Antwort auf Re: Junge von Tsu Tang.
"Von 1965 bis 1973 warfen US-Flugzeuge 2,7 Millionen Tonnen Bomben über Kambodscha ab, mehr als die Alliierten im gesamten Zweiten Weltkrieg. Nicht zuletzt dieser Bombenterror hatte zum Aufstieg der anfänglich unbedeutenden Roten Khmer beigetragen." watson.ch
"So fand der verheerende Bombenkrieg der USA gegen das neutrale Kambodscha von 1969 bis 1973 im Tribunal-Vertrag keinerlei Erwähnung. Auch heute noch wird der Angriff der USA in Zusammenhang mit dem Tribunal weitgehend verschwiegen oder mit ein paar diplomatischen Floskeln übergangen. Treffen sollten die US-Bomben den Ho-Chi-Minh-Pfad und das Hauptquartier des Vietkong, das die US-Amerikaner im Osten Kambodschas vermuteten. Getroffen aber wurden Menschen, vor allem Frauen, Kinder, Alte, getroffen wurden Dörfer, Städte und Reisernten." nrhz.de
"Nach Shawcross’ Recherchen marschierte am 3. Mai 1970 die zweite Schwadron des 11. gepanzerten Kavallerie-Regiments in den kambodschanischen Ort Snuol ein, wo zuvor 2.000 Menschen von der örtlichen Gummiplantage gelebt hatten. Die Amerikaner feuerten mit 90mm-Geschützen in den Ort, 24 Stunden lang. Danach fanden die Soldaten noch ein Mädchen lebend vor. Sie traten die Türen der Häuser ein und plünderten Geschäfte. Man hatte ihnen gesagt, in Snuol befände sich das Hauptquartier des Vietkong. Der kommandierende Offizier Grail Brookshire bezeichnete sich grinsend als Schlächter von Snuol." nrhz.de