Bundeskanzler Scholz etwa sagte Unternehmen eine Ausweitung der Hilfsmaßnahmen gegen steigende Energiepreise zu. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die bestehenden Programme auszuweiten"
Der insolvente Hygienepapierhersteller Hakle hatte das Wirtschaftsministerium um eine ebensolche rasche Hilfe gebeten. Dort erfuhr das Unternehmen aber nur, dass man erst einmal eine IT-Infrastruktur für die Bearbeitung der Anträge aufbauen müsse.
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Von 69 Anträgen seien erst ein einziger mit einem Volumen von 200.000 Euro bearbeitet worden.
Wirtschaftsminister Habeck will, dass "energieintensive mittelständische Unternehmen" rasch weitere Zuschüsse für Gas- und Stromkosten erhalten. "Nun kommt es aber entscheidend darauf an, wie schnell wir uns in der Bundesregierung einigen und die Umsetzung schnell auf den Weg bringen können", so Habeck. Möglicherweise könnten die Zuschüsse auch rückwirkend ab September gewährt werden.
Möglicherweise sind bis dahin noch mehr Unternehmen pleite.