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  • unbekannter Benutzer

mehr als 1000 Beiträge seit 17.09.2019

Also meine Erfahrungen sind...

...durchweg positiv. Ich spare Fahrzeiten und Spritgeld, bin viel flexibler wenn ich Termine wahrnehmen muss und kann jetzt einen Hund haben. Meine Lebensqualität ist durch das Home Office extrem gestiegen.

Weder bei meinem jetzigen Arbeitgeber, noch beim vorherigen wurde jemals etwas an meiner Arbeitsleistung bemängelt - im Gegenteil - und ich arbeite kein bisschen mehr als zu der Zeit zu der ich im Büro war.

Trotz der Tatsache dass ich absoluter Home Office Fan bin finde ich es wichtig, dass immer eine korrekte Zeiterfassung durchgeführt wird. Tut das Unternehmen da nichts, würde ich selbst eine Tabelle führen. Denn wenn es doch einmal zu Streit kommt, kommt der Arbeitnehmer nur zu seinem Recht wenn er alles was er behauptet auch belegen kann. Ich bin auch niemand, der seiner Firma Überstunden schenkt, in dem er sie nicht aufschreibt o.ä. und das hat auch noch nie jemand von mir verlangt.

Man muss wissen was man selbst wert ist und seine Arbeit auch in Rechnung stellen, jede Firma will doch auch ihr Geld für getane Arbeit? Warum soll ich meine Zeit also verschenken? Hier ist auch etwas Selbstvertrauen nötig.

Ich weiß nicht ob ich einfach viel Glück (oder Geschick) bei der Wahl meiner bisherigen Arbeitgeber hatte, oder ob es am eigenen Verhalten liegt - ich denke ein Teil von beidem. Ich weiß, dass es viele Branchen und Firmen gibt in denen maximale Ausbeutung normal ist. Das beste wäre wenn sie keine Mitarbeiter finden würden und deswegen die Bedingungen anpassen müssen. Aber so viel Solidarität ist das doch etwas viel für die Individualisten die wir sind ;)

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