Ansicht umschalten
Avatar von
  • unbekannter Benutzer

mehr als 1000 Beiträge seit 01.05.2022

im Westen nichts Neues

Ich kenne keinen Fall, bei dem ein Staat wegen Sanktionen aufgegeben hätte. Nicht, wenn es um dessen Selbstbehauptung geht.

Das weiß natürlich auch eine Frau Baerbock. Vermutlich. Also geht es nicht darum, dass mittels Sanktionen Russland gezwungen wird, aus der Ukraine abzuziehen.

Und natürlich ist allen Beteiligten klar, dass es vor allem das einfache Volk ist, was zuerst und vor allem betroffen ist.
Putin und ein paar Duma Abgeordnete zu sanktionieren ist nicht mehr als ein Signal, dass die Ernsthaftigkeit unterstreichen soll.

Sanktionen wirken natürlich. Im falle Russlands nicht so wie gewünscht und vor allem mit ziemlichen Auswirkungen auf die eigenen Nationen. Dort auch überwiegend als Schädigung des Volkes, aber es leidet auch einiges an Geschäft. Es ist jedenfalls nicht billig.

Zum Artikel: anstatt darauf zu beharren, dass die Politik die "Erkenntnisse" der Wissenschaft berücksichtigen möge, sollte man sich lieber mal fragen, warum die Politik an Sanktionen festhält.
Da hat Frau Albright seinerzeit Aufklärendes zu verlauten lassen. 500.000 tote Kinder als Folge der Irak Sanktionen seien ein angemessener Preis. Da musste zwar die Intervierin schlucken, aber die Ansicht war ja offenbar in der US Administration geteilt. Andernfalls hätte man ja sonst die Sanktionen angesichts der laufend anfallenden toten Kinder gelockert.
Menschliches Leid ist offensichtlich nie ein Einwand. Und schon gleich nicht, wenn es beim Feind anfällt.
Das es um die Menschen ginge, das ist die Erzählung, mit der Politiker ihrem Volk - das sie gedenken in Anspruch zu nehmen - präsentieren. Der "gute Grund" für die Härten, die man ihm zumutet.
So geht es dann in Ordnung, wenn man friert und evtl. seinen Job verliert, wenn Mio Afrikaner Hunger leiden oder verhungern, wenn die ganze Welt betroffen ist. Es ist den Preis wert und Schuld hat ja ohnehin immer der Feind.

Bewerten
- +
Ansicht umschalten