1. Die Banken kaufen die Staatsanleihen, weil sie wissen, dass sie diese mit etwas Gewinn wieder an die Zentralbank verkaufen können. Beweis: Auch als die deutschen Staatsanleihen negativ rentierten, wurden sie gekauft.
2. Nein, das sieht man im Moment nicht, dass mehr Staatsausgaben zu mehr Inflation führen. Das wird hier von Bofinger gut dargestellt:
https://www.youtube.com/watch?v=aLQ4PJzhgaw
3. Reagonomics sind Wunschdenken, aber nicht jedes Wunschdenken ist Reagonomics. Meine Aussagen sind deskriptiv. Beschreiben also die Realität.
4. Durch die Emission von Staatsanleihen zu null Prozent Zinsen kann der Wechselkurs negativ beeinflusst werden. Das ist aber nicht quantifizierbar. Da sind noch viele andere stärkere Faktoren maßgebend. Außerdem ist eine sinkender Außenwert der Währung nicht immer schlecht. Siehe dazu die Marshall-Lerner-Bedingung z.B. auf Wikipedia.
5. Du hast keine Ahnung, was neoliberale Ideologie ist. Meine Darstellung ist das Gegenteil davon.
6. Die Zeiten unter Bretton-Woods waren bezüglich Geldvermehrung auch nicht anders. Auch damals hat sich die Geldmenge mehr als verdoppelt.
7. Wenn man Steuern verlangt, dann ist das aus makroökonomischer Sicht richtig und wichtig, wenn man diese von Einkommen mit hohen Sparquoten zu Einkommen mit niedrigeren Sparquoten umverteilt.
8. Ich würde niemanden Geld für null Zinsen verleihen. Aber ich bin ja auch nicht der Staat hinter dem eine Zentralbank steht.