Ansicht umschalten
« Ältere Neuere » Seite 1 2
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.09.2019

    Antwort auf Re: Wieder ein Autor der nichts verstanden hat von 486DX4-160.

    486DX4-160 schrieb am 02.10.2021 15:19:

    Norbert Münster schrieb am 02.10.2021 11:58:

    Und weil alle Ersparnisse der Babyboomer ungefähr zur gleichen Zeit benötigt werden, ist doch wohl anzunehmen, dass diese Aktienanlagen durch massenhaften Verkauf entwertet werden können.

    Eine Rente muss nicht auf einen Schlag ausgezahlt werden. Ebenso gut kann es monatliche Zahlungen geben die durch Dividenden und Übertragung ausgezahlt werden.

    Ganz simpel, der Rentenbeitrag des 25 Jährigen geht direkt an den 70 Jährigen der dafür Aktien mit Marktwert an den 25 überschreibt. Da der offizielle Besitzer die Rentenanstalt ist, passiert dies nur in den Büchern.

    Für den fehlenden Rest werden Aktien nur anteilig gehandelt.

    Es bleiben immer nur die gleichen „geht nicht“ Themen von unseren linken „Spezialisten“. Dabei machen Norweger, Schweizer und viele zig Millionen anderer vor wie toll es funktioniert.

    Die weltweit leistungsfähigsten Rentensysteme (Niederlande, Dänemark, Australien) setzen auf verpflichtende Betriebsrenten.
    Das Schweizer System bringt nur marginal mehr Rendite als das Deutsche. Das norwegische System wird durch die staatliche Ölgesellschaft querfinanziert - übertragen auf Deutschland müsste der Staat die Aktienpakete der Quantds, Piechs, Schaefflers usw. übernehmen und so den Automobilbausektor verstaatlichen, und dann die Dividenden in norwegische Immobilienfirmen (Norwegen hält große Teile von Vonovia und Deutsche Wohnen), Alibaba, Microsoft und schweizer Banken investieren. Kann mir nicht vorstellen dass das Mehrheitsfähig ist. Staatskonzerne und der Staat als Großinvestor setzen ein anderes Staatsverständnis voraus. Probleme sehe ich da weniger bei den Sozialisten sondern bei den Neoliberalen.

    Dieser Konzern müsste völlig frei von politischer Einflussnahme agieren können, das wollen die Sozialisten auf keinen Fall und ich will auf keinen Fall meine Rente einem Konzern überlassen der eines Tages von einem Kevin Kühnert geführt werden könnte.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Grober_Unfug
    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: Norbert Münster versteht wirklich gar nichts von .

    ?? Genauso wie für deine (hoffentlich) bereits vorhandene private Altersvorsorge . Also kein Argument

    Auf jeden Fall ein Argument dagegen es plötzlich tun zu wollen.
    Zudem ist die private Altersvorsorge ein Alptraum in D.. Riester & Co. entreichern Staat und Rentner. Durch die Rentenbesteuerung - fällt bei vielen so langsam der Groschen, dass es für Sie besser gewesen wäre das Geld zu verschenken, und zu verprassen - und im Alter direkt zu harzen - als sich die Minirente noch unter HarzIV durch Abgaben und Steuern drücken zu lassen - um dann aufzustocken...
    Ein großer Teil der verarschten Arbeitnehmer in D. hatte nie die Chance auf eine vernünftige private Altersvorsorge - weil Ihr Cashflow das zu keinem Lebenszeitpunkt zugelassen hat. (Mindestlohn anybody?)

    Soziales ist schon heute der größte Ausgabenposten im Bundeshaushalt. Sei kein Träumer. Das Ende der Fahnenstange ist bald erreicht.

    Bei der Politik mit Sicherheit nicht!
    Wer da die Axt anlegt reproduziert sehr schnell 1789 hier.

    Stimme dem allem zu. So ein Fonds könnte Wohnungen bauen, fair vermieten und so eine krisensichere Einnahmequelle aufbauen.

    Oder Startups finanzieren und den wirklich Reichen diese lukrative Einnahmequelle nicht exklusiv überlassen.

    Da bin ich bei Dir.
    Es muss nur sichergestellt sein, dass weder Banken, Versicherungen, Parteien, ... und andere Kleptokraten an dieses Geld kommen können. Zudem sollten gute Leute einen Incentive haben dafür arbeiten zu wollen. Die Schweiz hat ein schönes Modell dafür.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von 486DX4-160
    • 486DX4-160

    mehr als 1000 Beiträge seit 04.06.2003

    Antwort auf Re: Wieder ein Autor der nichts verstanden hat von .

    Norbert Münster schrieb am 02.10.2021 15:33:

    486DX4-160 schrieb am 02.10.2021 15:19:

    Norbert Münster schrieb am 02.10.2021 11:58:

    Und weil alle Ersparnisse der Babyboomer ungefähr zur gleichen Zeit benötigt werden, ist doch wohl anzunehmen, dass diese Aktienanlagen durch massenhaften Verkauf entwertet werden können.

    Eine Rente muss nicht auf einen Schlag ausgezahlt werden. Ebenso gut kann es monatliche Zahlungen geben die durch Dividenden und Übertragung ausgezahlt werden.

    Ganz simpel, der Rentenbeitrag des 25 Jährigen geht direkt an den 70 Jährigen der dafür Aktien mit Marktwert an den 25 überschreibt. Da der offizielle Besitzer die Rentenanstalt ist, passiert dies nur in den Büchern.

    Für den fehlenden Rest werden Aktien nur anteilig gehandelt.

    Es bleiben immer nur die gleichen „geht nicht“ Themen von unseren linken „Spezialisten“. Dabei machen Norweger, Schweizer und viele zig Millionen anderer vor wie toll es funktioniert.

    Die weltweit leistungsfähigsten Rentensysteme (Niederlande, Dänemark, Australien) setzen auf verpflichtende Betriebsrenten.
    Das Schweizer System bringt nur marginal mehr Rendite als das Deutsche. Das norwegische System wird durch die staatliche Ölgesellschaft querfinanziert - übertragen auf Deutschland müsste der Staat die Aktienpakete der Quantds, Piechs, Schaefflers usw. übernehmen und so den Automobilbausektor verstaatlichen, und dann die Dividenden in norwegische Immobilienfirmen (Norwegen hält große Teile von Vonovia und Deutsche Wohnen), Alibaba, Microsoft und schweizer Banken investieren. Kann mir nicht vorstellen dass das Mehrheitsfähig ist. Staatskonzerne und der Staat als Großinvestor setzen ein anderes Staatsverständnis voraus. Probleme sehe ich da weniger bei den Sozialisten sondern bei den Neoliberalen.

    Dieser Konzern müsste völlig frei von politischer Einflussnahme agieren können, das wollen die Sozialisten auf keinen Fall und ich will auf keinen Fall meine Rente einem Konzern überlassen der eines Tages von einem Kevin Kühnert geführt werden könnte.

    Nanana, staatliche Rente ist zutiefst sozialistisch! :)
    Persönlich hätte ich zwar mehr Angst vor selbsternannten Wirtschaftsspezialexperten wie Friedrich Merz, aber grundsätzlich hast du natürlich recht: Die bei uns populäre Drehtür zwischen Politik und Wirtschaft samt legaler Korruption wäre ein großes Problem. Equinor/Statoil hatte deswegen auch schon ein paar Skandale, obwohl Norwegen erheblich strenge Antikorruptionsgesetze hat und Politik und Wirtschaft personell nicht so eng miteinander *hust* verwoben sind wie bei uns. Dass mit einem Abgeordnetenmandat sofort Aufsichtsratsposten kommen ist wirklich ein Unding.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.09.2019

    Antwort auf Re: Norbert Münster versteht wirklich gar nichts von Grober_Unfug.

    Grober_Unfug schrieb am 02.10.2021 16:04:

    bereits vorhandene private Altersvorsorge . Also kein Argument

    Auf jeden Fall ein Argument dagegen es plötzlich tun zu wollen.
    Zudem ist die private Altersvorsorge ein Alptraum in D.. Riester & Co. entreichern Staat und Rentner.

    [/quote]

    Nur weil die Menschen zu blöd sind in ETFs zu investieren. Wer Riestert gehörte und gehört allein aus Blödheit bestraft.

    Immobilien sind heute leider zu teuer und fast unerschwinglich für Menschen mit durchschnittlichen Einkommen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Grober_Unfug
    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: Norbert Münster versteht wirklich gar nichts von .

    Zudem ist die private Altersvorsorge ein Alptraum in D.. Riester & Co. entreichern Staat und Rentner.

    Nur weil die Menschen zu blöd sind in ETFs zu investieren. Wer Riestert gehörte und gehört allein aus Blödheit bestraft.

    Das durchschnittliche Bruttogehalt in D. ist 33000 EURO.
    Nehmen wir mal an man ist gut dabei mit 30000 EURO - brutto-
    2 Kinder 1 Wohnung 4 Personen 1 Auto ->
    2000 / Monat - 900 Wohnen - 200 Essen - 300 Auto = 600 pro Monat.
    Für Kleider, Urlaub, Kinderausgaben, Versicherungen, Zuzahlungen zum Gesundheitswesen, Kultur, Reparaturen, Abschreibungen auf Hausgeräte, ...
    bleiben weniger als 150 EURO pro Person und Monat.
    Wenn Schmalhans Küchemeister ist und das Interesse an ETFs brennend - dann ist die realistische Maximalinvestition pro Jahr ca. 250 EURO. -> 30 Jahre -> 7500 EURO Gesamtinvestition pro Person. Wie hoch ist der Ertrag der "Privat-Rente" mit Zins und Zinseszins daraus?
    Kurz "übersichtlich".

    Immobilien sind heute leider zu teuer und fast unerschwinglich für Menschen mit durchschnittlichen Einkommen.

    Streiche das "fast". Wenn Du in einem Gebiet wohnen musst, in dem es Jobs gibt und Du keine 150000 Eigenkapital hast - vergiss es!

    Schröder hat mit HarzIV das Land kurzfristig aus einer tiefen Krise herausgeführt und dafür die Rente, und die Kommunalkassen der Jahre 2020-2050 geplündert. Jetzt beginnen dafür die Zahljahrzehnte.
    Die damit geschaffene Altersarmut und die Working-poor Klasse plündern die leeren Sozialkassen und Kommunalkassen aus - über Jahrzehnte. Das war genauso angelegt. Gnade uns Gott, falls je die Zinsen wieder steigen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.09.2019

    Antwort auf Re: Norbert Münster versteht wirklich gar nichts von Grober_Unfug.

    Grober_Unfug schrieb am 02.10.2021 21:13:

    Das durchschnittliche Bruttogehalt in D. ist 33000 EURO.

    Du erzählst wieder Blödsinn:

    Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Jahr 2020 durchschnittlich 3 975 Euro brutto im Monat. Sonderzahlungen, zum Beispiel in Form von Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Gratifikationen, sind hier noch nicht berücksichtigt.

    Sind schon einmal pro Person 47.700€ / Jahr

    Nehmen wir mal an man ist gut dabei mit 30000 EURO - brutto-
    2 Kinder 1 Wohnung 4 Personen 1 Auto ->
    2000 / Monat - 900 Wohnen - 200 Essen - 300 Auto = 600 pro Monat.
    Für Kleider, Urlaub, Kinderausgaben, Versicherungen, Zuzahlungen zum Gesundheitswesen, Kultur, Reparaturen, Abschreibungen auf Hausgeräte, ...
    bleiben weniger als 150 EURO pro Person und Monat.
    Wenn Schmalhans Küchemeister ist und das Interesse an ETFs brennend - dann ist die realistische Maximalinvestition pro Jahr ca. 250 EURO. -> 30 Jahre -> 7500 EURO Gesamtinvestition pro Person. Wie hoch ist der Ertrag der "Privat-Rente" mit Zins und Zinseszins daraus?
    Kurz "übersichtlich".

    Also 250€ pro Jahr plus 438€ Kindergeld pro Monat macht 5500€ pro Jahr. Damit kann man schon sehr gut investieren. Berechnet man dann noch das echte Durchschnittsgehalt und dieses pro Person anstatt pro Haushalt kommen ganz andere Summen zusammen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.10.2021 10:20).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Grober_Unfug
    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: Norbert Münster versteht wirklich gar nichts von .

    Das durchschnittliche Bruttogehalt in D. ist 33000 EURO.

    Du erzählst wieder Blödsinn:

    Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Jahr 2020 durchschnittlich 3 975 Euro brutto im Monat. Sonderzahlungen, zum Beispiel in Form von Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Gratifikationen, sind hier noch nicht berücksichtigt.

    Sind schon einmal pro Person 47.700€ / Jahr

    Jein - da bist Du der staatlichen Propaganda aufgesessen...
    Nicht das mittlere Einkommen ist wichtig - der Meridian ist.

    https://www.focus.de/finanzen/karriere/einkommensverteilung-nach-perzentilen-so-viele-menschen-verdienen-in-deutschland-weniger-als-sie_id_10552510.html

    Der Meridian liegt sogar bei nur 30000 Euro.

    Also 250€ pro Jahr plus 438€ Kindergeld pro Monat macht 5500€ pro Jahr. Damit kann man schon sehr gut investieren. Berechnet man dann noch das echte Durchschnittsgehalt und dieses pro Person anstatt pro Haushalt kommen ganz andere Summen zusammen.

    Ich habe ein große Familie - aber dass von Kindergeld, das konsequent ausschließlich für Kinderbedürfnisse ausgegeben wird - ein jährlicher Überschuss übrig bleibt, das kann ich definitiv ausschließen!
    Die Hege, Pflege, Aufzucht und Studium eines Kindes kosten mich >> 100000 Euro pro Kind versteuertes Einkommen. (Womit sich die Bildungschancengleichheit in D. auch als Chimäre entlarvt.)
    Ein Mensch in D. mit einem Meridianeinkommen - und Kindern hat nicht den Hauch einer Chance für eine auskömmliche Privatrente vorzusorgen. Zumindest nicht als Alleinversorger. Zu zweit wird das auch schwierig, weil die Steuerlast steigt und die Betreuungskosten den Zugewinn weitgehend annullieren. Im Wesentlichen wird das gemacht, damit man im Alter zwei mal die erbärmliche Staatsrente beziehen kann und man den Kindern etwas mehr Bildungschancen ermöglichen kann. Spätestens beim Eintreten des Falls der Notwendigkeit einer stationären Pflege für einen Partner sind dann i.d.R. alle Ersparnisse futsch. Die private Pflegeversicherung und die private Arbeitsunfähigkeitsversicherung sind beide unbezahlbar teuer für die Meridianeinkommen in D..

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.10.2021 19:09).

    Bewerten
    - +
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Ansicht umschalten