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  • lapassionara

32 Beiträge seit 19.07.2017

Der aggressiv-imperialistische Westen brachte neokonservativen Reaktionär hervor

Vieles was Herr Funke hier an der Vita Putins an Daten, Einstellungen und ihren Veränderungen herausarbeitet scheint empirisch korrekt & sachlogisch gut gefolgert zu sein. Putin Transformation vom quasi-Anhänger Kantscher Friedenskonzeption durch
allerdings aggressive und tückische Nato-Machtpolitik kommt bei ihm nicht wirklich vor. Funke ist da m.E. einseitig desinformativ..-

So wird z.B. die destruktive Funktion der westlichen Politik bei Putins Einstellungsänderungen in Richtung völkischen Nationalismus wie bei vielen westlichen Nato-nahen Analysten entweder unterschlagen oder falsch gewichtet:

Zum 1. wäre sinnvoll m.E. die Heranziehung der Fern-Psychoanalyse Putins von Wolfgang Leuschner, Leiter des Frankfurter Instituts für Psychoanalyse gewesen-(Putins langer Leningrader Schatten-erschienen in der FR) worin stark zu vermutende nachvollziehbare Wirkungen der grauenhaften Erfahrungen von Putins Mutter, Familie mit den grauenhaften Vernichtungskriegsaktionen der deutschen Nazis in Leningrad zur Sprache kamen:

Die Anerkennung der teilweisen Berechtigung Putinscher- und bei Teilen seiner politischen Entourage evozierten Ängste vorm westlichen rassistischen Nazismus (in der Westukraine und auch in gewissen Nato-Mächten ekelhaft weggeleugnet, inzwischen auch vom BRD-Establishment und bei Teilen der jetzigen westukrainischen Machthaber, siehe dazu auch Susann Witt-Stahl) und dem fanatischen US-Weltherrschafts-Imperialismus, (-Mackinder-Brzezinski- et. et.)
Der bringt provokativ ihm Ähnliches auf den Weg.....

Daher gehören die ideologischen -teils tief reaktionären- Grundlagen der westlichen Machtkartelle m.E.ebenfalls in eine Analyse der Putinschen und teils russischen Neigung zu einer "konservativen Revolution in ihrer mentalen Interaktion eruiert! :
Auch an alte Nazi-Verbrechen anknüpfende Aktionen von entmenschten Ukraine-Nazis wären heranzuziehen.Dazu unbedingt auch das in Odessa verübte kriminelle Verbrennen von ukrainischen Rußland-zugewandten Menschen wie im Gewerkschaftshaus konnte da m.E.sehr wohl auch ein russisches Pearl Harbor -Schockerlebnis mit Erinnerung der Nazigräuel evozieren und Rückgriffe auf völkisches Fühlen und Denken implizieren!
Die westliche "Demokratie" hat sich bei der russischen Führung schon längst vor
der Minsk-2 Perfidie (Merkel, Macron etc.) eigentlich als unannehmbar, weil zutiefst
unglaubwürdig erwiesen.
Voran ging dem u.a. daß die tückisch-verantwortungslose US- Benutzung der fanatischen nazinahen Dschihadisten im Afghanistankrieg gegen die dortigen Nadshibullah-Kommunisten: Damals hätte ja schon Gorbatschow den imperialistisch-bösartigen Charakter der US-Leader erkennen können (worauf der russ. Kommunist Udalzow anläßlich der Trauerfeir für Gorby aufmerksam gemacht hat-)

Die Selbstdesavouierung liberaler "Demokratie" wuchs auch vermisse ich beim fleißigen durch die
offensichtlich g e z i e l t antirussische US-und Nato-Politik im Balkan schon vor 1996 ,wie sie der leider verstorbene US-Forscher S e a n G e r v a s i unter Verwendung von westlichen Verlautbarungen zur Osterweiterung des Nato-Kriegsbündnisses , zunächst im Balkan , heausgearbeitet hat ("Warum ist die Nato in Jugoslawien ?" Madersbacher,Antikrieg). wo die weiteren gezielt antirussischen,aggressiven ostimperialistischen Nato-Absichten deutlich werden und wodurch der zunächst auf geamteuropäisches friedliches Sicherheitssystem abzielende Putin-Kreis immer mehr in eine Abwehrhaltung gedrängt wurde. Eine Einkreisungspraxis, wie sie die Nato kurz nach 2002 gegenüber Rußland forcierte erzeugt m.E. immer eine
Wagenburg-Mentalität , die von den Nato-Oberen m.E. ganz bewußt provoziert und bis zum Eintritt des soprovozierten Kreises um Putin zunächst in einen Schutzkrieg für die seit 2014 zusehends durch Drohnenbeschuss bürgerkrieg-aggressiv bekämpften Ostukrainer vorangetrieben wurde.
Durch die Nato-Perfidie der Instrumentalisierung der klerikalfaschistoiden Islamisten in Afghanistan bis hin zur häßlichen Benutzung der ukrainischen Nazis , davor die Wortbrüche bei den US-imperialistischen "Weltordnungskriegen" , konnte ein Kopf wie Putin , gerade auch nach dem vom gierigen Westkapital forcierten Jelzinismus offensichtlich keinerlei Vorteile mehr beim westlichen "Liberalismus", bürgerlichen -repräsentativen "Demokratismus" entdecken und griff auf völkisches Denken zurück.Die

Denker der deutschen "Konservativen Revolution" , einst in einer teils ähnlichen Situation wie der Putin-Kreis heute , liefertem diesem eine "Erbschaft" , eine deutsche Antwort auf westliche Siegerarroganz nach 1919. Regression, aber eben machtpolitisch hemmungslos provoziert .-Der Kommunismus , der Sowjetismus durfte darnach ja nicht gewinnen. Er darf es auch heute in der Ukraine nicht. In der US-dominierten heutigen Ukraine ist nun die Entrechtung der Arbeiter durch "Desowjetisierung" so gut wie abgeschlossen. Genau das besorgte in Deutschland der Nazismus durch faktische
Vernichtung der linken Arbeiterbewegung usw.
Dazu läse ich gerne von Herrn Funke.-
Wer über "konservative Revolution" in Rußland forscht und spekuliert, sollte dies erst recht über die US-neokolonialistisch-neoimperialistische -Leo - Straußsche "Revolution" besonders bei den angelsächsischen Machtzirkeln ebenfalls tun. Die mörderische Hemmunglosigkeit der US-Macht hat vor Biden schon Trump vorgeführt : Die "Mutter aller Bomben" hat in Afghanistan ein US-Neokon abwerfen lassen, nicht ein Putin....
Das war auch ein Vernichtungskrieg , im Namen einer liberalen US-Moderne..-

Darum zum Schluß die Frage- : Auf welche reaktionären "Theorien"sich der Putin-Kreis stützt hat Herr Funke ein Stück weit aufgedeckt Aber welche "Theorien" lasen und lesen die Trumps, Bidens, Obamas, Clintons , um ihre völkermörderischen Kriege zu rechtferigen, Herr Funke?

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