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  • DcPS

mehr als 1000 Beiträge seit 19.02.2018

Was hat man für andere Möglichkeiten?

1. Alles hinnehmen, was der Andere tut.
Führt zur weiteren Verschlechterung der Lage der Bevölkerung, die letztlich vergewaltigt wird.
2. Gegengewalt
Führt zur militärischen Auseinandersetzung, mit Folgen für größere Teile der Bevölkerung, erreicht wird, daß der militärisch stärkere sich durchsetzt.
Schäden auf beiden Seiten.
3. Sanktionen
Einstellung des guten Willens, man isoliert einen Staat. In einer globalisierten Welt schwierig, hier hemmt der Kapitalismus mit seiner Gier die Fähigkeiten. Die Rückbesinnung auf planmäßiges Wirtschaften verändert das System, es treten damit verbundene Probleme auf, die lösbar sind für eine Gemeinschaft, weniger für einen einzelnen Staat.
Betroffen sind - dank der Globalisierung - alle Bevölkerungen.
Wirksamkeit ist langsam, aber gegeben.

Was würden Sie vorschlagen?
In Anbetracht der zu lösenden antagonistischen Widersprüche des Kapitalismus ist Variante drei mein Favorit, da es neue Wirtschaftselemente erzwingt (Planung von Ressourcen), und in dem Fall sogar Strukturveränderungen im Energiesektor, was langfristig den Klimawechsel begrenzen helfen kann.

Variante zwei kann die Bevölkerung drastisch reduzieren, womit die Klimaproblematik bei einer Weltbevölkerung von unter 500 Mio. übriggebliebener Menschen sicher weniger eine Rolle mehr spielt - das wäre die ernährbare Bevölkerung 2200 ohne Krieg.
Warum finde ich das nicht so gut?

Variante eins widerstrebt mir, da brauchen wir keine Zivilisation mehr, wo doch deren Zerfall auch durch den Klimawandel droht.
Es würde diesen nicht bekämpfen helfen, und Rußland würde sich dann - weil wegen des großen Gebietes auch schwer geschädigt - Richtung Weltherrschaft aufmachen. Leider nicht das, was der Rest der Welt will (außer die Masochisten).

Wer eine weitere Lösungsvariante findet, die praktikabel und moralisch irgendwie gerechtfertigt erscheinen kann, kann sich gerne beteiligen.
Mir ist nichts bekannt.
Das wir Probeme bekommen, allein wegen der Wirtschaftsweise, ist absehbar: der von Putin gestartete Krieg verdeckt das, ist aber nur zum geringen Teil schuld. Es sind systemische Probleme,
die nun geballt wirken. Sie wären eh' gekommen, später. Dank an Putin?

Schade, der Autor planscht nur an der Oberfläche herum, taucht nicht zu den Tiefen der Erkenntnis hinab: den notwendigen grundlegenden Veränderungen unserer Produktionsweise unter Beibehaltung der Marktwirtschaft, aber mit anderer, planvoller Ressourcenverteilung.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.06.2022 19:26).

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