Die Finanzkrise 2008 hat den EU- und US-Eliten einen möglichen Kollaps der kapitalistischen Marktwirtschaft eindringlich sichtbar gemacht. Seitdem wird intensiv nach Auswegen gesucht, um das Geschäftsmodell 'Mensch (Homo oeconomicus)' am Leben zu halten.
Der 'green deal' ist eine innovative, aber teuere Option, und die Massenmigration dafür eine billigere, einfallslose Option.
Armuts- und Territorialkonflikte im mittleren Osten haben dann die Massenmigration nach Europa begünstigt.
Zwei Vertreter der Finanz- bzw. Poilitelite lassen die neoliberale Agenda in der Unterstützung der Migration deutlich erkennen.
Peter Sutherland, u.a. Aufsichtsratsvorsitzender (Chairman) der Investmentbank Goldman Sachs International, UN-Sonderberichterstatter für internationale Migration, der 2012 vor dem britischen Oberhaus seine Ansichten darlegte (zitiert nach Wikipedia):
1. Migration sei ein „entscheidender Motor für das Wirtschaftswachstum“ in einigen EU-Nationen, „so schwierig es auch sein kann, dies den Bürgern jener Staaten zu erklären.“[4]
2. „Viele von uns hegen immer noch ein Gefühl unserer [ethnischen] Homogenität und unserer Verschiedenheit von anderen, welches zu unterminieren die Europäische Union meiner Ansicht nach ihr Möglichstes tun sollte.“[4][5]
3. Eine alternde oder zurückgehende einheimische Bevölkerung in Ländern wie Deutschland oder der südlichen EU sei das „Schlüsselargument – und ich zögere, das Wort zu verwenden, weil es zum Gegenstand von Angriffen wurde – für die Entwicklung von multikulturellen Staaten.“[4]
4. „Europa sieht sich einer Immigrationskatastrophe gegenüber. Politiker der Mitte, in Geiselhaft durch fremdenfeindliche Parteien, üben sich in Rhetorik, die gegen Immigranten gerichtet ist, um ein verängstigtes Publikum auf ihre Seite zu ziehen, während die auswärts Geborenen zunehmend marginalisiert werden in Schulen, Städten und am Arbeitsplatz. Dennoch fehlen vielen Arbeitgebern die Arbeiter die sie brauchen, trotz hoher Arbeitslosigkeit in weiten Teilen des Kontinents. Es gibt zuwenig Ingenieure, Ärzte und Krankenschwestern; ebenso Landarbeiter und Krankenhelfer. Und Europa kann nie genug Unternehmer haben, deren Ideen die Wirtschaft antreiben und Jobs schaffen.“[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sutherland
Dez. 2017 schreibt am internationalen Migrationstag Dimitris Avramopoulos, u.a. griechischer Verteidigungsminister, und bis 2019 EU - Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft, in der Zeitschrift POLITICO :
Europas Migranten sind hier, um zu bleiben Es ist an der Zeit, unsere Richtlinien entsprechend zu gestalten. ... Es ist töricht zu glauben, dass die Migration verschwinden wird, wenn man eine harte Sprache annimmt. Es ist naiv zu glauben, dass unsere Gesellschaften homogen und migrationsfrei bleiben, wenn man Zäune errichtet. Es ist unklug zu glauben, dass die Migration auf der anderen Seite des Mittelmeers bleiben wird, wenn man sich nur finanziell solidarisiert. ... Letztlich müssen wir alle bereit sein, Migration, Mobilität und Vielfalt als neue Norm zu akzeptieren und unsere Politik entsprechend auszurichten. Der einzige Weg, unsere Asyl- und Migrationspolitik zukunftsfähig zu machen, besteht darin, zuerst gemeinsam unser Denken zu ändern.
https://www.politico.eu/article/europe-migration-migrants-are-here-to-stay-refugee-crisis/#
Die VR China ist den umgekehrten Weg (nach Afrika) gegangen, aber auf diesem Weg müssten sich EU-Polit'eliten' den Afrikanern anpassen, und das ist offenbar zu unbequem.
N.B. Und nicht zuletzt in eigener Sache Für Meinungsfreiheit UND Informationsfreiheit.