Da hast Du viel geschrieben zu einem eher nur sarkastisch von mir gemeintem Post,
ich werde nicht auf alles antworten können.
> Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass ich wieder mit einer Gruppe diskutiere, die sich abspricht.
Was meinst Du damit? Hier jetzt im Forum?`Dann gehöre ich zumindest nicht zu so einer Gruppe.
> Nach meiner Einschätzung werden Menschen opportunistisch, wenn sie den 1000sten "Kompromiss" machen oder wenn sie rücksichtslose bis kriminelle Geldmacherei gleich in ihrer Familie oder von "Mentoren" lernen
Sie werden es nach meiner Beobachtung auch, sobald sie glauben, ihren Mitmenschen in ihren Ansichten oder Bestrebungen überlegen zu sein, z.B. aus moralischen Gründen.
Bei Deiner Nennung von Trump oder Bolsonaro bin ich mir gar nicht sicher, ob die wirklich ideologisch sind oder nur Exemplare nahezu perfekten Opportunismus'.
Ich glaube, ich weiß grob, was Du mit dem Unterschied von Neutralität und Objektivität meinst, aber so ganz klar ist mir nicht, warum Objektivität ein klarer Begriff sei, Neutralität jedoch unklar und schwammig.
Bei beiden wird es doch unscharf, sobald Wertungen ins Spiel kommen. Objektiv ist ja ein Wort, das nicht nur auf das Festhalten von Meßwerten angewendet wird.
> Fairness und Objektivität ginge in die Richtung, dass man sich mal zurückhält, wenn man nicht weiß, was Sache ist
Dem kann ich klar zustimmen, obwohl es auch mir oft schwerfällt, mal die Klappe zu halten (siehe mein erster Post).
> Weiter oben ist ein Artikel über kriminelle Clans: Von denen wirst du genauso hören: Die Andern machen es doch auch!
Was genau meinst Du? Meine Suche fand nicht, was da wohl paßt.
Allgemein zum Diskussionsstil:
Ja, ich bemerke auch, daß für einige (viele?) mittlerweile wichtig ist, das letzte Wort zu haben und das mit Recht haben verwechseln. Dazu werden verschiedene immer gleiche Methoden eingesetzt, sei es Whataboutism, der Vorwurf desselben, ellenlange Linklisten von Sachen, die mit dem aktuellen Punkt wirklich nichts zu tun haben usw.
Aber das wird Dir auch aufgefallen sein.