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  • 54686f6d617320416e646572736f6e

190 Beiträge seit 25.08.2021

Definitionen

Definition Impfdurchbruch laut RKI (z.B. Wochenbericht vom 21.10.2021 auf Seite 22):

Ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch ist definiert als SARS-CoV-2-Infektion mit klinischer Symptomatik, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz wird angenommen, wenn nach einer abgeschlossenen Impfserie (2 Dosen Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) bzw. 1 Dosis Janssen (Johnson & Johnson)) mindestens zwei Wochen vergangen sind.

Hervorhebungen durch mich. Im Artikel wird das nicht so genau genommen. Da aber jeder Coronafall von Ungeimpften gezählt wird, der ins Krankenhaus kommt, egal ob mit oder ohne Symptome, liegt hier schon mal eine erste Verzerrung vor.

Dann kam ja hinzu, dass man bis September jeden Coronafall der ins Krankenhaus kam und dessen Impfstatus man nicht kannte, einfach mal den Ungeimpften zugerechnet wurde. Das hat man dann jetzt korrigiert und der Wert der Impfdurchbrüche stiegt entsprechend, aber das hat ein Geschmäckle hinterlassen.

Ob man wie in den USA bei den PCR Tests für Geimpfte andere CT Werte empfiehlt (28) wie für Ungeimpfte (40) ist nicht bekannt, da man den Wert nicht in die Statistik aufnimmt.

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  • Avatar von Don Obi
    • Don Obi

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.06.2020

    Problem?

    Antwort auf Definitionen von 54686f6d617320416e646572736f6e.

    54686f6d617320416e646572736f6e schrieb am 24.10.2021 00:30:

    Definition Impfdurchbruch laut RKI (z.B. Wochenbericht vom 21.10.2021 auf Seite 22):

    Ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch ist definiert als SARS-CoV-2-Infektion mit klinischer Symptomatik, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz wird angenommen, wenn nach einer abgeschlossenen Impfserie (2 Dosen Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) bzw. 1 Dosis Janssen (Johnson & Johnson)) mindestens zwei Wochen vergangen sind.

    Hervorhebungen durch mich. Im Artikel wird das nicht so genau genommen. Da aber jeder Coronafall von Ungeimpften gezählt wird, der ins Krankenhaus kommt, egal ob mit oder ohne Symptome, liegt hier schon mal eine erste Verzerrung vor.

    Da die Impfung erst nach 2 Wochen wirksam wird, kann es sich vorher nicht um einen "Impfdurchbruch" handeln.
    Und davor? Gilt man als "ungeimpft".
    Wo ist jetzt das Problem?

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  • Avatar von Tschurkin
    • Tschurkin

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.05.2014

    Antwort auf Definitionen von 54686f6d617320416e646572736f6e.

    54686f6d617320416e646572736f6e schrieb am 24.10.2021 00:30:

    Definition Impfdurchbruch laut RKI (z.B. Wochenbericht vom 21.10.2021 auf Seite 22):

    Ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch ist definiert als SARS-CoV-2-Infektion mit klinischer Symptomatik, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz wird angenommen, wenn nach einer abgeschlossenen Impfserie (2 Dosen Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) bzw. 1 Dosis Janssen (Johnson & Johnson)) mindestens zwei Wochen vergangen sind.

    Hervorhebungen durch mich. Im Artikel wird das nicht so genau genommen. Da aber jeder Coronafall von Ungeimpften gezählt wird, der ins Krankenhaus kommt, egal ob mit oder ohne Symptome, liegt hier schon mal eine erste Verzerrung vor.

    Dann kam ja hinzu, dass man bis September jeden Coronafall der ins Krankenhaus kam und dessen Impfstatus man nicht kannte, einfach mal den Ungeimpften zugerechnet wurde. Das hat man dann jetzt korrigiert und der Wert der Impfdurchbrüche stiegt entsprechend, aber das hat ein Geschmäckle hinterlassen.

    Ob man wie in den USA bei den PCR Tests für Geimpfte andere CT Werte empfiehlt (28) wie für Ungeimpfte (40) ist nicht bekannt, da man den Wert nicht in die Statistik aufnimmt.

    Sehr interessanter Beitrag. Grundsätzlich kennt man das ja von den Statistiken, die z. B. von den Arbeitsagenturen veröffentlicht werden. Die Definitionen werden immer wieder verändert, was dazu führt, dass eigentlich keine Vergleiche mehr angestellt werden können. Bei den Statistiken der Arbeitsagentur ist das Problem längst bekannt, es wird immer wieder kritisch darauf hingewiesen. Die "methodische Änderung" des RKI von der Ende September 21 berichtet wurde, bedeutet, dass man die veröffentlichten Statistiken des RKI nun viel genauer analysieren muss, um Aussagen darüber treffen zu können.

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  • Avatar von kivan
    • kivan

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.01.2006

    Antwort auf Definitionen von 54686f6d617320416e646572736f6e.

    54686f6d617320416e646572736f6e schrieb am 24.10.2021 00:30:

    Definition Impfdurchbruch laut RKI (z.B. Wochenbericht vom 21.10.2021 auf Seite 22):

    Ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch ist definiert als SARS-CoV-2-Infektion mit klinischer Symptomatik, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz wird angenommen, wenn nach einer abgeschlossenen Impfserie (2 Dosen Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) bzw. 1 Dosis Janssen (Johnson & Johnson)) mindestens zwei Wochen vergangen sind.

    Hervorhebungen durch mich. Im Artikel wird das nicht so genau genommen. Da aber jeder Coronafall von Ungeimpften gezählt wird, der ins Krankenhaus kommt, egal ob mit oder ohne Symptome, liegt hier schon mal eine erste Verzerrung vor.

    Dann kam ja hinzu, dass man bis September jeden Coronafall der ins Krankenhaus kam und dessen Impfstatus man nicht kannte, einfach mal den Ungeimpften zugerechnet wurde. Das hat man dann jetzt korrigiert und der Wert der Impfdurchbrüche stiegt entsprechend, aber das hat ein Geschmäckle hinterlassen.

    Ob man wie in den USA bei den PCR Tests für Geimpfte andere CT Werte empfiehlt (28) wie für Ungeimpfte (40) ist nicht bekannt, da man den Wert nicht in die Statistik aufnimmt.

    Wo liegt denn bitte eine Verzerrung vor, wenn 65% der Covid-Toten ungeimpft sind, der Anteil der Ungeimpften in der Bevölkerung aber nur 35% beträgt?

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  • Avatar von Haarrissiger Halbleiter
    • Haarrissiger Halbleiter

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.03.2004

    Antwort auf Definitionen von 54686f6d617320416e646572736f6e.

    54686f6d617320416e646572736f6e schrieb am 24.10.2021 00:30:

    Definition Impfdurchbruch laut RKI (z.B. Wochenbericht vom 21.10.2021 auf Seite 22):

    Ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch ist definiert als SARS-CoV-2-Infektion mit klinischer Symptomatik, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz wird angenommen, wenn nach einer abgeschlossenen Impfserie (2 Dosen Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) bzw. 1 Dosis Janssen (Johnson & Johnson)) mindestens zwei Wochen vergangen sind.

    Hervorhebungen durch mich. Im Artikel wird das nicht so genau genommen. Da aber jeder Coronafall von Ungeimpften gezählt wird, der ins Krankenhaus kommt, egal ob mit oder ohne Symptome, liegt hier schon mal eine erste Verzerrung vor.

    Was glauben Sie denn, wie groß diese "Verzerrung" ist?

    Wenn der Anteil der so erfassten Infektionen bei Krankenhauseinweisungen, die nicht wegen Corona erfolgten, gleich hoch ist wie der Anteil der gerade Infizierten in der Gesamtbevölkerung, dann ist diese Zahl vernachlässigbar.

    Dann kam ja hinzu, dass man bis September jeden Coronafall der ins Krankenhaus kam und dessen Impfstatus man nicht kannte, einfach mal den Ungeimpften zugerechnet wurde. Das hat man dann jetzt korrigiert und der Wert der Impfdurchbrüche stiegt entsprechend, aber das hat ein Geschmäckle hinterlassen.

    Was glauben Sie, wie groß die Anzahl Personen ist, deren Impfstatus unbekannt ist und wie hoch die diesbezügliche Korrektur wäre?

    Ob man wie in den USA bei den PCR Tests für Geimpfte andere CT Werte empfiehlt (28) wie für Ungeimpfte (40) ist nicht bekannt, da man den Wert nicht in die Statistik aufnimmt.

    Haben Sie einen Beleg für diese Behauptung?

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    • 54686f6d617320416e646572736f6e

    190 Beiträge seit 25.08.2021

    Antwort auf Re: Definitionen von Haarrissiger Halbleiter.

    Haarrissiger Halbleiter schrieb am 24.10.2021 20:08:

    54686f6d617320416e646572736f6e schrieb am 24.10.2021 00:30:

    Definition Impfdurchbruch laut RKI (z.B. Wochenbericht vom 21.10.2021 auf Seite 22):

    Ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch ist definiert als SARS-CoV-2-Infektion mit klinischer Symptomatik, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz wird angenommen, wenn nach einer abgeschlossenen Impfserie (2 Dosen Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) bzw. 1 Dosis Janssen (Johnson & Johnson)) mindestens zwei Wochen vergangen sind.

    Hervorhebungen durch mich. Im Artikel wird das nicht so genau genommen. Da aber jeder Coronafall von Ungeimpften gezählt wird, der ins Krankenhaus kommt, egal ob mit oder ohne Symptome, liegt hier schon mal eine erste Verzerrung vor.

    Was glauben Sie denn, wie groß diese "Verzerrung" ist?

    Da ich Wissenschaftler bin, "glaube" ich nicht. Ich habe keine Anhaltspunkte um das zu schätzen. Das RKI hat entweder bewusst oder aus Schlamperei von Anfang an nicht zwischen Corona-PCR-Positiv mit klinischer Differenzialdiagnose und PCR-Positive ohne Diagnose unterschieden. Daher ist dieser Wert nicht schätzbar. Entsprechende Studien sind mir auch nicht bekannt.

    Wenn der Anteil der so erfassten Infektionen bei Krankenhauseinweisungen, die nicht wegen Corona erfolgten, gleich hoch ist wie der Anteil der gerade Infizierten in der Gesamtbevölkerung, dann ist diese Zahl vernachlässigbar.

    Das ist meines Erachtens nach nicht korrekt. Es ist ausschließlich relevant, was die tatsächliche Ursache für den Krankenhausaufenthalt ist. Das ist nur mit einer Differentialdiagnose möglich.

    Dann kam ja hinzu, dass man bis September jeden Coronafall der ins Krankenhaus kam und dessen Impfstatus man nicht kannte, einfach mal den Ungeimpften zugerechnet wurde. Das hat man dann jetzt korrigiert und der Wert der Impfdurchbrüche stiegt entsprechend, aber das hat ein Geschmäckle hinterlassen.

    Was glauben Sie, wie groß die Anzahl Personen ist, deren Impfstatus unbekannt ist und wie hoch die diesbezügliche Korrektur wäre?

    [/quote]

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-09-30.pdf?__blob=publicationFile

    Im Wochenbericht vom 30.9. Seite 19 unten letzter Abschnitt. Vergleicht man die Zahlen (30.9. - Seite 20, 23.9. Seite 19) von den Ü 60 Jährigen ist die Zahl aller gezählten (geimpft, ungeimpft, unbekannt) von 65.621 am 23.9. auf 32.264 am 29.9. gefallen (hier hat man dann alle unbekannten rausgenommen). Das heißt man hat mehr als die Hälfte der Patienten einfach den ungeimpften zugerechnet. Das ist nicht einfach ein Fehler.

    [quote]

    Ob man wie in den USA bei den PCR Tests für Geimpfte andere CT Werte empfiehlt (28) wie für Ungeimpfte (40) ist nicht bekannt, da man den Wert nicht in die Statistik aufnimmt.

    [/quote]

    Haben Sie einen Beleg für diese Behauptung?

    [/quote]

    Ist ein Link aus der Google Suche, geht aber direkt zu einem CDC Lom

    https%3A%2F%2Fstacks.cdc.gov%2Fview%2Fcdc%2F105217%2Fcdc_105217_DS1.pdf&usg=AOvVaw24t_Y7SWwdibTeL0nvcCQZ. Dort Seite 4 und 5. Suche nach: Clinical specimens for sequencing should have an RT-PCR Ct value ≤28

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  • Avatar von Haarrissiger Halbleiter
    • Haarrissiger Halbleiter

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.03.2004

    Antwort auf Re: Definitionen von 54686f6d617320416e646572736f6e.

    54686f6d617320416e646572736f6e schrieb am 24.10.2021 21:38:

    Haarrissiger Halbleiter schrieb am 24.10.2021 20:08:

    54686f6d617320416e646572736f6e schrieb am 24.10.2021 00:30:

    Da aber jeder Coronafall von Ungeimpften gezählt wird, der ins Krankenhaus kommt, egal ob mit oder ohne Symptome, liegt hier schon mal eine erste Verzerrung vor.

    Was glauben Sie denn, wie groß diese "Verzerrung" ist?

    Da ich Wissenschaftler bin, "glaube" ich nicht.

    Darf man fragen, was für ein Wissenschaftler Sie sind?

    Ich habe keine Anhaltspunkte um das zu schätzen. Das RKI hat entweder bewusst oder aus Schlamperei von Anfang an nicht zwischen Corona-PCR-Positiv mit klinischer Differenzialdiagnose und PCR-Positive ohne Diagnose unterschieden. Daher ist dieser Wert nicht schätzbar. Entsprechende Studien sind mir auch nicht bekannt.

    Sie dürfen davon ausgehen, daß Ärzte sehr wohl in der Lage sind zu beurteilen, ob ein Patient wegen Covid-19 stationär aufgenommen wird oder ein anderer Grund dafür vorliegt.

    Patienten, die nicht mit Covid-19-Symptomatik ins Krankenhaus kommen und dort positiv auf Covid-19 getestet werden sind selten. Ihr Anteil entspricht dem Anteil der aktuell Infizierten in der Gesamtbevölkerung.

    Sie werden übrigens getestet, weil Ausbrüche in Krankenhäusern vermieden werden sollen.

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-09-30.pdf?__blob=publicationFile

    Im Wochenbericht vom 30.9. Seite 19 unten letzter Abschnitt. Vergleicht man die Zahlen (30.9. - Seite 20, 23.9. Seite 19) von den Ü 60 Jährigen ist die Zahl aller gezählten (geimpft, ungeimpft, unbekannt) von 65.621 am 23.9. auf 32.264 am 29.9. gefallen (hier hat man dann alle unbekannten rausgenommen). Das heißt man hat mehr als die Hälfte der Patienten einfach den ungeimpften zugerechnet. Das ist nicht einfach ein Fehler.

    Nein, das ist kein Fehler. Es gibt praktisch keine Personen, bei denen weder sie selbst noch ihre Angehörigen den Impfstatus kennen.

    Ob man wie in den USA bei den PCR Tests für Geimpfte andere CT Werte empfiehlt (28) wie für Ungeimpfte (40) ist nicht bekannt, da man den Wert nicht in die Statistik aufnimmt.

    Haben Sie einen Beleg für diese Behauptung?

    Ist ein Link aus der Google Suche, geht aber direkt zu einem CDC Lom

    https%3A%2F%2Fstacks.cdc.gov%2Fview%2Fcdc%2F105217%2Fcdc_105217_DS1.pdf&usg=AOvVaw24t_Y7SWwdibTeL0nvcCQZ. Dort Seite 4 und 5. Suche nach: Clinical specimens for sequencing should have an RT-PCR Ct value ≤28

    Ich bezweifle, daß Sie verstanden haben, was in diesem Dokument steht.

    Der CT-Wert 28 ist lediglich der Schwellenwert bis zu dem eine Sequenzierung durchgeführt werden soll. Dafür, ob ein Patient als positiv oder negativ klassifiziert wird, ist er nicht relevant.

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