Haarrissiger Halbleiter schrieb am 24.10.2021 20:08:
54686f6d617320416e646572736f6e schrieb am 24.10.2021 00:30:
Definition Impfdurchbruch laut RKI (z.B. Wochenbericht vom 21.10.2021 auf Seite 22):
Ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch ist definiert als SARS-CoV-2-Infektion mit klinischer Symptomatik, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz wird angenommen, wenn nach einer abgeschlossenen Impfserie (2 Dosen Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) bzw. 1 Dosis Janssen (Johnson & Johnson)) mindestens zwei Wochen vergangen sind.
Hervorhebungen durch mich. Im Artikel wird das nicht so genau genommen. Da aber jeder Coronafall von Ungeimpften gezählt wird, der ins Krankenhaus kommt, egal ob mit oder ohne Symptome, liegt hier schon mal eine erste Verzerrung vor.
Was glauben Sie denn, wie groß diese "Verzerrung" ist?
Da ich Wissenschaftler bin, "glaube" ich nicht. Ich habe keine Anhaltspunkte um das zu schätzen. Das RKI hat entweder bewusst oder aus Schlamperei von Anfang an nicht zwischen Corona-PCR-Positiv mit klinischer Differenzialdiagnose und PCR-Positive ohne Diagnose unterschieden. Daher ist dieser Wert nicht schätzbar. Entsprechende Studien sind mir auch nicht bekannt.
Wenn der Anteil der so erfassten Infektionen bei Krankenhauseinweisungen, die nicht wegen Corona erfolgten, gleich hoch ist wie der Anteil der gerade Infizierten in der Gesamtbevölkerung, dann ist diese Zahl vernachlässigbar.
Das ist meines Erachtens nach nicht korrekt. Es ist ausschließlich relevant, was die tatsächliche Ursache für den Krankenhausaufenthalt ist. Das ist nur mit einer Differentialdiagnose möglich.
Dann kam ja hinzu, dass man bis September jeden Coronafall der ins Krankenhaus kam und dessen Impfstatus man nicht kannte, einfach mal den Ungeimpften zugerechnet wurde. Das hat man dann jetzt korrigiert und der Wert der Impfdurchbrüche stiegt entsprechend, aber das hat ein Geschmäckle hinterlassen.
Was glauben Sie, wie groß die Anzahl Personen ist, deren Impfstatus unbekannt ist und wie hoch die diesbezügliche Korrektur wäre?
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https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-09-30.pdf?__blob=publicationFile
Im Wochenbericht vom 30.9. Seite 19 unten letzter Abschnitt. Vergleicht man die Zahlen (30.9. - Seite 20, 23.9. Seite 19) von den Ü 60 Jährigen ist die Zahl aller gezählten (geimpft, ungeimpft, unbekannt) von 65.621 am 23.9. auf 32.264 am 29.9. gefallen (hier hat man dann alle unbekannten rausgenommen). Das heißt man hat mehr als die Hälfte der Patienten einfach den ungeimpften zugerechnet. Das ist nicht einfach ein Fehler.
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Ob man wie in den USA bei den PCR Tests für Geimpfte andere CT Werte empfiehlt (28) wie für Ungeimpfte (40) ist nicht bekannt, da man den Wert nicht in die Statistik aufnimmt.
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Haben Sie einen Beleg für diese Behauptung?
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Ist ein Link aus der Google Suche, geht aber direkt zu einem CDC Lom
https%3A%2F%2Fstacks.cdc.gov%2Fview%2Fcdc%2F105217%2Fcdc_105217_DS1.pdf&usg=AOvVaw24t_Y7SWwdibTeL0nvcCQZ. Dort Seite 4 und 5. Suche nach: Clinical specimens for sequencing should have an RT-PCR Ct value ≤28