Raumflieger schrieb am 06.09.2024 21:02:
CCR1 schrieb am 06.09.2024 20:12:
Ja und passt doch alles, der Arzt ist auch ein mündiger Bürger und zieht sein Programm durch, ich bin nicht Arzt, aber wenn einer meiner Kunden mit Fachliteratur auftaucht und mir erklären will was ich zu machen habe, schick ich ihn auch woanders hin. Such dir einen Privatarzt, der gewillt ist Grundsatzdiskussionen zu führen und bezahle einfach deinen Egotrip
Bitte was? Was ist denn das für eine mittelalterliche Einstellung, dass man den Arzt / Klerus nicht zu hinterfragen hat? Wenn einer bei der Diskussion auf Augenhöhe einen massiven Egotrip hatte, dann der Herr Doktor, dem in dem Moment zwei Dinge seines Berufsstandes entschieden durch die Lappen gegangen sind:
- das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten
- der Eid, denn er geschworen hat zu leistenNein, so funktioniert das nicht mehr. Jeder, der des Lesens mächtig ist und gewillt, die Zeit aufzubringen, kann sich so weit einlesen, dass er argumentativ auf gleicher Ebene ist wie der Fachmann. Auch wenn der Fachmann ein Arzt ist. Also ganz anders als im Mittelalter, als man dem Klerus und dem Medicus Glauben schenken musste, auch wenn die bisweilen ganz üble Kurpfuscher waren (siehe Louis XIV und dessen "Zahnarzt").
Von daher. Wieso diese mittelalterliche Einstellung?
Aaaah ja.
Also. ich bin Ing., und keine schlechter. Ich hab erst einen Beruf gelernt, dann studiert, mich eingearbeitet und dazugelernt. Das geht um ein paar simple technische Systeme. kaum mehr als 10 Parameter oder so auf dem Quadratmeter.
Menschis sind einfach eine ganz andere Nummer an Komplexität. Ärzte brauchen nicht so lange, bis sie allein auf die Menschheit losgelassen werden, weil sich jede Wechselwirkung am Nachmittag aus einem beliebigen Buch lesen läßt.
Es gibt tatsächlich Leute, die sind schlauer als Ärzte, für ein Problem. Die leiden typischerweise an einer SELTENEN KRANKHEIT, sind eh außer Gefecht und haben mehr Zeit und Muse als der Arzt, sich in genau dieses Problem einzuarbeiten. Üblicherweise Jahrelang. Das sind geschätzte Patienten. Und die liefern information zu - entscheiden muß der Arzt trotz alledem.
Ich weiß vielleicht was ich weglasse, wenn der Arzt mir eine AU wegen Erkältung schreibt. Aber das frage ich ihn höflich - und sie läßt das grinsend mit dem Rezept. Wenn sie meint es sei ernster, sagt sie mir das schon - aber dann gibt's auch nicht nur Hustensaft oder PCT.
Aber du. Augenhöhe, A U G E N H Ö H E. Schon diese Behauptung zeigt Deine völlige Ignoranz.
Deine völlige Unkenntnis zeigt sich auch in
Insbesondere vollgestillte Kinder bedürfen keine Impfung in den ersten Lebensmonaten, da über die Muttermilch das Abwehrsystem gestärkt wird.
Jo, ein, zwei Monate klappt das soweit. Du denkst, die Impfzeitpunkte liegen nicht so wie sie liegen, weil sich außer Dir noch keiner darüber Gedanken gemacht hat? Das da nicht sehr genau Gefährdungen abwägt, und die Reihenfolge bestimmt wurde? Du bist so ein Held.
Also nach verschiedener kindermedizinischer Fachliteratur wird sogar eher abgeraten, vor Vollendung der ersten 12 Lebensmonate zu impfen, da sich in der Zeit das Immunsystem im Aufbau befindet und nicht unbedingt allzu gut anspricht auf die Konfrontation mit den Erregern, auch wenn diese vielleicht abgeschwächt vorliegen sollten.
Was denkst Du wohl, warum man das Risiko eingeht? Weil Kinder NOCH VIEL SCHLECHTER AUF ECHTE ERREGER REAGIEREN ALS AUF ABGESCHWÄCHTE
Soviel bornierte Sch.. ist einfach unerträglich. Denken reicht nicht von 12 bis Mittag.
Leuten wie Dir kann man echt nur wünschen, sich ein Leben lang z.B. mit 'nem Poliofall abquälen zu müssen. Jeden verf.. Tag. Ohne das dich die Gesellschaft pampert. Wenn es nicht das Kind treffen würde.
Aber vermutlich hast du sowas noch nie gesehen, und die Vorstellungskraft reicht nicht. Wenn, stünde dir das Exkrement bis zu den Nasenlöchern, und du würdest deinem Arzt die Türe einrennen. Mir jedenfalls tut es das.