foobar schrieb am 23.10.2022 13:48:
Auf dem Papier läßt sich das Problem mit Speichern lösen, allerdings müssen die Verfechter von EE langsam mal den Beweis antreten, daß das auch in der Praxis in großem Maßstab funktioniert.
Völlig korrekt. Und das geht (sehr wahrscheinlich) physikalisch nicht, denn da wird seit mehr als 100 Jahren herumgearbeitet und ausser heißer Luft, P&R-Schaumprojekten und Luftschlössern nur am Papier, manchmal mit SciFi garniert, kommt nicht wirklich praxistaugliches dabei raus.
Wir haben bei der Energiewende nicht ein Energiemengenproblem, denn die Sonne und Wind geht schon im Mittel aber eben nur im Mittel, sondern vor allem ein massives Speicherproblem.
Und das Speicherproblem teilt sich in zwei Bereiche. Energiespeicher müssen in ausreichend großer Zahl und technisch funktionsfähig und kompakt/klein versügbar sein um
1. die absolut notwendige Nachfrageorientierung zu gewährleisten
2. die Mobilität bei mobilen Energiespeichern zu gewährleisten
Bei beiden Punkten liegt mehr oder weniger vollständiges Versagen vor. Daher scheitert die Energiewende auch.
zu 2.: siehe das Versagen E-Auto vs. Diesel/Benziner. E-Autos sind motortechnisch und abseits Li-Akkus besser als Verbrenner, keine Frage. Aber selbst die guten Li-Akkus haben unter 1/10 der Energiedichte von Diesel/Benzin und E-Autos brauchen viel zu lange zum voll tanken. Ausserdem sind E-Autos viel zu teuer, ohne Förderungen.