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Avatar von heiner49
  • heiner49

mehr als 1000 Beiträge seit 22.02.2004

Russlands Größe liegt zwischen Singapur und der Schweiz

Die negativen Auswirkungen dieser Sanktionen auf Russland werden zwangsläufig größer und weitreichender sein als in früheren Fällen, da Russland ein viel größerer Akteur in der Weltwirtschaft ist.

Russland liegt - was den Export betrifft - größenmäßig zwischen der Schweiz und Singapur (Zahlen von 2019).

https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/aussenhandel/Tabelle_Export.html;jsessionid=CA6435C4537C4FD7E901E4471D564AA6.live712

Nur der Außenhandel ist ja von Sanktionen betroffen. Russland hat sich jahrelang auf diese Sanktionen vorbereitet. Darüber wurde in den Medien - auch bei Telepolis - immer berichtet. Mit Anbaufläche und Rohstoffen ist Russland so reich gesegnet wie kaum ein anderes Land der Erde. Es gibt praktisch alle Bodenschätze und Klimazonen.

Natürlich wird das russische Militär von den Sanktionen nicht getroffen, da Russland - wie sicher auch jedes andere Land - dafür sorgt, dass sein Militär vom Ausland unabhängig agieren kann.

Und in wieweit die "einfachen Menschen" jetzt besonders betroffen sein sollten, verstehe ich auch nicht. Brot, Gemüse und Fleisch gibt es doch genug in Russland und zu Gucci gehen diese Leute nicht.

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  • Avatar von adiosamigos
    • adiosamigos

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.08.2004

    Antwort auf Russlands Größe liegt zwischen Singapur und der Schweiz von heiner49.

    Die einfachen Menschen sind natürlich in Russland betroffen. Der Autor hat nur vergessen zu erwähnen, das sich das equivalent zu uns verhält.
    Die Inflation, die durch die Sanktionspolitik entfacht wurde trifft den kleinen Russen, wie den kleinen Hans gleich hart.

    Das Bild vom armen Russen, der im Müll nach Essen sucht, könnte man auch in jeder deutschen Großstadt machen. Als wenn es hier keine Obdachlosen gäbe.

    Auch wenn ich als armer Deutscher auch betroffen bin und der Tiefpunkt der Sanktionsschäden noch lange nicht erreicht ist, so freue ich mich doch ein wenig, dass wohl zum ersten Male diese arrogante Sanktionspolitik des Westens auf diesen mit gleicher Härte zurück schlägt.

    Nun können wir mitreden, wie es sich in Syrien, dem Iran, Lybien, Serbien, Venezuela, etc, etc, angefühlt hat.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.06.2022 13:40).

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