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    • unbekannter Benutzer

    180 Beiträge seit 18.08.2020

    Antwort auf Es gab mal eine Neutralität im Journalismus von .

    Mir persönlich würde es reichen, wenn sich die Autoren auf Berichterstattung mit umfangreichen Fakten beschränken.

    Stattdessen bekomme ich heutzutage nur die Meinung des Autors mit wenig Fakten, diese sollen dann auch nur die Meinung des Autors untermauern.

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  • Avatar von andimar
    • andimar

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.06.2004

    Antwort auf Re: Es gab mal eine Neutralität im Journalismus von stony246.

    > Ich selbst habe auf Reisen immer wieder erlebt, dass das Bild, das uns medial über ein Land und seine Bevölkerung vermittelt wird, angefangen bei den USA bis hin zu den Nachbarn in Mittel- und Osteuropa (Russland fehlt mir noch, ebenso wie Nordkorea), nur in Ausnahmefällen, und dann auch fast ausschließlich in den großen Metropolen, etwas mit der Wirklichkeit zu tun hat

    Aber ist das bei uns nicht auch so?
    Ich selbst lebe im Nordwesten in einer Gegend, wo jede Windturbine eine aufregende Bereicherung der Landschaft darstellt.

    Wenn ich mir nun Nachrichten ansehe und es wird aus größeren Städten berichtet stelle ich fest, daß das teilweise auch eine andere Welt ist als die, in der ich wohne.

    Und auch bei uns werden die größeren Städte gerne als Maßstab herangezogen.

    Da herrscht m.M.n. eine erhebliche Verzerrung.

    Dem nicht anheim zu fallen dürfte für jeden Reporter eine große Aufgabe sein.

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  • Avatar von FLxxxxT.DE
    • FLxxxxT.DE

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.01.2000

    Die Faschisten haben da eine ganz Klare Regel...

    Antwort auf Es gab mal eine Neutralität im Journalismus von .

    ...mit denen die anderer Meinung sind spricht man nicht!

    Man zündet die Autos an
    beschmiert die Häuser
    verbreitet Lügen
    aber auf keinen Fall
    argumentiert man mit den Leuten!

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  • Avatar von Rarus Schneutz
    • Rarus Schneutz

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.04.2012

    Antwort auf Es gab mal eine Neutralität im Journalismus von .

    Wundert mich, dass hier nicht der Name Relotius fällt -dessen Belobigung zum Nachwuchs-Starreporter zeigte die Tendenzen:
    Karl-May-Schreibe ohne Realitätsbezug,
    aber passend zu Mainstream-Ideologie (d.h.Hass-Propaganda gegen den Schurken der Woche), schnulzig an den Geschmack von Lesern und Chefs rangeschleimt.
    Da hagelte es Pressepreise -dumm nur, dass die Fakenews aufflogen (die er nicht nötig gehabt hätte).

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    mehr als 1000 Beiträge seit 18.05.2013

    Antwort auf Es gab mal eine Neutralität im Journalismus von .

    Die Journalisten haben ihren eigenen Ast abgesägt - als sie mehr Partei als Beobachter wurden.

    Presse und Meinungsfreiheit heute gleichzusetzen ist inzwischen eine Absolute Frechheit.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 18.05.2013

    Antwort auf Damals hat doch auch niemand "neutral" berichtet von kennie.

    Du scheinst ein sehr eindimensionales Geschichtsbild zu haben - vermutlich wird sich diese Einstellung auch auf Aktuelle Themen erstrecken.
    Wohl ein Kind unserer Zeit.

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  • Avatar von XavierS
    • XavierS

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.08.2020

    Antwort auf Es gab mal eine Neutralität im Journalismus von .

    Transatlantische Zensur-Allianz soll Internet gleichschalten
    https://www.wochenblick.at/transatlantische-zensur-allianz-soll-internet-gleichschalten/

    Die EU und die USA planen jetzt eine „transatlantische Tech-Allianz“, in der u. a. eine globaler, gemeinschaftlicher Zensurmechanismus für Internet-Kommunikation entstehen soll. Der Staat muss in die Entscheidung eingreifen können, welche Inhalte die Bürger zu sehen bekommen – die Diktatur lässt grüßen.

    Man suche gemeinsame Wege, wie Staaten durch Regulierung zu einem freiheitlich-demokratischen Internet beitragen können, heißt es. Staatliche Regulierung müsse in die Algorithmen eingreifen, die entscheiden, welche Inhalte die Nutzer präsentiert bekommen, heißt es in einem zugehörigen Papier.
    Pakt der Sozialisten

    Amerikas linker US-Präsident Joe Biden, die zuständige sozialistische EU-Kommissarin Margrethe Vestager und Deutschlands SPD-Außenminister Heiko Maas wollen sich endlich ihren Traum erfüllen: Es darf keine andere Meinung mehr geben, als die von ihnen verordnete. „Dass unsere Werte online verteidigt werden müssen, sehen inzwischen viele ein und schließen sich der Forderung nach internationaler Koordination an“, sagte Maas gegenüber dem Handelsblatt. „Die EU wird nicht allein für eine sichere Online-Kommunikation sorgen können, dazu brauchen wir starke Partner“, sagte er.

    Man wolle polarisierende und demokratiegefährdende Effekte in den sozialen Medien verhindern. Dieser Meinung ist auch Kommissarin Vestager. In Gesprächen mit US-Partnern betonte sie: Gemeinsam könne man einen Rahmen für die Entwicklung und Nutzung einer Technologie setzen, die „unsere gemeinsamen demokratischen Werte widerspiegeln“. Die technologiepolitische Welt müsse zusammenrücken, die EU ziehe mit. So wolle man etwa auch ausländische Desinformation bekämpfen. All das erinnert an die finsteren Tage der Sowjetunion, die nur mit strikter Zensur ihre Teilstaaten auf Linie halten konnte – und scheiterte.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2014

    Antwort auf Peter Scholl-Latour war oft überhaupt nicht sachlich oder "neutral" von kennie.

    Wäre er von vornherein mit der Prämisse nach Hekmatyar gekommen, dass alle dort das personifizierte Böse, der zu bekämpfende Feind und es überhaupt nicht wert sind, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, sondern einzig sie zu vernichten, dann wäre er wohl kaum einen Meter weit gekommen und seine Karriere zusammen mit seinem Leben beendet gewesen.
    Die temporäre Übernahme des gegnerischen Blickwinkels, die Fähigkeit zum Paradigmenwechsel und höchstens eine anschließende retrospektive Bewertung unter klarer Kennzeichnung als eigene Sichtweise zeichnet aus meiner Sicht einen "guten" Journalisten aus. Ansonsten könnte er nämlich gar keine Informationen gewinnen und berichten.
    Die Journalisten der Generation Scholl-Latour zeichnet dabei vor allem aus, dass sie erstmal so faktenbasiert und neutral berichtet haben, wie es die Situation zuließ, und erst im Nachgang eine Einordnung nach eigener Sichtweise vorgenommen haben. So konnte die Information selbst auch dann ein Erkenntnisgewinn sein, wenn man mit den gezogenen Schlüssen und der Einordnung nicht meinungskonform ging.
    Inzwischen ist aber bereits die Informationsdarstellung selbst durch framing, wording und bewusste Auslassung, durch Filterblase und eingeengten Fokus so verzerrt, dass ein Erkenntnisgewinn über das induzierte Narrativ hinaus kaum noch möglich ist.

    Wer sich die Ablehnung und Gegnerschaft von vornherein auf die Fahnen schreibt und mit überheblicher Tugendhaftigkeit und Pseudomoral auftritt, verbaut sich nicht nur den für objektive Berichterstattung unverzichtbaren Zugang zu allen Beteiligten, sondern stellt sich selbst so manche Grube. Erinnert sei hier an Interviews mit Putin, wo er den unbeholfenen, dafür reichlich ideologisch verbrämten, Gesprächs"partner" gekonnt vorführt und in die eigenen Fallen tappen lässt. Freilich wird genau das dann von der westlichen Propaganda wieder als perfide Manipulation eingestuft, genauso wie ein vermeintlich zu entgegenkommender Stil als Anbiederung verunglimpft wird. Der Grad der nötigen Neutralität, also ohne Tendenz zu einer fixierten Sichtweise, ist äußerst schmal und seine Begehung die hohe Kunst des echten Journalismus.
    In der heimischen Redaktionsstube, dem Auslandsbüro im "sicheren Drittland", oder neuerdings gar dem HomeOffice sich aus Agenturmeldungen Propagandaartikel und vermeintliche Sachberichte zusammenrelotiusen kan jeder Schülerzeitungs"reporter"...
    Nur, dass ich von dem auch keine zumindest halbwegs objektive und tatsachenbasierte Berichterstattung erwarte.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (13.06.2021 15:32).

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    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2014

    Antwort auf Re: Es gab mal eine Neutralität im Journalismus von andimar.

    ???
    Der nächste Absatz lautet doch:

    Dabei beginnt diese Entwicklung bereits hier im eigenen Land, wenn Deutschland und die Welt nur noch aus Berlin zu bestehen scheint und auch alle politischen Ideen sich auf die Umsetzbarkeit in der Hauptstadt reduzieren, den Rest abseits der Ballungsräume völlig ausblendend.
    Aber Sachsen sind ja alle Nazis, auf dem Land herrscht automatisch Bildungsarmut und nur Berlin kann hipp und sexy... wobei dies dann immer mehr auch zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird, wenn aufgrund dessen die Infrastruktur dort immer weiter vernachlässigt wird zugunsten des Bundeshauptmolochs.

    Womit ich genau diesen Aspekt doch aufzuzeigen versuche.

    Nun habe ich diesen bias in meinem täglichen Leben, sowohl (arbeitsbedingt) Stadtmensch (seit 1999 Köln, Berlin, Frankfurt/M.) als auch, vermehrt in den letzten Jahren wieder, Landkind, im ehem. Zonenrandgebiet (West) geboren und aufgewachsen - tiefste niedersächsische Provinz, wo ich den endgültigen Verfall der letzten Reste an Infrastruktur und Lebensanreiz miterlebt habe und nun sehen kann, wie die kläglichen Versuche der Wiederbelebung der vergreisten Dörfer zum Scheitern verurteilt sind, weil der politische Wille sich einzig auf die großen Städte und primär Berlin bezieht.
    Es gäbe so viele Ideen, das Landleben (wieder) attraktiv zu machen, auch außerhalb der Speckgürtel, die jedoch fast immer daran kranken, dass es vor Ort kaum noch Arbeit jenseits des Dienstleistungssektors gibt, der aber naturgemäß an den dort inzwischen nach Wegfall ganzer Industriezweige (zuletzt v.a. Bunt- und Edelmetallchemie und -hüttenwesen) ausgestorbenen Branchen parasitiert. Wer selbst kein Einkommen mehr hat, kann sich auch keine Dienstleistungen mehr leisten, ergo zerfällt die lokale Wirtschaft immer mehr und die Gegend "stirbt aus". Übrig bleiben die Rentner, die noch die letzten Reste Dienstleistung bezahlen können, welche sich dann aber auch auf diese ausrichtet, was wieder die Jüngeren abschreckt und vertreibt. Dann will sich aber auch kein Wirtschaftsunternehmen mehr dort ansiedeln, wo es keine Arbeitskräfte und keinen potenten Absatzmarkt mehr gibt. Dazu die abgebaute und verfallende Infrastruktur, die einen vom restlichen Markt abschneiden würde...

    Gelänge es, diesen Widrigkeiten zum Trotz, in der Fläche wieder in großem Stil produktive Arbeitsplätze zu schaffen, würde auch das Land wieder aufblühen können und eine durchaus attraktive Alternative zum städtischen Grau (Grün wird ja geopfert zwecks Wohnraumbedarfs - was sich so aber auch umkehren ließe - win/win für Stadt und Land) bieten.

    All dies interessiert aber den Journalismus hierzulande genausowenig wie die reale Situation der Amerikaner außerhalb von NYC, LA, Washington etc...

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  • Avatar von JulienAssa
    • JulienAssa

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.10.2018

    Antwort auf Vergleich junger Menschen mit sehr Alten von kennie.

    kennie schrieb am 13.06.2021 07:55:

    und dann den Jungen "humanistische Bildung" absprechen. Das ist mir zu einfach.

    Dein "ist mir zu einfach" ist kein Argument, nicht einmal ansatzweise, sondern der Ausdruck deiner persönlichen Befindlichkeit: du erwartest in diesem Zusammenhang mehr Komplexität. Damit zielst du aber meilenweit am eigentlichen Punkt vorbei.

    kennie schrieb am 13.06.2021 07:55:

    Die erwähnten Leuchten des Journalismus sind alle sehr alt oder tot. Jeder Mensch wird reifer. Die Einen mehr, die Anderen weniger. Wir wissen es nicht, aber die Genannten haben als junge Menschen sicherlich auch mal doofes Zeugs gesagt - und Manche auch als ältere Menschen, wie mein Beispiel von Scholl-Latour im anderen Post zeigt.

    Noch mehr deiner inhaltsleeren Polemik: Es geht nicht darum, dass und ob irgend wer irgend wann einmal was dummes gesagt haben könnte. Das sagt nichts über das Bewusstsein der Leute aus, die ich angeführt habe. Von welchem deiner zahlreichen Postings du hier schreibst, kann ich ohne näheren Hinweis nicht nachvollziehen, und so bleibt auch diese Aussage von dir verschwommen und nichtssagend.

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