Der Bremer Landeswahlausschuss hat heute einstimmig beschlossen, die Landesliste der AfD nicht zur Bundestagswahl zuzulassen. Der Grund ist, dass die Schriftführerin der Wahlversammlung sich geweigert hat, eine eidesstattliche Versicherung abzugeben, dass die einschlägigen Vorschriften bei der Wahl der Landesliste eingehalten wurden.
Die AfD-Parteispitze hatte der Frau vorgeworfen, dass sie nicht damit einverstanden gewesen wäre, dass ihr Lebensgefährte bei der Wahl unterlegen war.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/afd-bremen-bundestagswahl-landesliste-100.html
Die AfD hat eine Woche Zeit, gegen die Entscheidung Beschwerde einzulegen.
Sollten die Vorwürfe des AfD-Landesvorstandes zutreffen, dann wäre es auf jeden Fall höchst unprofessionell, jemanden zum Schriftleiter zu machen, der ein persönliches Interesse am Ausgang der Wahl hat.