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Avatar von Pseudonym optional (9eb907a4)
  • Pseudonym optional (9eb907a4)

26 Beiträge seit 11.02.2022

Klischee der obrigkeitshörigen Deutschen hat sich wieder bewahrheitet

Gleich am ersten Tag nach Aufhebung der Maskenpflicht 90 % der Menschen in der Bahn ohne Maske. Es haben demnach alle Maske getragen, weil sie mussten, nicht aus Überzeugung oder Angst vor Covid. Wobei mir das eigentlich auch schon zu Weihnachten auffiel, als in der Bahn alle Maske trugen, man auf dem Weihnachtsmarktgedränge oder in den überfüllten Kaufhäusern aber keine 5 % Maskenanteil beobachten konnte, egal wie dichtgedrängt.

Eigentlich hätte man das als Experiment ruhig weiterlaufen lassen können. Wieviele Jahre wären vergangen, bis sich in Deutschland keiner mehr an die Regel gehalten hätte? Noch 1 Jahr? 3 Jahre? 5 Jahre? Hätte der Deutsche für immer Maske getragen, wenn der Staat ihm das so vorschreibt?

Da war doch mal was mit Deutschen, Revolution und Bahnsteigkarte. Einige Klischees treffen wohl einfach zu, selbst nach 100 Jahren.

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  • Avatar von Zensur-Stinkefinger
    • Zensur-Stinkefinger

    21 Beiträge seit 04.02.2023

    So lange wollte man wohl nicht warten

    Antwort auf Klischee der obrigkeitshörigen Deutschen hat sich wieder bewahrheitet von Pseudonym optional (9eb907a4).

    Pseudonym optional (9eb907a4) schrieb am 06.02.2023 15:06:

    Eigentlich hätte man das als Experiment ruhig weiterlaufen lassen können. Wieviele Jahre wären vergangen, bis sich in Deutschland keiner mehr an die Regel gehalten hätte? Noch 1 Jahr? 3 Jahre? 5 Jahre? Hätte der Deutsche für immer Maske getragen, wenn der Staat ihm das so vorschreibt?

    In letzter Zeit hat die Maskendisziplin doch spürbar nachgelassen. Es war zwar noch eine kleine Minderheit, aber man hat im ÖPNV doch gelegentlich den einen oder anderen ohne Maske gesehen, und auch durchgesetzt wurde es nicht mehr mit nachdruck. Die gegenseitige Selbstdiziplinierung der Bevölkerung war nicht mehr gegeben.

    Es wäre also nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sich der untertänige Gehorsam so weit abgenutzt hätte, bis sich von alleine niemand mehr daran gehalten hätte.

    Das wäre aber für die Herrschenden natürlich eine überaus unangenehme Entwicklung und ist sicher auch mit ein Grund, wieso die Maßnahmen jetzt doch relativ plötzlich aufgehoben werden, bevor die Leute allzu rebellisch werden.

    In ein paar Jahren klappt es dann auch wieder mit dem bedingunglosen Gehorsam.

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  • Avatar von Monarch75
    • Monarch75

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.01.2001

    Ich fahre nicht bei Rot über die Ampel....

    Antwort auf Klischee der obrigkeitshörigen Deutschen hat sich wieder bewahrheitet von Pseudonym optional (9eb907a4).

    ....auch wenn ich sehe, das niemand kommt.

    Eben aus dem einfachen Grund, weil es verboten ist. Das hat aber nicht mit "Obrigkeitshörigkeit" zu tun - sondern einfach weil unsere Gesellschaft in Chaos versinken würde, wenn sich jeder seine eigene Regeln macht und so handelt, wie es ihm gerade in den Kram passt.

    Zudem habe ich meine Revoluzzer-Jahre lange hinter mir gelassen. Das muss in der Grundschule gewesen sein....

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  • Avatar von Der_Hölzerne_Max
    • Der_Hölzerne_Max

    55 Beiträge seit 17.01.2023

    Antwort auf Ich fahre nicht bei Rot über die Ampel.... von Monarch75.

    Monarch75 schrieb am 06.02.2023 15:27:

    ...Eben aus dem einfachen Grund, weil es verboten ist...

    Ähm genau das ist doch mit Obrigkeitshörihkeit gemeint...
    Ohne selber zu denken alle Regeln zu akzeptieren, ob sinnvoll oder nicht, mit der Begründung: "Das sind halt Regeln die von oben kommen, die muss man befolgen".

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  • Avatar von fette henne
    • fette henne

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2015

    Antwort auf Ich fahre nicht bei Rot über die Ampel.... von Monarch75.

    Eben aus dem einfachen Grund, weil es verboten ist.

    Falsche Antwort.
    Hättest Du geschrieben, dass Du das machst, weil Du keinen Unfall verursachen willst, ok, das wäre ein sinnvoller Grund.
    Aber "weil es verboten ist" ist kein Grund, sondern eine Anweisung, die man befolgen kann, aber nicht muss, wenn die Anweisung unlogisch ist und man in der Lage ist, Sachen zu hinterfragen. "Warum ist das verboten?" wäre ein guter Anfang.

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  • Avatar von Monarch75
    • Monarch75

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.01.2001

    Antwort auf Re: Ich fahre nicht bei Rot über die Ampel.... von Der_Hölzerne_Max.

    Nein, das ist KEINE Obrigkeitshörigkeit....
    Meine Kernaussage war - In einer Gesellschaft, in dem jeder nach seinem Gutdünken seine eigene Regeln aufstellt und ohne jede Mehrheit durchsetzt, möchte ich nicht leben!

    Natürlich habe ich die Möglichkeit, mich gegen Zustände und Entscheidungen zu wehren. Aber bitte in geordneten Wegen - und nicht, in dem man sich Nachts mit Trillerpfeifen und Fackeln vor Privatwohnsitzen von Politikern stellt. Am besten noch mit der Flasche Bier in der Hand.

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  • Avatar von Monarch75
    • Monarch75

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.01.2001

    wasn quatsch

    Antwort auf Re: Ich fahre nicht bei Rot über die Ampel.... von fette henne.

    fette henne schrieb am 06.02.2023 17:48:

    Eben aus dem einfachen Grund, weil es verboten ist.

    Falsche Antwort.

    Nein ist es nicht.
    Die Alternative wäre, die Sinnhaftigkeit bei Rot unbedingt anhalten zu müssen, in Frage zu stellen. Macht man das? Wohl eher nicht - nicht weil man es nicht kann, sondern weil es einfach keinen Sinn ergibt.

    Wir leben in einer Gesellschaft, deren öffentliche Ordnung auf einen Konsens von Ge- und Verboten beruht, die man nicht weiter zur Diskussion stellt, wenn die Fragen alle längst geklärt sind!

    Sollten sich Umstände ändern, so das Verbote nicht mehr notwendig sind, kann man eine Diskussion durchaus anregen, aber dann bitte auf geordneten Wegen und nicht nach dem Motto "ich hab recht, also mach ich das jetzt so!"

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.02.2023 18:01).

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  • Avatar von zevvonb3k
    • zevvonb3k

    623 Beiträge seit 03.10.2007

    Antwort auf wasn quatsch von Monarch75.

    Monarch75 schrieb am 06.02.2023 18:00:

    Wir leben in einer Gesellschaft, deren öffentliche Ordnung auf einen Konsens von Ge- und Verboten beruht, die man nicht weiter zur Diskussion stellt, wenn die Fragen alle längst geklärt sind!

    Sagte der Richter zum Rechtsanwalt und wurde Schuster.

    Das gesamte Rechtssystem ist darauf ausgerichtet, Interessen, Rechte und Güter miteinander abzuwägen, jeden Tag. Das zurecht kein starres System sondern etwas, woran ständig gearbeitet werden muss und Aufgabe der Gesellschaft in einer Demokratie.

    Das, was Sie beschreiben, ist ein totalitäres System.

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  • Avatar von fette henne
    • fette henne

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2015

    Antwort auf wasn quatsch von Monarch75.

    Du hast anscheinend meinen Post irgendwie nicht verstanden und das Beispiel ist sowieso eher ungeeignet.
    Geeigneter wäre wohl das Beispiel Impfpflicht. Spätestens, nachdem bekannt wurde, dass sich Geimpfte auch infizieren und übertragen können, hätte man sagen müssen, ok, ist jetzt nicht so wie geplant, aber jeder, der meint, sich impfen lassen zu müssen, kann das gerne tun aber getestet werden müssen trotzdem alle.
    Das wäre verständlich und fair gewesen.
    Aber da begann dann die Hatz auf Ungeimpfte aus alle Rohren, die mir das letzte Vertrauen in diesen Staat und diese Gesellschaft genommen hat.

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  • Avatar von Monarch75
    • Monarch75

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.01.2001

    Antwort auf Re: wasn quatsch von zevvonb3k.

    Du hast doch offenbar meinen Post gar nicht zu ende gelesen.

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