da ja Kritik an Sprache und Stil neuerdings mit Artikelsperre bedacht wird:
Saxen-Coburg und Gotha?
Autsch.
Und nun zu den Vorwürfen gegenüber den Treffen mit Mitgliedern arabischer Dynastien:
Das Königshaus repräsentiert den britischen Staat. Gute Beziehungen und Geschäfte mit arabischen Despotien sind im Interesse der britischen Regierung. (Übrigens auch der deutschen Regierung, denn Tugendhaftigkeit heizt keine Wohnung und treibt auch kein Auto an).
Derartige Treffen gehören also auch zum Job. Royalty ist auch eine Selbstinszenierung von Britishness.
Das Königshaus ist übrigens auch ein Wirtschaftsfaktor beim London-Tourismus. Ob es die Briten also wirklich mehr kostet als es durch PR Einnahmen für die britische Volkswirtschaft generiert, ist eine legitime Frage.
Republiken mit repräsentativen Präsidenten sind langweilig. Fährt irgendwer ernstlich touristisch nach Berlin wegen Schloss Belvue und den Steinmeiers?
Politik, zumal Außenpolitik, lässt für Ethik und Moral wenig Raum. Robert Habeck war ja auch neulich in Katar.