Manche meinen, Aktienmärkte finanzierten die Wirtschaft. Das stimmt jedoch nur für die seltene Neuemission von Aktien und Anleihen, die im Vergleich zum riesigen Volumen des Sekundärhandels zu vernachlässigen ist.
In aller Regel kauft man Wertpapiere von einem anderen Vorbesitzer als dem Emittenten
Den Unsinn kaut doch heute noch jeder wieder, der sich für einen Ökonom oder Wirtschaftsexperten hält..
Dabei ist es so, wie es der Autor schreibt. Frisches Geld fließt nur einmal von Anlegern an das Unterhmen. Am Tag der Ausgabe der Aktien. Später noch bei Kapitalerhöhungen.
In den Folgejahren aber ziehen die Aktionäre wieder durch Dividenden Geld aus dem Unternehmen heraus. Oder dadurch, dass sie durch ihre Macht im Aufsichtsrat die Geschäftsführung dazu nötigen, marode Bruchbuden zu überteuerten Konditionen zu kaufen, an denen sie selbst beteiligt sind.
Im Grunde genommen sind daher Aktiengeschäfte immer Verträge zu Lasten Dritter: der Arbeitnehmer und der Kleinaktionäre
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.10.2021 11:57).