aber das kann auch nicht jeder, dazu braucht man Zeit und Geld.

    Man kann sich da halbwegs billig Durchmauscheln. Für 2.000-3.000 Eur bekommt man schon eine Rennmaschine. Ist zwar schwer damit eine Regatta zu gewinnen, macht aber Höllen-Bock, damit rumzubraten!

    Wahrscheinlich bist du schon im Ruhestand und dich bockt das alles nicht mehr, was man da draußen sieht.

    Nein, bin ich nicht.

    Ich habe nirgendwo mitgemacht. Was ist mit dir? Vier Spritzen geholt und jetzt dauerkrank?

    Drei und immer noch bester Gesundheit. Bei der ersten (Astra) heftigen Schüttelfrost, zwei Tage später geradelt: kein Leistungseinbruch. zwei mal Comirnaty: absolut nichts gemerkt. Zwei Tage später wieder geradelt. Alpen-Tour mit dem Rennrad incl. überquerung Stilfser Joch problemlos. Bisher auch kein Covid gehabt. Meine Eltern (>80) auch nicht und die hatten vier Impfungen.
    In meinem Gesamten Bekannten und Verwandtenkreis gibt es keinen Ungeimpften und niemanden, der außer Schüttelfrost und Kopfschmerzen, Rötung der Einstichstelle was gehabt hätte. Bester Freund hat fünf Impfungen.

    Du bist eben schlecht informiert.

    Chapeau! Ich war auch nicht auf Weihnachtsmärkten.

    Du aber in der DDR, solltest also besser wissen, was da "Phase" war!

    Ist nur dadurch entstanden, daß Rücksichtslose sich Jahresvorräte angelegt haben.

    Falsch. Es gab Lieferschwierigkeiten, wie auch später beim Speiseöl. Das hatte nichts mit Hamsterei oder sowas zu tun.

    Es wurden Lieferschwierigkeiten befürchtet, was dazu führte, daß die Leute durchdrehten und sich Rücksichtslose Jahresvorräte anlegten, was dann zu wirklichen Lieferschwierigkeiten führte.

    Die Waren waren dann zu überhöhten Preisen bei ebay verfügbar.

    Mich würde interessieren, was man in der DDR mit jemandem gemacht hätte, der Jahresvorräte an Waren aufkaufte.

    So kann man sich das natürlich auch schönreden.

    Bring einfach Fakten zur wahren Kriminalitätsrate (gern ohne ohne Grenzvergehen) in der DDR.

    Und bald darfst du auch noch den Wiederaufbau der Restukraine bezahlen. Da sollte doch eigentlich Freude aufkommen.

    Vollkommen richtig! Das wird ein fettes Wirtschaftswachstum geben!

    Oder geht es dir nur darum, gegen Ostdeutsche zu hetzen?

    Nein, dir deine eigene kleinliche Hetze gegen Flüchtlinge aufzuzeigen, wo du in Wirklichkeit am westlichen Steuergeldtropf hängst.

    Nein. Als Kinder konnten wir problemlos im nahegelegenen Stadtwald spielen. Heute, als Erwachsener, würde ich da nicht mehr reingehen. Heute werden da wahrscheinlich Drogen verbuddelt und aus der nahegelegenen Unterkunft treiben sich dort Gestalten herum, die man ansonsten nur aus Gangsterfilmen kennt. Das war zu DDR-Zeiten nicht so, das ist Fakt.

    Gefühlte Bedrohung. Mein Reden.

    Hier mal Fakten aus der DDR, wenn man das Pech hatte von seinen Eltern geprügelt und mißbraucht zu werden:

    https://www.welt.de/geschichte/article162563339/Fuer-mich-war-es-jeden-Tag-eine-Vergewaltigung.html

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    327 Beiträge seit 06.03.2023

    Antwort auf Jetzt fängst du an zu rotieren von DrM.

    DrM schrieb am 06.04.2023 13:23:

    Die "gleiche Klasse" hatte ich bereits widerlegt

    Gar nichts hast du widerlegt.

    daraufhin hattest du den "gemeinsamen Feind" als "identitätsstiftendes Mittel" gebracht.

    Findest du das gut oder nicht?

    Es ist völlig irrelevant, ob ich das gut finde oder fand. Die Fakten sind, dass es im Rahmen des sozialistischen Klassenkampfes einen Klassenfeind gab, auch wenn sich Wohlstands- und Rotweinlinke aus Westdeutschland das nicht vorstellen können.

    Wegen des von Russland begonnenen Krieges gegen die Ukraine

    yoyo

    Das Russische Volk wird (mit Ausnahmen) im großen und ganzen bedauert, daß es gezwungen wird, seine Söhne zu verheizen.

    Vielleicht in deinen Alternativmedien; im Mainstream ist jedenfalls nichts von Bedauern zu lesen.

    Vor dem Krieg waren wir befreundet mit dem kleinen "Schmutzfleck" Krim-Annexion, und so Kleinigkeiten wie politischen Morden, aber da hat man eigentlich auch eher weggeguckt.

    Vor Allem hat der Westen weggeguckt, als seit 2014 der Donbas bombardiert wurde. Wo ich herkomme, nennt man diese heuchlerische Entrüstung des Westens "Doppelmoral".

    Zu DDR-Zeiten gab es das nicht, da hatten wir Völkerfreundschaft, da war kein Volk unser Feind.

    Würfelhusten schrieb am 05.04.2023 09:28:

    Man hatte einen gemeinsamen Feind, die Imperialisten aus dem Westen

    Also die imperialistische BRD, die imperialistischen USA, yadda yadda, aber nicht deren Völker.

    Tja diese Fehleinschätzung deinerseits kommt zustande, wenn man mit dem Begriff "Volk" nichts anfangen kann. Das Volk und seine Staatsführung sind nun mal nicht das Gleiche.

    Genau wie jetzt mit Russland.

    Es heißt doch immer "der Russe", "Russenpanzer", Russengeneral", "Russen-Öl". Es sind die westlichen Medien, welche Volk und Staatsführung gleichsetzen.

    Du bist genau geworden, was du selbst so verachtet hast. Vermutlich hat man dich zum Neuwagenkauf gezwungen, oder?

    Falsch, ich unterdrücke niemanden und erst Recht nicht in dessen Meinung. Und nein, ich werde auch nicht zum Autokauf gezwungen, sondern entscheide das rein freiwillig, meistens sogar spontan.

    Musstet ihr in der DDR keine Steuern zahlen? Wie sonst stellst du dir sonst die Finanzierung eines Staates vor?

    Wer sagt denn, dass ich das Steuersystem in der DDR gut fand? Die DDR ist letztlich genau so ausgeplündert worden von Moskau wie die damalige BRD von Washington.

    Im Westen gibt es aber keine staatlichen Spitzel in Vereinen, die darauf achten, daß alles seinen sozialistischen bzw kapitalistischen Gang geht!

    Aber natürlich nicht. Das ganze Gerede von den V-Männern, alles nur Verschwörungstheorie. Kleiner Tipp: in der DDR hießen selbige "IM".

    Z.B. im Segelclub finden sich Menschen zusammen, die Geld zusammelegen, um Sachen zu machen, die sich ein einzelner nicht leisten kann:
    Gegenüber der Gemeinde eine Stimme zu haben um ein Grundstück an der Ostsee zu bekommen. Ein Vereinsheim mit Dusche bauen, ein Motorboot kaufen um Regatten zu begleiten und Bergungsaktionen durchzuführen. Schulungsschiffe zu kaufen um die Jugend zu fördern (wir haben einen Weltmeister und mehrere deutsche Meister im Club), etc. pp.

    Im "Segelclub" finden sich meiner Ansicht nach Leute, welche zu viel Zeit und zu viel Geld haben. Außerdem stellt sich die Frage, was das Ganze soll. Also *wozu* diese Leute segeln. Eigentlich doch nur aus Jux und Dollerei, Zeitvertreib und Angeberei. Weder wollen sie was Neues entdecken noch dient das Alles einem höheren Zweck, etwa der Befreiung der Menschheit vom imperialistischen Joch.

    Wusstest du noch nicht, heutzutage gibt es "Meldeheld:innen"? Überall sind Spitzel und Denunzianten, man kann keinem Fremden mehr trauen.

    Wieso "mehr"? Du beschreibst die Situation in der DDR. Für dich hat sich also gar nichts geändert!

    Richtig, genau. Langsam kommst du dahinter, was mein Problem ist. Für mich hat sich tatsächlich nichts gändert. Auf der einen Seite kann ich dadurch gut mit der Situation umgehen. Auf der anderen Seite bin ich aber auch empört und entsetzt, dass das die hochgelobte "Demokratie" sein soll. Dass das die Freiheit sein soll, welche uns von doppelzüngigen Schlangen nach der Wende versprochen wurde.

    Dir traue ich selbstverständlich auch nicht.

    Das will ich schwer hoffen! Aber wofür sollte ich dich eigentlich melden?

    Was ist denn überhaupt dein Interesse an mir?

    Was ich nicht verstehe, ist warum du die Verhältnisse in der DDR so glorifizierst.

    Das tue ich nach wie vor nicht. Mir ist lediglich bewusst geworden, was wir heute nicht mehr haben und was wir statt dessen bekommen haben, im "besten Deutschland aller Zeiten".

    Ich bin recht oft im Mecklenburg-Vorpommern und die Nachbarschaft dort ist wirklich toll! Allerdings habe ich das gleiche auch in Schleswig-Holstein beobachtet. Da gibt es einen Bauern, der stellt Eierkisten an die Straße und eine Box, wo man das Geld einwirft und das funktioniert. Ähnliches habe ich auch in Österreich (Apfelsaft an einem Pass, den ich geradelt bin) Schweiz (Obst an der Landstraße), Neuseeland (Macadamia-Nüsse an der Landstraße) erlebt. Das funktioniert auch im Westen!

    Ehrlich gesagt, es erstaunt mich, dass die Bauern sowas machen, ich habe sowas ja auch schon beobachtet. Ich nehme aber an, dass die Bauern das nicht etwa deswegen machen, weil sie so vertrauensselig sind oder weil sie die Kunden alle für ehrlich halten, sondern weil die Waren, die an den Straßenrand gestellt werden, 'expendable' sind. Also überflüssig, im weitesten Sinne. Oder anders ausgedrückt, wenn sie geklaut oder vandalisiert werden sollten, so juckt das den Bauern auch nicht.

    Dagegen ist ja nichts zu sagen, dann ist Segeln dein Hobby.

    Für 2.000-3.000 Eur bekommt man schon eine Rennmaschine. Ist zwar schwer damit eine Regatta zu gewinnen, macht aber Höllen-Bock, damit rumzubraten!

    Klingt interessant; ich glaube aber trotzdem nicht, dass wir deswegen Freunde werden.

    In meinem Gesamten Bekannten und Verwandtenkreis gibt es keinen Ungeimpften und niemanden, der außer Schüttelfrost und Kopfschmerzen, Rötung der Einstichstelle was gehabt hätte. Bester Freund hat fünf Impfungen.

    Die Frage ist ja nicht, wie viele Impfungen hatte dein Umfeld. Aus meiner Sicht kann sich jeder spritzen, was er will, zumal selbstschädigendes Verhalten nicht strafbar ist. Die entscheidende Frage ist eher, wie seid ihr mit Ungeimpften umgegangen? Habt ihr sie ausgegrenzt oder wart ihr ebenso tolerant zu ihnen?

    Mich würde interessieren, was man in der DDR mit jemandem gemacht hätte, der Jahresvorräte an Waren aufkaufte.

    Schwer zu sagen; vermutlich hätte er die Sachen gegen irgendwas anderes eingetauscht oder die Leute hätten mit Westgeld bei ihm bezahlt.

    Und bald darfst du auch noch den Wiederaufbau der Restukraine bezahlen. Da sollte doch eigentlich Freude aufkommen.

    Vollkommen richtig! Das wird ein fettes Wirtschaftswachstum geben!

    Und wieder diese Doppelmoral. Wenn Ostdeutschland an die BRD angegliedert wird, dann ist das schlecht, obwohl da eine Menge Wissen und Ingenieure mitkommen. Wenn die kaputte Ukraine übernommen wird, dann ist das hingegen gut, da gibt es "Wirtschaftswachstum". Im Prinzip hast du dich damit selbst entlarvt. Tatsächlich geht es den westlichen Kapitalisten nur um Wachstum.

    Nein, dir deine eigene kleinliche Hetze gegen Flüchtlinge aufzuzeigen, wo du in Wirklichkeit am westlichen Steuergeldtropf hängst.

    Lächerlich. Weder habe ich gegen sogenannte Flüchtlinge gehetzt noch kann mir irgendjemand vorschreiben, wie ich über sie zu denken habe. Ich glaube vielmehr, dass du Angst um deine Privilegien als Wohlstandswestdeutscher hast, wenn da niemand mehr ist, der ausgebeutet werden kann.

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    Antwort auf Re: Jetzt fängst du an zu rotieren von .

    Würfelhusten schrieb am 09.04.2023 10:49:

    DrM schrieb am 06.04.2023 13:23:

    Die "gleiche Klasse" hatte ich bereits widerlegt

    Gar nichts hast du widerlegt.

    Sicher hatte ich.
    Daß du nicht glaubst, daß es in der DDR eine Elite gab, die sich mit Luxus (aus dem Westen) hat pampern lassen ist dein Problem.

    Es ist völlig irrelevant, ob ich das gut finde oder fand.

    Nein, wir diskutieren hier und offensichtlich leidest du an "Ostalgie", da müssen wir rausfinden woran das liegt!

    Die Fakten sind, dass es im Rahmen des sozialistischen Klassenkampfes einen Klassenfeind gab, auch wenn sich Wohlstands- und Rotweinlinke aus Westdeutschland das nicht vorstellen können.

    Ich weiß, daß im Osten ein Feindbild aufgebaut wurde, das ist ja das Einmaleins in Diktaturen.

    Vor Allem hat der Westen weggeguckt, als seit 2014 der Donbas bombardiert wurde.

    Da wurden russische Truppen bombardiert, die vorher die Ukrainische Verwaltung angegriffen hatten. Einfach mal schauen, wie die zeitliche Abfolge bis zur ATO war.

    Tja diese Fehleinschätzung deinerseits kommt zustande, wenn man mit dem Begriff "Volk" nichts anfangen kann. Das Volk und seine Staatsführung sind nun mal nicht das Gleiche.

    Ja, das Volk und seine Staatsführung sind nun mal nicht das Gleiche. Wo haben ich anderes behauptet?

    Es heißt doch immer "der Russe", "Russenpanzer", Russengeneral", "Russen-Öl". Es sind die westlichen Medien, welche Volk und Staatsführung gleichsetzen.

    "Der Russe" wird in den westlichen Medien verwendet? Das kenne ich nur als Kampfbegriff von Rechten. Ich selber schreibe das nur in Zitaten oder ironisch.

    "Russenpanzer", Russengeneral", "Russen-Öl" habe ich noch nicht gelesen, sondern "russische Panzer" "russischer General" oder "russisches Öl". Ich lese aber auch keine "Bild"!

    Falsch, ich unterdrücke niemanden und erst Recht nicht in dessen Meinung.

    Weil du dazu nicht in der Lage bist. Rücksichtsloses Verhalten ist auch antisozial.

    Musstet ihr in der DDR keine Steuern zahlen? Wie sonst stellst du dir sonst die Finanzierung eines Staates vor?

    Wer sagt denn, dass ich das Steuersystem in der DDR gut fand?

    Das ist keine Antwort auf die Frage.

    Aber natürlich nicht. Das ganze Gerede von den V-Männern, alles nur Verschwörungstheorie. Kleiner Tipp: in der DDR hießen selbige "IM".

    Ja, in der DDR gab es mehr als hunderttausend und sie hatten jede gesellschaftliche Institution infiltriert.

    Wie viele V-Männer gibt es aktuell in Deutschland? Ein paar hundert bis tausend?

    Im "Segelclub" finden sich meiner Ansicht nach Leute, welche zu viel Zeit und zu viel Geld haben.

    Ja, wenn man keine Ahnung hat, dann hat man halt "Ansichten". Das hast du hier ja bereits mehrfach gezeigt!

    Außerdem stellt sich die Frage, was das Ganze soll. Also *wozu* diese Leute segeln. Eigentlich doch nur aus Jux und Dollerei, Zeitvertreib und Angeberei.

    Hast du schon mal was von "Sport" gehört? War m.W. auch in der DDR von hohem gesellschaftlichen Wert. Und natürlich geschieht das zum Zeitvertreib und aus Jux und Dollerei! Was denn sonst?
    Was ist daran zu kritisieren?

    Weder wollen sie was Neues entdecken noch dient das Alles einem höheren Zweck, etwa der Befreiung der Menschheit vom imperialistischen Joch.

    Wenn das dein Ziel ist, solltest du dich gegen die Russen stellen, die ziehen in der Ukraine gerade eine eindeutig imperialistische Aktion durch.

    Oder machst du in deinem Leben irgend etwas, das diesem Zweck dient, außer z.B. Jahresvorräte an Klopapier zu horten oder der Anschaffung eines Neuwagens?

    Richtig, genau. Langsam kommst du dahinter, was mein Problem ist. Für mich hat sich tatsächlich nichts gändert.

    Außer, daß du in Luxus und Freiheit lebst, überallhin reisen kannst, deine Meinung äußern kannst, etc. pp.
    Du glaubst doch nicht im Ernst, daß du Schwierigkeiten bekommst, wenn du dich hier regierungskritisch äußerst?!

    Dass das die Freiheit sein soll, welche uns von doppelzüngigen Schlangen nach der Wende versprochen wurde.

    Welche Freiheit, die dir versprochen wurde hast du denn jetzt ganz konkret nicht?

    Was ist denn überhaupt dein Interesse an mir?

    Keine Ahnung, mich ziehen Menschen, die in Scheinwelten gefangen sind, irgendwie an.
    Such mal im Forum nach hewhosepathischosen, PriorArt oder leachim200. Letzterer ein Mondlandungsleugner.

    Das tue ich nach wie vor nicht. Mir ist lediglich bewusst geworden, was wir heute nicht mehr haben und was wir statt dessen bekommen haben, im "besten Deutschland aller Zeiten".

    Bisher war das nur "gesellschaftlicher Zusammenhalt" durch ein künstliches Feindbild.

    Aus dem gesellschaftlichen Zusammenhalt hier hast du dich ja selbst durch dein eigenes Verhalten entfernt.

    Ehrlich gesagt, es erstaunt mich, dass die Bauern sowas machen, ich habe sowas ja auch schon beobachtet. Ich nehme aber an, dass die Bauern das nicht etwa deswegen machen, weil sie so vertrauensselig sind oder weil sie die Kunden alle für ehrlich halten, sondern weil die Waren, die an den Straßenrand gestellt werden, 'expendable' sind.

    Es ist nicht so, denn mein Freund in SH hat, nachdem die Eier alle waren bei der Bäuerin nachgefragt, sie hatte keine Eier mehr.

    Aber durch deine deine Annahme (und z.B. dein Horten von Klopier) zeigst du nur, wie du selber ticksts. Weil du so selber genau handeln würdest, unterstellst du es anderen.

    Wie schätzt du das ein?

    Also überflüssig, im weitesten Sinne. Oder anders ausgedrückt, wenn sie geklaut oder vandalisiert werden sollten, so juckt das den Bauern auch nicht.

    Doch, tut es.

    Klingt interessant; ich glaube aber trotzdem nicht, dass wir deswegen Freunde werden.

    Mache ich den Eindruck, das zu wollen?

    Die Frage ist ja nicht, wie viele Impfungen hatte dein Umfeld. Aus meiner Sicht kann sich jeder spritzen, was er will, zumal selbstschädigendes Verhalten nicht strafbar ist. Die entscheidende Frage ist eher, wie seid ihr mit Ungeimpften umgegangen? Habt ihr sie ausgegrenzt oder wart ihr ebenso tolerant zu ihnen?

    Mit denen hier im Forum habe ich diskutiert. In meinem Umfeld gibt es schlicht keine. Da waren alle froh, als sie endlich einen Termin bekamen.

    Und wieder diese Doppelmoral. Wenn Ostdeutschland an die BRD angegliedert wird, dann ist das schlecht,

    Klar, wegen Leuten wie dir! Raff, raff, raff und dann noch rummmotzen.

    obwohl da eine Menge Wissen und Ingenieure mitkommen. Wenn die kaputte Ukraine übernommen wird, dann ist das hingegen gut, da gibt es "Wirtschaftswachstum".

    Wie kommst du darauf, daß die Ukraine "übernommen" werden soll?

    Im Prinzip hast du dich damit selbst entlarvt.

    Ja, sicher ;)

    Tatsächlich geht es den westlichen Kapitalisten nur um Wachstum.

    Dir auch. Ohne Wachstum keine westlichen Autos und kein Wohlstand für dich!

    Lächerlich. Weder habe ich gegen sogenannte Flüchtlinge gehetzt noch kann mir irgendjemand vorschreiben, wie ich über sie zu denken habe. Ich glaube vielmehr, dass du Angst um deine Privilegien als Wohlstandswestdeutscher hast,

    Wer von uns beiden fährt nochmal den Neuwagen?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.04.2023 15:30).

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    327 Beiträge seit 06.03.2023

    Antwort auf Re: Jetzt fängst du an zu rotieren von DrM.

    DrM schrieb am 14.04.2023 15:29:

    Daß du nicht glaubst, daß es in der DDR eine Elite gab, die sich mit Luxus (aus dem Westen) hat pampern lassen ist dein Problem.

    Klar gab es eine Elite, die Betonköpfe in der Einheitspartei. Aber das war trotzdem die gleiche Klasse. Es gab nämlich keine Kapitalisten und es gab auch kein Lumpenproletariat. Nur weil der Eine Trabant fährt und der Andere einen Wolga, gehören sie deswegen nicht zu unterschiedlichen Klassen.

    wir diskutieren hier und offensichtlich leidest du an "Ostalgie", da müssen wir rausfinden woran das liegt!

    Ich habe doch nun schon mehrfach beschrieben, was das Problem ist: dass die vielgepriesene Freiheit nichts weiter ist als eine Luftnummer und dass die Propaganda heute schlimmer ist als zu DDR-Zeiten. Zu DDR-Zeiten wusste man, man konnte einen Westsender schauen und da eine andere Sicht auf die Dinge sehen, oftmals sogar die Wahrheit über die DDR. Heute aber kommt überal das Gleiche; und alles im Dienste des angloamerikanischen Imperiums, der "einzigen Weltmacht" (Brzezinski). Vielmehr glaube ich, dass du an einer Art von "Westalgie" leidest und durch den Wohlstand, welcher euch in den Schoß gefallen ist, gar nicht mehr vorstellen kannst, dass es auch anders geht.

    Ich weiß, daß im Osten ein Feindbild aufgebaut wurde, das ist ja das Einmaleins in Diktaturen.

    Heute werden auch Feindbilder aufgebaut; mal ist es der Russe, mal der Chinese. Wahlweise auch Bolsonaro bzw. jetzt Lula. Ab und zu sind es die Mexikaner und im Zweifelsfall die Afrikaner. Selbstverständlich braucht auch der kollektive Westen ein Feindbild. Dieses muss möglichst "undemokratisch" sein, damit man im Rahmen der "Demokratisierung" die Demokratie mit Raketen verteilen kann.

    Vor Allem hat der Westen weggeguckt, als seit 2014 der Donbas bombardiert wurde.

    Da wurden russische Truppen bombardiert, die vorher die Ukrainische Verwaltung angegriffen hatten. Einfach mal schauen, wie die zeitliche Abfolge bis zur ATO war.

    Ich verfolge das alles seit 2014 und hier bei TP. Daher kenne ich auch die Anfänge und Victoria "fck the EU" Nudelman-Nuland. Du hingegen scheinst die Probleme nur selektiv wahrzunehmen.

    "Der Russe" wird in den westlichen Medien verwendet? Das kenne ich nur als Kampfbegriff von Rechten.

    Tja und sind das nun prorussische Rechte oder antirussische Rechte? So wie die Neonazis im Nachbardorf, die am Anfang des Krieges mit Ukrainelogos herumgelaufen sind, in wohliger Erinnerung an ihre Großväter schwelgend?

    Weil du dazu nicht in der Lage bist. Rücksichtsloses Verhalten ist auch antisozial.

    Wozu bin ich nicht in der Lage? Rücksicht zu üben? Eigentlich bin ich viel zu rücksichtsvoll.

    Das ganze Gerede von den V-Männern, alles nur Verschwörungstheorie. Kleiner Tipp: in der DDR hießen selbige "IM".

    Ja, in der DDR gab es mehr als hunderttausend und sie hatten jede gesellschaftliche Institution infiltriert.

    Wie viele V-Männer gibt es aktuell in Deutschland? Ein paar hundert bis tausend?

    Wer weiß das schon? Auch du könntest ein V-Mann sein oder, wie man im englischsprachigen Web sagen würde, ein "Fed". Ein Agent provocateur, welcher dem anzubahnenden Objekt etwas anhängen oder zu etwas verleiten will? Woher soll ich das wissen? Oder ich bin einer, selbst das wäre möglich.

    Außerdem stellt sich die Frage, was das Ganze soll. Also *wozu* diese Leute segeln. Eigentlich doch nur aus Jux und Dollerei, Zeitvertreib und Angeberei.

    Hast du schon mal was von "Sport" gehört? War m.W. auch in der DDR von hohem gesellschaftlichen Wert. Und natürlich geschieht das zum Zeitvertreib und aus Jux und Dollerei! Was denn sonst?

    Zeitvertreib ist was ganz Schlimmes, denn es bedeutet, dass die Leute zu viel Zeit haben. Mit Jux und Dollerei kann ich auch nichts anfangen; das ist nur Zuckerbrot und Spiele für die Massen, um sie beschäftigt zu halten. Da passiert nichts Produktives und irgendwann langweilen sich die Leute, da reicht der Kick nicht mehr aus und sie nehmen Drogen oder begehen Straftaten. Die sollen lieber was arbeiten oder was lernen. "Laßt uns pflügen, laßt uns bauen, Lernt und schafft wie nie zuvor, Und der eignen Kraft vertrauend, Steigt ein frei Geschlecht empor". Es ist klar, dass die Elite sowas nicht will, sondern lieber eine wohlstandssedierte Masse. Oder was meinst du, warum das Bürgergeld eingeführt wurde? Wer Bürgergeld bekommt, ist weder wertschöpfend noch kulturschaffend mehr tätig. Und darum auch keine Gefahr mehr für die Eliten.

    Weder wollen sie was Neues entdecken noch dient das Alles einem höheren Zweck, etwa der Befreiung der Menschheit vom imperialistischen Joch.

    Wenn das dein Ziel ist, solltest du dich gegen die Russen stellen, die ziehen in der Ukraine gerade eine eindeutig imperialistische Aktion durch.

    Quark. Zwar war ich von dem Angriff entsetzt und er kam auch für mich überraschend, dennoch kann ich hier keine imperialistische Aktion erkennen. Es gibt nur eine einzige und selbstproklamierte Weltmacht, welche sich auf diesem Planeten ausbreitet, dabei Völker unterdrückt, Ressourcen plündert und überall dreinredet. Und das sind nicht die Russkis.

    Oder machst du in deinem Leben irgend etwas, das diesem Zweck dient, außer z.B. Jahresvorräte an Klopapier zu horten oder der Anschaffung eines Neuwagens?

    Wer weiß das schon.

    Richtig, genau. Langsam kommst du dahinter, was mein Problem ist. Für mich hat sich tatsächlich nichts gändert.

    Außer, daß du in Luxus und Freiheit lebst, überallhin reisen kannst, deine Meinung äußern kannst, etc. pp.

    Das ist alles ein goldener Käfig. Der Unterschied zwischen dir und mir ist, dass ich mir des Käfigs bewusst bin. Du hingegen hältst das alles für "normal".

    Du glaubst doch nicht im Ernst, daß du Schwierigkeiten bekommst, wenn du dich hier regierungskritisch äußerst?!

    Bei "regierungskritischen Äußerungen" bekomme ich sicher keinen Ärger. Das liegt aber nicht an der hochgelobten Demokratie, sondern schlichtweg daran, dass solche Äußerungen irrelevant sind, da sie sowieso nichts bewirken können. Also wozu bestrafen? Würde ich hingegen zu einer Demo aufrufen, gegen Corona, hohe Energiepreise o.Ä., dann wären ganz schnell die Wasserwerfer da oder die Linksextremisten, welche mit den Kapitalisten gemeinsame Sache machen und die Demo stören würden.

    Welche Freiheit, die dir versprochen wurde hast du denn jetzt ganz konkret nicht?

    Nun, man hat zu DDR-Zeiten geglaubt, dass es im Westen ehrlicher zugeht, da es dort eine gewisse Pluralität gab, im Gegensatz zu der verordneten Einheitsmeinung im Sozialismus. Nun aber stellt man fest, dass von eben jeder Pluralität nichts mehr übrig ist und wieder eine Einheitsmeinung herrscht. Wer da nicht mitmacht, ist Verschwörungstheoretiker.

    Was ist denn überhaupt dein Interesse an mir?

    Keine Ahnung, mich ziehen Menschen, die in Scheinwelten gefangen sind, irgendwie an.

    Ich denke eher, dass du derjenige bist, welcher in einer Scheinwelt gefangen ist. Du bist in der BRD aufgewachsen und kennst nichts anderes. Ich hingegen kenne beide Seiten.

    Bisher war das nur "gesellschaftlicher Zusammenhalt" durch ein künstliches Feindbild.

    Aus dem gesellschaftlichen Zusammenhalt hier hast du dich ja selbst durch dein eigenes Verhalten entfernt.

    Weißt du, was der Unterschied ist zwischen einem Waldgänger und einem Anarchen? Der Waldgänger wurde aus der Gesellschaft gedrängt. Der Anarch (nicht zu verwechseln mit dem Anarchisten, das ist etwas völlig Anderes) hat die Gesellschaft aus sich verdrängt.

    Aber durch deine deine Annahme (und z.B. dein Horten von Klopier) zeigst du nur, wie du selber ticksts. Weil du so selber genau handeln würdest, unterstellst du es anderen.

    Wie schätzt du das ein?

    Nein, das ist nicht wahr. Ich könnte niemals was vom Bauern stehlen, ich habe nämlich sowas wie ein Gewissen. Andere würde ich immer davon abhalten. Tja und nun mach dir selber einen Reim dazu.

    Klingt interessant; ich glaube aber trotzdem nicht, dass wir deswegen Freunde werden.

    Mache ich den Eindruck, das zu wollen?

    Das weiß ich nicht, vermutlich eher nicht. Wir könnten ohnehin keine Freunde werden, du stammst aus einer anderen Welt, hast eine andere Lebenseinstellung und Klassenstandpunkt, bist aber vom auf dem Marshallplan gegründeten Wohlstand saturiert und damit praktisch willenlos.

    Wie kommst du darauf, daß die Ukraine "übernommen" werden soll?

    Biden-Clan? Burisma-Holding? Schon mal gehört? Ich dachte, du verfolgst das alles seit 2014.

    Tatsächlich geht es den westlichen Kapitalisten nur um Wachstum.

    Dir auch.

    Nein. Meine Kredite waren immer, sofern möglich, zinslos.

    Ohne Wachstum keine westlichen Autos und kein Wohlstand für dich!

    Dann würde ich jetzt eben einen alten Lada fahren, na und? Nachhaltiger geht es doch gar nicht. Immer noch besser, als alle paar Jahre ein neues Westauto zu kaufen, nur weil die Sitze durchgesessen oder die Schaltkulisse ausgegrakelt ist.

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