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Avatar von FLxxxxT.DE
  • FLxxxxT.DE

mehr als 1000 Beiträge seit 07.01.2000

1 ha, Faktencheck gegen Ideologie

Baut man auf einem ha die beste bekannte Energiepflanze an,
dann bringt das pro Jahr:

24 MWh/ha

Würde man auf der gleichen Fläche PV Module aufständern,
würden die Module selbst bei nur 50% Bedeckung im Jahr bereits 1.000 MWh liefern.

Das ist über 40x soviel und gleichzeitig kann die Fläche unter den Modulen noch als Weide genutzt werden.

Der Ertrag von 1 GWh / a wurde von mir stark abgerundet.

Die 24 MWh/ha sind der in Versuchen theoretisch erreichte Maximal Wert.
In der Realität beim Maisanbau hier in Bayern erreicht man nur 12 MWh/ha auf besonders guten Lagen.

Da wäre dann solar schon 80x effektiver.

Es ist reine Ideologie Sonnenernergie über den Umweg Pflanze als Energieträger zu nutzen.

https://www.sfv.de/artikel/2007/Potentia

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  • Avatar von Das Satier
    • Das Satier

    mehr als 1000 Beiträge seit 02.02.2022

    Antwort auf 1 ha, Faktencheck gegen Ideologie von FLxxxxT.DE.

    FLxxxxT.DE schrieb am 26.05.2022 18:39:

    Baut man auf einem ha die beste bekannte Energiepflanze an,
    dann bringt das pro Jahr:

    24 MWh/ha

    Würde man auf der gleichen Fläche PV Module aufständern,
    würden die Module selbst bei nur 50% Bedeckung im Jahr bereits 1.000 MWh liefern.

    Das ist über 40x soviel und gleichzeitig kann die Fläche unter den Modulen noch als Weide genutzt werden.
    ...
    Es ist reine Ideologie Sonnenernergie über den Umweg Pflanze als Energieträger zu nutzen.

    https://www.sfv.de/artikel/2007/Potentia

    Auch wenn man über Details deiner groben Überschlagsrechnung streiten könnte:
    Im Prinzip hast du völlig recht.

    Vermutlich ist der Hintergrund der vorliegenden Lobby-Arbeit für "Bio"-Kraftstoffe, dass eben schnell Kraftstoffe für die Verbrenner-Mobilität herauskommen. Damit kann man leichter den Status Quo aufrecht erhalten, als wenn man ehrlich auf eine komplett elektrische Energiewirtschaft umschwenkte. Das ist fürs unterkomplexe Volk noch zu viel Gedankenleitung.

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  • Avatar von FLxxxxT.DE
    • FLxxxxT.DE

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.01.2000

    Antwort auf Re: 1 ha, Faktencheck gegen Ideologie von Das Satier.

    Die Zahlen PV betreffend sind leicht von jedermann falsifizierbar weil alle Daten EU weit öffentlich sind.

    Die Zahlen für Energiepflanzen sind schwer zu finden ich habe schlicht die größte genomme die ich finden konnte, wohl wissen das die absurd übertrieben ist.

    Selbst wenn man aus dem PV Strom H₂ macht und den carbonisiert (Helmeth verfahren) kommt immer noch ein mehr als 20 fach höherer Ertrag raus.

    Zudem ist der Strom am Anfang der Kette viel universeller als die Energiepflanzen.

    Die Befürworter von Energiepflanzen sind noch "bescheuerter" als Petrolheads die glauben das Erdöl würde nie zur Neige gehen.

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  • Avatar von label
    • label

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.02.2000

    In deiner Milchmädchenrechnung fehlt die Herstellung der PV

    Antwort auf 1 ha, Faktencheck gegen Ideologie von FLxxxxT.DE.

    Alle Pflanzen wachsen von alleine, außer der Aussaat und regelmäßige Wässerung/Dünung benötigen die keine "Wartung".

    Solarmodule müssen zunächst hergestellt und dann im Betrieb ab- und zu entstaubt werden.

    Der Faktor von 40x ist definitiv zu hoch, da die PV-Module in unserem Breitengraden mind. 3 Jahre Laufzeit benötigen, um die Produktionskosten an Energie/CO2 einzuspielen. Hier sind die Energiepflanzen klar im Vorteil: Sie produzieren von Anfang an mehr Energie, als sie CO2 bzw. schädliche Klimagase freisetzen.

    Bis denne,
    label.

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  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.07.2001

    Antwort auf In deiner Milchmädchenrechnung fehlt die Herstellung der PV von label.

    Dabei ist aber zu berücksichtigen dass PV-Module nach 20 Jahren Laufzeit (Förderung) nicht sofort kaputt gehen sondern noch weiter funktionieren, vielleicht nur noch zu 70% aber sie liefern.
    Sich eine Verschmutzung durch Staub in der Regel in unseren Breitengraden recht schnell abregnet.
    Dahingegen es bei den Energiepflanzen nicht mit Aussaat und ein bischen Wasser/Dünger getan ist. Vor der Aussaat muss man Pflügen oder Grubbern, je nach Bodeneigenschaften. Pflanzenschutz wäre auch noch toll sonst wenig Ertrag (das böse Glyphosat). Jetzt sind wir erst bei der Aussaat, eventuell folgt noch eine Düngung sobald die Pflanzen gekeimt sind.
    Lassen wir das ganze jetzt bis zum Herbst einfach mal stehen und behaupten der Bauer tut bis da hin nichts, dann ist Erntezeit. Da kommt nicht der Bauer und die Magd mit der Sichel, nein, der Vollernter fährt aufs Feld und sammelt das alles ein.
    Die Ernte wird dann zur Weiterverarbeitung gefahren, je nach Energiepflanze hängt da ein mehr oder weniger energieintensiver Veredelungsprozess dahinter.
    Wir verbrennen also zumindest gefühlt nahezu genauso viel Diesel um die Biomasse zu kultivieren und bis zum Veredelungsprozess zu schaffen wie am Ende dabei ersetzt werden soll.

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  • Avatar von nacktRaubAffe
    • nacktRaubAffe

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.12.2001

    Ausserdem

    Antwort auf Re: In deiner Milchmädchenrechnung fehlt die Herstellung der PV von .

    duerfte noch hinzukommen, dass Solarmodule ja nicht senkrecht stehen.

    Damit faellt die Flaeche unterhalb der Module aus einer natuerlichen Bewaesserung durch Niederschlag - der eh je nach Region immer knapper ausfaellt - heraus:
    Resultat stark ungleichfoermiger Wuchs der Bepflanzung.

    Macht also wieder eine kuenstliche Bewaesserung notwendig und (sauberes) Wasser wird auch zu einem immer wertvolleren und knapperen Gut.

    Nee, nee, diese ganze Idee und jede behauptete Autarkie, die durch solche Sperenzchen angeblich erzielt werden soll, stellt schlicht eine Nebelkerze dar, um uninformierten Leuten Sand in die Augen zu streuen ueber das, was unweigerlich kommen wird, wenn von offizieller Seite mit dem gegenwaertig angesagten 100% verantwortungslosem Kurs fortgefahren wird.

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  • Avatar von Oschia
    • Oschia

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.07.2019

    dummerweise scheint in schland die Sonne immer zur falschen Zeit

    Antwort auf 1 ha, Faktencheck gegen Ideologie von FLxxxxT.DE.

    gerechterweise sollte man da schon eine Bevorratung von elektr. Ladung für über wenigstens 3 Wochen mit einbeziehen.

    Frag mal deinen Bankdirektor, was der von so einem Batteriekeller hält.
    Evtl. erwägst du da doch, ein paar ölige Topfpflanzen für aufm PV-Modul abzustellen.

    Gut, man könnte nach Weihnachten natürlich auch auswandern wo dann die Sonne scheint.

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  • Avatar von foobar
    • foobar

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

    Antwort auf 1 ha, Faktencheck gegen Ideologie von FLxxxxT.DE.

    FLxxxxT.DE schrieb am 26.05.2022 18:39:

    Baut man auf einem ha die beste bekannte Energiepflanze an,
    dann bringt das pro Jahr:

    24 MWh/ha

    Würde man auf der gleichen Fläche PV Module aufständern,
    würden die Module selbst bei nur 50% Bedeckung im Jahr bereits 1.000 MWh liefern.

    Würde man Stroh zur Biospritproduktion nutzen, dann hätte man die Getreideernte wie bisher, aber zusätzlich noch Biosprit.

    Ggf kann man das auch mit PV kombinieren: PV stellt per Elektrolyse Wasserstoff zur Verfügung, Stroh bringt den Kohlenstoff mit, den man für synthetischen Sprit braucht.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.05.2022 00:22).

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  • Avatar von Lord Valdemar
    • Lord Valdemar

    701 Beiträge seit 26.05.2021

    Selber Milchmädchen

    Antwort auf In deiner Milchmädchenrechnung fehlt die Herstellung der PV von label.

    Unsere Landwirtschaft ist doch von A-Z komplett durchmechani- und chemiesiert. Andernfalls, dies kann man heute noch sehr gut in Drittweltstaaten sehen, müßten nämlich weit mehr als die 0,6% der Beschäftigten in der Landwirtschaft arbeiten.

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  • Avatar von Hollemann-Wieberg
    • Hollemann-Wieberg

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.04.2022

    Sie blenden aber schon aus das die PV Anlage kein Protein liefert ...

    Antwort auf 1 ha, Faktencheck gegen Ideologie von FLxxxxT.DE.

    Was aber letztendlich auch kein Problem ist bei der unterschiedlichen Effektivität der "Energiegewinnung".

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