bismi schrieb am 26.09.2024 22:23:
Wo sein denn die Kapazitäten? Alle Welt sucht Personal.
Das Problem ist, dass die Steuern schon immens hoch sind.
Nein, sind sie nicht. D liegt bei der Steuerquote gleichauf mit den umliegenden europäischen Ländern. Auch die Abgabenquote ist keineswegs der Spitzenreiter.
https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/2023/07/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-2-steuern-im-internationalen-vergleich.html
Um noch mehr einzunehmen werden mehr und mehr Schulden gemacht. Aber auf dem Kapitalmarkt, wo hinter dem Geld noch reale Güter und Ressourcen stehen, will nicht (mehr) jeder einem Staat Geld leihen.
Blödsinn. Deutschland hat ein AAA-Rating, besser geht nicht. Selbst die USA sind eine Stufe drunter
Der Staat muss also, direkt oder auf Umwegen, bei seiner Zentralbank Schulden machen und die druckt einfach das Geld und erhöht die Geldmenge.
Blödsinn. Die Zentralbank ist einer der kleineren Aufkäufer von Bundeswertpapieren. Der Rest geht an Banken und Versicherungen
https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2024/04/Inhalte/Kapitel-4-Wirtschafts-und-Finanzlage/4-4-kreditaufnahme-des-bundes.html
Hinter diesem neu gedruckten Geld stehen keine realen Güter und Ressourcen. Deshalb bedeutet mehr Geld bei gleicher Anzahl realer Güter und Ressourcen weniger Kaufkraft des Geldes.
Nochmal Blödsinn. Aufgabe der Bundesbank ist die Steuerung der Inflation, sie schöpft nur soviel Geld wie fürdas 2%-Ziel nötig ist.
Die (relativen) Letztempfänger der neu gedruckten Geldmenge werden somit gezwungen, Kaufkraft an die (relativen) Erstempfänger der neuen Geldmenge abzugeben (Cantillon-Effekt).
Das ist eine Umverteilung von unten nach oben aufgrund von Schulden und Inflation. Zudem ist Inflation ein Grund für wirtschaftliche Verzerrungen und Krisen [1].
Eine Politik ohne staatliche Eingriffe in die Wirtschaft hingegen sorgt für eine viel gleichere Verteilung des Wohlstandes.
Wieder Blödsinn. Ohne eine ordnende Hand gilt das Gesetz des Dschungels, d.h. der stärkste Akteur gewinnt. Da gleicht sich nichts aus. Schau dir einfach den Manchesterkapitalismus des 19. Jahrhunderts an mit seinen sozialen Auswüchsen.
So war es gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 1. Weltkrieges, als die Währungen stabil, weil goldgedeckt waren und der Staat somit die Geldmenge nicht nach eigener Willkür erhöhen konnte.
[1]
Austrian Business Cycle Theory | What causes business cycles?
https://www.youtube.com/watch?v=VYdF0N9hmxc
Oh, das Märchen vom goldenen Zeitalter der Golddeckung? Kannst ja mal erklären wie das heute funktionieren soll, soviel Gold um den heutige Geldmenge zu decken, gibt's gar nicht.