Die Unterscheidung ist nicht immer ganz einfach, und gelegentlich wechselt sie auch mal, z.B. im Falle der Palästinenser.
Kein Kriterium die die Gewalt, die von den Separatisten ausgeht, oder die gegen sie angewendet wird. D können sich die Parteien auch mit schwerem Kriegsgerät wechsel- oder einseitig bekämpfen, entscheidend ist die Stellung, die der Beurteilende zu dem Staat einnimmt, der mit Separatisten zu tun hat.
Befreundeten Staaten steht man bei und drängt auf die territoriale Einheit. Die Separatisten sind somit als solche zu kennzeichnen; wenden sie Gewalt an, gelten sie auch als Terroristen.
Bei Staaten, deren Führung man nicht leiden kann, sieht die Sache anders aus. Da gelten die Separatisten als Freiheitskämpfer, denen man durchaus auch mal Unterstützung zu teil werden lässt. Nicht unbedingt in dem Ausmaß, dass sie ihre Sache siegreich beenden können. Manchmal ist es eher von Vorteil, wenn man den Konflikt am laufen hält. In diesem Fall, sind die ehrenwerten Freiheitskämpfer gutes Kanonenfutter und die auf ihrer Seite anfallen Opfer dienen als Einspruchstitel (Zweitverwertung).