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  • g-frost

mehr als 1000 Beiträge seit 06.07.2015

Bevölkerungsaustausch

Die große "Umvolkung" oder der Bevölkerungsaustausch ist hingegen eine typische Verschwörungstheorie, die im rechten und völkischen Spektrum Anklang findet und behauptet, dass Einwanderung gezielt von internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, Regierungen und globalen Eliten betrieben wird, um die heimischen Bevölkerungen zur Minderheit zu machen oder zum Verschwinden zu bringen.

Was der Autor in der Zuaschaustellung seiner bornierten Ahnungslosigkeit als rechte Verschwörungstheorie abtut, ist einsehbar auf der offiziellen Site der UN. Die Pläne heißen übrigens explizit "Replacement Migration" was übersetzt buchstäblich Austauscheinwanderung bedeutet. Die UN übersetzt es etwas freier mit "Bestanderhaltungsmigraion", sie sehen uns also als eine Art Viehbestand der erhalten werden muss (um ihn besser abmelken und schlachten zu können):

https://www.un.org/en/development/desa/population/publications/ageing/replacement-migration.asp

Läuft übrigens unter der Abteilung "Population Division". Teile und Herrsche...

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    • g-frost

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.07.2015

    Antwort auf Bevölkerungsaustausch von g-frost.

    P.S. Man hört ja immer wieder dass Deutschland ein Einwanderungsland sei. Das war aber nicht immer so. Wir sind seit 2001 ein Einwanderungsland, beschlossen von der Süßmuth-Kommission. 2001 ist auch das Jahr in dem die Pläne zur Austauschmigration veröffentlicht wurden...

    Zufälle gibts...

    Aber sind ja zum Glück alles rechte Verschwörungstheorien. Patrick Gensing hat es im Faktenchecker gesagt.

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  • Avatar von oxybenzol
    • oxybenzol

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.09.2012

    Antwort auf Bevölkerungsaustausch von g-frost.

    Aus deinem verlinkten Artikel:

    United Nations projections indicate that over the next 50 years, the populations of virtually all countries of Europe as well as Japan will face population decline and population ageing. The new challenges of declining and ageing populations will require comprehensive reassessments of many established policies and programmes, including those relating to international migration.

    Du reagierst darauf mit Schlachtvieh. OK, dann mal ne ganz einfache Frage. Wer ist die Zukunft eines Landes? Na, kommst du drauf? Es sind die Kinder, denn die Rentner sind in der Zukunft tot und die jetztigen Arbeiter sind dann Rentner, also bleiben nur noch die Kinder. Diese müssen für den Wohlstand in der Zukunft sorgen. Da nun aber seit schon Mitte der 70er Jahre die Geburtenrate zu niedrig liegt und das in allen Industrieländern, muss man statt der Kinder was anderes nehmen, Migranten.

    Ist doch alles ganz einfach und nachvollziehbar, oder nicht?
    Wenn du eine andere Lösung hast, oder einer der vielen die dir grün dafür gegeben haben, dann bitte.

    Nur mit "mimimi, alles F... außer Mutti" kannst du keine Zukunft gestalten und dir geht es doch um die Zukunft Deutschlands, oder nicht?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.06.2021 07:10).

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  • Avatar von logiko
    • logiko

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.11.2020

    Antwort auf Re: Bevölkerungsaustausch von oxybenzol.

    oxybenzol schrieb am 29.06.2021 07:09:

    Kinder müssen für den Wohlstand in der Zukunft sorgen. Da nun aber seit schon Mitte der 70er Jahre die Geburtenrate zu niedrig liegt und das in allen Industrieländern, muss man statt der Kinder was anderes nehmen, Migranten.

    Also bestätigst du die These vom geplanten Bevölkerungsaustausch. Statt der Kinder, die in einer gesunden Bevölkerungsentwicklung die Zukunft bestimmen, werden die Migranten eingesetzt. Die Zukunft der Ursprungsbevölkerung ist logisch ja damit vorbei.
    Der Unterschied ist lediglich, dass die einen diese Politik des Austauschs verwerfen, während du sie befürwortest. Du stehst damit im Einklang mit den UNO-Plänen und unseren Einwanderungspolitikern, nur dass diese Politiker den Austausch einfach bestreiten, um die Leute zu belügen.

    Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt der Japaner: Ein Volk muss sich selbst helfen können. Wenn es zum Überleben auf die Hilfe Anderer angewiesen ist, ist es mit ihm vorbei - vor allem alsbald mit seiner Selbstbestimmung, denn natürlich wird eine Rentnergesellschaft von den Einwanderern, die die Jobs übernehmen, dominiert.
    Vom humanistischen Standpunkt ist es gut, wenn die Menschen älter werden dürfen, vom ökologischen Standpunkt ist es gut, wenn ein Land mit großer Bevölkerungsdichte
    den Bevölkerungsüberschuss abbaut, um die Ressourcen des Landes nicht überzustrapazieren. Alle Technologie und Organisationskraft sollte eingesetzt werden, beides zu bewältigen und Masseneinwanderung zu verbieten. Überleben ist nie einfach, aber möglich.

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    • oxybenzol

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.09.2012

    Antwort auf Re: Bevölkerungsaustausch von logiko.

    logiko schrieb am 29.06.2021 12:47:

    Also bestätigst du die These vom geplanten Bevölkerungsaustausch. Statt der Kinder, die in einer gesunden Bevölkerungsentwicklung die Zukunft bestimmen, werden die Migranten eingesetzt. Die Zukunft der Ursprungsbevölkerung ist logisch ja damit vorbei.
    Der Unterschied ist lediglich, dass die einen diese Politik des Austauschs verwerfen, während du sie befürwortest. Du stehst damit im Einklang mit den UNO-Plänen und unseren Einwanderungspolitikern, nur dass diese Politiker den Austausch einfach bestreiten, um die Leute zu belügen.

    Interessant, was du da aus meiner Aussage herausliest. Ich habe nur gesagt, dass es eine Lösung ist und nach einer Alternative gefragt. Was außerdem genau durch einen geplanten Bevölkerungsaustausch erreicht werden soll, konnte mir auch noch keiner erklären. Gerade bei Ländern, die nicht reich an Rohstoffen sind, ist die Bevölkerung die wichtigste Ressource. Also nicht, weil man Kinder braucht um die Zukunft zu gestalten, denn das wäre ja ein nachvollziehbarer Grund, sondern der Grund vor dem so viele aus dem rechten Spektrum Angst haben.

    Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt der Japaner: Ein Volk muss sich selbst helfen können.

    Das ist Rosinenpicken. Wir sind Exportland. Wir sind daher vom Ausland abhängig. Gilt für Japan genauso. Aber vielleicht träumst du von der DDR 2.0. Dann wirds auch keine Einwanderung geben, weil ja keiner her will und zusätzlich Braindrain, weil alle die was aufm Kasten haben auswandern, weil sie dort besser behandelt und bezahlt werden.


    Vom humanistischen Standpunkt ist es gut, wenn die Menschen älter werden dürfen, vom ökologischen Standpunkt ist es gut, wenn ein Land mit großer Bevölkerungsdichte
    den Bevölkerungsüberschuss abbaut, um die Ressourcen des Landes nicht überzustrapazieren. Alle Technologie und Organisationskraft sollte eingesetzt werden, beides zu bewältigen und Masseneinwanderung zu verbieten. Überleben ist nie einfach, aber möglich.

    Schade, doch keine Alternative sondern nur ein "Wir schaffen das". Und wer spricht denn von Masseneinwanderung? Es geht ja nur darum die fehlenden 0,5 Geburtenrate auszugleichen. Macht man in Australien oder Neuseeland genauso. Was mir da gerade einfällt. Obwohl in den 60er Jahren die Gebrutenrate in D hoch genug war, hat man jede Menge Gastarbeiter ins Land geholt. Diese und deren Nachkommen bilden die größte Gruppe der Deutschen mit Migrationshintergrund. Und warum hat man es getan? Weil die Frauen nicht gearbeitet haben. Die durften ja auch nicht arbeiten, wenn es der Ehemann nicht erlaubte. So ein Gesetz klingt für mich dann eher nach Islam als nach D mit christlichen Werten. Komischerweise will der AfD-Wähler genau das haben. Schon komisch.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 20.11.2020

    Re: Das Beispiel Japan

    Antwort auf Re: Bevölkerungsaustausch von oxybenzol.

    oxybenzol schrieb am 29.06.2021 14:59:

    Interessant, was du da aus meiner Aussage herausliest. Ich habe nur gesagt, dass es eine Lösung ist

    Du bist Befürworter des Bevölkerungsaustauschs und äußerst dich auch zu diesem Thema. Das lese ich aus deinen Einlassungen raus, zumal du die Gegenposition lächerlich machst mit MImimi-Faxen.

    Wir sind Exportland. Wir sind daher vom Ausland abhängig. Gilt für Japan genauso. Aber vielleicht träumst du von der DDR 2.0.

    Das Beispiel Japan ist bedeutend und ganz gewiss kein "Weiter so". Dort wird auf Masseneinwanderung verzichtet und man ist technologisch innovativ dabei mit seiner Robotik. Der geistige Niedergang ist eher bei uns.
    Was hat das Beispiel Japan mit der DDR zu tun? Nichts. Was du veranstaltest ist Wischiwaschi und Stimmungsmache.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 30.09.2012

    Antwort auf Re: Das Beispiel Japan von logiko.

    Mit den Androiden kann man vielleicht das Pflegeproblem lösen, aber die Wirtschaft wird davon auch nicht besser. Japan hat ne Verschuldung von 200% vom BIP, weil der Staat immer wieder Geld in die Wirtschaft pumpt um sie anzukurbeln.
    In Deutschland sind die Zinsen durch die Finanzkriese 2008 auf 0 gesunken. In Japan lagen die Zinsen schon 2000 auf 0.

    Und Zuwanderung ist ne 0815-Methode. Sie wird eben von allen Ländern angewand. Nur siehst du einen Bevölkerungsaustausch wo andere einfach nur zusätzliche Menschen sehen. Was genau ist denn das Problem? Willst du so was wie ne genetische Reinheit, sprich Deutsche dürfen nur Deutsche heiraten bzw. mit diesen Kinder bekommen? Und wenn ja, was genau soll das bringen?

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    Antwort auf Re: Das Beispiel Japan von oxybenzol.

    Man sieht ja die Gegensätze zwischen Einwanderern und Einheimischen. Ob das einen friedlichen Ausgang nimmt, ist eher ungewiss.
    Ich bin mehr dafür, dass die einheimischen Deutschen nach ihrer Fasson selig werden und ihnen weiter ihr Land gehört, statt von irgendwelchen Auseinandersetzungen mit Fremdvölkern auf ihrem Boden fremdbestimmt zu werden.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 30.09.2012

    Antwort auf Re: Das Beispiel Japan von logiko.

    Hab da grad nen Artikel von 2009 gefunden.
    https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/newsletter/57222/japan-regierung-will-einwanderer-trotz-finanzkrise-halten

    "Die brasilianische Einwanderung nach Japan geht auf ein Gesetz aus dem Jahr 1990 zurück."

    "In Brasilien leben mehr als 1 Mio. Personen mit japanischen Wurzeln ... Die Auswanderung von Japanern nach Brasilien fällt in den Zeitraum 1908 bis 1973."

    "...eine Integrationspolitik gibt es kaum. Bis heute leben die meisten Brasilianer in isolierten Wohnsiedlungen in der Nähe der Fabriken, in denen sie arbeiten. Sie sprechen kein Japanisch und ihre Kinder besuchen nichtstaatliche portugiesischsprachige Schulen. "

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    mehr als 1000 Beiträge seit 20.11.2020

    Antwort auf Re: Das Beispiel Japan von oxybenzol.

    Ich denke ein Indiz, wieweit Japan den westlichen Weg geht und inwieweit nicht, erkennt man an den Gewaltausbrüchen, die im Land aufscheinen.
    Noch gibt es in Japan keine Messerattacken, Amokfahrten und Sprengstoffanschläge radikalisierter Einwanderer, die die heimische Zivilisation und Lebensweise bekämpfen, keine no-go areas, wo japanische Frauen angepöbelt werden, wenn sie kurze Röcke tragen.
    Während der linksradikale Terror der 70er Jahre von aufgeputschten Japanern genauso praktiziert wurde, wie beispielsweise in Deutschland von den RAF-Kriegern, ist die nahtlose Anknüpfung des Dschihadterrors an die Gewaltorgien des Linksterrorismus nicht erfolgt.

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