Wir sind aktive Provokateure im Vorlauf zu einer möglichen Katastrophe. Indem wir uns eskalierend Schritt für Schritt jener rote Linie annähern, die schließlich zum russischen Ersteinsatz von Nuklearwaffen führen könnte, reduzieren wir unsere eigene Sicherheit möglicherweise bis auf null.
Zu solchen Gefahren tragen auch so unqualifizierte Äußerungen wie die der der deutschen Außenministerin bei. Es ist eigentlich untragbar, in einer solchen Situation eine so unerfahrene und unüberlegte Person in diesem Amt zu haben.
Was der Westen hier treibt, könnte man als "russisches Roulette" bezeichnen. Darüber hinaus glauben offenbar viele, der Einsatz von Atomwaffen wäre sofort ein Einsatz von Interkontinetalraketen, der sowohl Teile Europas und der USA, wie auch im Zweitschlag Russland vernichten würde, weshalb Russland das nicht tun wird. Auch das zeugt von Unkenntnis.
Zunächst werden Panzerformationen in der Ukraine von Russland mit taktischen Atomraketen ausgelöscht. Dann ist die Nato am Zug. Was wird sie machen? Stoppt sie nun den weiteren Angriff oder greift sie selbst direkt mit massiven, zunächst konventionellen Waffen jetzt ein? Was wird Russlands Reaktion dann sein?
Wird Russland dann Mittelstreckenraketen auf auf Frankfurt, Kaiserslautern, Ramstein, Stuttgart und Ulm schießen? Welcher Gegenschlag wäre darauf hin zu erwarten?
Die letzte Frage wird sein "Werden die USA dann einen Schlagabtausch mit Interkontinentalraketen gegen Russland wegen Europa riskieren?" Und da denke ich, heißt die Antwort NEIN! Man wird in diesem Moment dann mit Russland verhandeln. Das Staatsgebiet der USA selbst ist noch nicht betroffen, auf England und Frankreich wurden auch noch nicht direkt angegriffen, dass die Ukraine in Teilen atomar verseucht ist wird man ebenso hinnehmen, wie die Schäden in Deutschland, Polen und dem Baltikum. Einen solchen Verlauf halte ich für durchaus realistisch.