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    Antwort auf Re: Meiner Ansicht nach sollte das jeder selbst entscheiden dürfen von TanteMo.

    TanteMo schrieb am 23.06.2021 07:55:

    Es gibt Menschen, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

    Das gilt auch für mich.

    Diese haben Jahrhunderte darum gekämpft, nicht mehr der Willkür besonders unliebsamer Besitzer von Produktionsmitteln ausgesetzt zu sein.

    Es macht keinen Unterschied, ob die Freiheit durch Besitzer von Produktionsmitteln oder kollektivistische Mitbürger eingeschränkt wird.

    Dazu bedarf es einer gewissen Einheit.

    Dazu muss man aber ganz sicher nicht alle zur Arbeit nach Stechuhr *nötigen*, denn ja: Ich empfinde derartige Forderungen als *Nötigung*.

    Die Taktik der Gegenseite besteht eben darin zu separieren. Leute wie Sie fallen darauf herein, weil es ihnen vielleicht momentan gut geht. Und bevor Sie auf falsche Gedanken kommen, ich schreibe das nicht, weil es mir schlecht geht, ganz im Gegenteil.

    Nein, Du schreibst das, weil Dir die Freiheit der Anderen Angst macht, und weil Du Dich sicherer fühlst, wenn die Handlungsmöglichkeiten Deiner Mitmenschen möglichst eng umgrenzt sind.

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    Antwort auf Re: der stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse von sonne.am.

    sonne.am schrieb am 23.06.2021 08:16:

    Doch, darum geht es.
    Dass du in diesem Umstand nichts weiter erkennen kannst als einen Beweis für deine persönliche Tüchtigkeit, ist nur eine Aussage über deinen Horizont.

    Du kennst meinen Horizont?

    OK, eine Geschichte aus meiner Laufbahn. Als einer meiner früheren Chefs nach einem halben Jahr ankam, um mir sechstausen Ocken im Jahr mehr zu gewähren, habe ich ihn gebeten, meine Gehaltssteigerung aufzuteilen und die Hälfte einem anderen Kollegen zu geben von dem ich wusste, dass der eine behinderte Tochter und wenig verfügbares Geld hat.

    Andere Geschichte, als ich in die entsprechende Gehaltskategorie gestiegen war, wollte ich dass die Krankenkasse meinen Deckel aufhebt damit ich weiterhin anteilig genau so viel zahle wie andere, die weniger haben. Geht nicht, ich muss damit leben, dass ich zu den Privilegierten gehöre, deren Krankenversicherungsanteil nicht mehr proportional zum Einkommen steigt.

    Ob irgendeiner, der meinen Beitrag gerötet hat, auch nur ein mal versucht hat, auf eigenen Wohlstand zu verzichten zugunsten Anderer?

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    Worauf willst Du hinaus?

    Antwort auf Re: der stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse von sonne.am.

    sonne.am schrieb am 23.06.2021 08:04:

    Oh, du brauchst kein Geld zum Leben?

    Worauf willst Du hinaus?
    Sobald man Geld zum Leben braucht, kann es ohnehin keine "echte Freiheit" geben, und wenn es ohnehin keine "echte Freiheit" geben kann, braucht man auch keine "Pseudo-Freiheit"?

    Sehe ich anders: Wenn ich nur die Wahl habe zwischen "Pseudo-Freiheit" und gar keiner Freiheit, dann scheiße ich auf Deine "echte Freiheit" und entscheide mich jederzeit für die "Pseudo-Freheit".

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.06.2021 08:42).

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    Umgekehrt wird ein Schuh daraus:

    Antwort auf Von mir hast du Rot, weil die Fordeung so affig ist von sonne.am.

    sonne.am schrieb am 23.06.2021 07:52:

    ... Aks würdest du fordern, dass die Feldsklaven selbst entscheiden dürfen, ob ihre Kette aus Eisen oder Stahl sein soll,

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
    Bislang gab es beides, und nun wird gefordert, dass zukünftig alle Ketten aus Stahl sein müssen. Dadurch werden die Feldsklaven noch unfreier als vorher!

    und dir dabei noch wie der schlauste Progressive vorkommen.

    Mitnichten. Du projizierst offenbar Deine eigenen Probleme auf mich.

    Ich bin nicht progressiv und ich möchte auch nicht progressiv sein. Ich möchte einfach nur von selbsternannten Weltverbesserern in Ruhe gelassen werden. Kümmert euch um euren eigenen Mist und hört damit auf, andere Menschen zwangsbeglücken zu wollen.

    Dein zweiter Beitrag hat Rot gekriegt, weil dir in deiner weinerlichen Selbstgerechtigkeit überhaupt nur einfällt, dass draußen die Freiheisfeinde mit roter Farbe sitzen und dir gemein was wollen.

    Trifft doch auch zu. Du hast oben selbst eingeräumt, dass Du die Art der Ketten für Feldsklaven allgemeinverbindlich vorschreiben möchtest.

    Dies lehne ich als Feldsklave ausdrücklich ab! Du hast kein Recht, dies stellvertretend für mich zu fordern! Hör damit auf und beschränke Dich darauf, Dich um Deine eigenen Angelegenheiten zu kümmern.

    Lass mich mit Deinen bevormundenden Übergriffen in Ruhe! Der schlimmste Sklavenhalter sind Menschen wie Du, die den Anderen auch noch den letzten Rest von Freiheit nehmen wollen, den es in der realen Welt überhaupt geben kann.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.06.2021 08:56).

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    Antwort auf Re: Meiner Ansicht nach sollte das jeder selbst entscheiden dürfen von Populist.

    Mir macht Angst, wenn Leute, die sich stark ausbeuten lassen, von Freiheit reden. Ich habe so einen Spezialisten im Freundeskreis, allerdings auch Selbständig. Er sagt: " Ich arbeite 80h/Wo 365 Tage im Jahr" Auch ein typischer Fall von Freiheit. Und nur für ein paar Pimperlinge. Und ich habe ihn auch schon mal 5 Tage Urlaub machen sehen. Gut, mancher ist zum Sklaven geboren ..🤣😅

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    Soll ich Dir was sagen? Es gibt überhaupt keine objektive Freiheit!

    Antwort auf Re: Meiner Ansicht nach sollte das jeder selbst entscheiden dürfen von TanteMo.

    TanteMo schrieb am 23.06.2021 09:13:

    Mir macht Angst, wenn Leute, die sich stark ausbeuten lassen, von Freiheit reden. Ich habe so einen Spezialisten im Freundeskreis, allerdings auch Selbständig. Er sagt: " Ich arbeite 80h/Wo 365 Tage im Jahr" Auch ein typischer Fall von Freiheit. Und nur für ein paar Pimperlinge. Und ich habe ihn auch schon mal 5 Tage Urlaub machen sehen. Gut, mancher ist zum Sklaven geboren ..🤣😅

    Soll ich Dir was sagen? Es gibt überhaupt keine objektive Freiheit! Freiheit ist immer das was der Einzelne als solche empfindet.

    Warum maßt Du Dir überhaupt an, darüber zu urteilen, was Freiheit für Andere zu bedeuten hat? Warum beschränkst Du Dich nicht darauf, was Freiheit für Dich persönlich bedeutet und lässt die anderen ihr Ding machen? Warum soll Dein "Freund" nach Stechuhr arbeiten, wenn er das als unfrei empfindet?

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    Antwort auf Soll ich Dir was sagen? Es gibt überhaupt keine objektive Freiheit! von Populist.

    Du hast mich nicht verstanden. Aber ok, wenn ein Sklave sein Dasein als Freiheit empfindet? Lassen wir ihm doch seine Freiheit, bitteschön, letztendlich werde ich Niemanden vorschreiben wie er, sie, es sein Leben verschlimmbessern soll.

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    Antwort auf Re: Soll ich Dir was sagen? Es gibt überhaupt keine objektive Freiheit! von TanteMo.

    TanteMo schrieb am 23.06.2021 11:44:

    Aber ok, wenn ein Sklave sein Dasein als Freiheit empfindet? Lassen wir ihm doch seine Freiheit, bitteschön, letztendlich werde ich Niemanden vorschreiben wie er, sie, es sein Leben verschlimmbessern soll.

    Du vielleicht nicht, aber viele andere versuchen genau *das*: Sie wollen anderen Menschen vorschreiben wie diese ihr Leben verschlimmbessern sollen.

    Aus meiner Sicht sind diese interventionistischen Menschen, die sich ständig zwanghaft in anderer Leute Angelegenheiten einmischen, charakterlich defizitär und eine der schlimmsten Menscheitsplagen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.06.2021 12:28).

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    Antwort auf Re: Soll ich Dir was sagen? Es gibt überhaupt keine objektive Freiheit! von Populist.

    Populist schrieb am 23.06.2021 12:26:

    TanteMo schrieb am 23.06.2021 11:44:

    Aber ok, wenn ein Sklave sein Dasein als Freiheit empfindet? Lassen wir ihm doch seine Freiheit, bitteschön, letztendlich werde ich Niemanden vorschreiben wie er, sie, es sein Leben verschlimmbessern soll.

    Du vielleicht nicht, aber viele andere versuchen genau *das*: Sie wollen anderen Menschen vorschreiben wie diese ihr Leben verschlimmbessern sollen.

    Aus meiner Sicht sind diese interventionistischen Menschen, die sich ständig zwanghaft in anderer Leute Angelegenheiten einmischen, charakterlich defizitär und eine der schlimmsten Menscheitsplagen.

    Wenn du deren Interventionismus ablehnst, dann greifst du ja in deren Freiheit ein. Ist das erlaubt? ;-)

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    Antwort auf Umgekehrt wird ein Schuh daraus: von Populist.

    Du halluzinierst, ich habe gar nichts gefordert. Es ist mir latte, welche Farbe deine Ketten haben. Mein schlichter Punkt war, dass die Ketten das Problem sind, nicht deren Farbe.

    Aber einen glücklichen Sklaven zu bevormunden liegt mir fern. Krempel du nur munter die Ärmel hoch und spuck in die Hände.

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