Da wurde in der Vergangenheit vieles offen gelegt. Bis 1918 war Deutschland genauso rassistisch, imperial und arrogant, wie alle europäischen Nachbarn. Der weltweite Judenhass, der dann die zionistische Bewegung hervorbrachte, war in Deutschland bis 1918 im Vergleich zu den meisten Staaten sogar moderater. Im zaristischem Russland gab es regelmäßig Progrome gegen jüdische Siedlungen, um von hausgemachten Missständen abzulenken. Die USA haben ihre Verachtung gegen anderes Leben an den Indianern abgearbeitet, den Kolonialismus haben alle betrieben, aber auch hierbei war Deutschland ein Nachzügler.
Dann kam das Hitler-Regime, und die Regierung betrieb zum ersten mal systematische Volksverhetzung gegen eine Minderheit. Den weltweit betriebenen Antisemitismus benutzend, sorgte die Regierung durch Propaganda und platten Lügen für die Entrechtung und Entmenschlichung der Juden. Diese Propaganda wurde dann im Übergang zur Diktatur benutzt, um von eigenen Missständen abzulenken und gegen sämtliche Regierungskritiker auszuweiten. Kinder wurden schon früh indoktriniert, Angst und Ablehnung gegen alles nicht volksdeutsche in die Köpfe gepflanzt.
Angeblich hatte man dann nach 1945 die deutsche Bevölkerung entnazifiziert, aber heute wissen wir, das den frühen Bundes- und Landesregierungen sogar Kriegsverbrecher und Nazi-Karrieristen angehörten. Der schnelle Wohlstandszuwachs lies das vergessen, und Deutschland achtete auf eine defensive Außenpolitik, Angriffskriege aus wirtschaftlichem Interesse waren tabu, die Bundeswehr war eine reine Verteidigungsarmee.
Seit 1990 hat sich das geändert, und Hetze gegen einzelne Länder und Volksgruppen gehören seit dem wieder zum Propaganda-Repertoire der Mainstream-Medien. Seit ca. 2000 berichtet die Welt regelmäßig über Schlachten des 2. WK mit fehlender kritischer Distanz, manche dieser Artikel lesen sich wie Kriegsverherrlichung. Der böse Russe ist wieder auf der Agenda, und die Außenpolitik hat sich zunehmend von der Diplomatie verabschiedet, und militärischen "Konflikt-Lösungs-Strategien" zugewandt. Und jetzt, nachdem schon so vieles, was einst als überwunden galt, wieder zur Tagespolitik gehört, fehlte noch die Hetze gegen Minderheiten. Es begann durch debile Zuwanderungspolitik befördert mit den Moslems, und jetzt sind Andersdenkende zunehmend dran. Die Meinungsvielfalt wich einem immer engeren Denkkorridor, der keine abweichenden Ansichten erträgt, und immer öfter kehren Gewalt und Ausgrenzung in die politische Diskussion zurück, und erinnern mich zunehmend an die inszenierten Straßenschlachten der Nazis gegen die Kommunisten, nur jetzt mit umgekehrten Vorzeichen. Es sind diverse Grundrechte defacto außer Kraft gesetzt, es wird bereits ernsthaft über die Aufhebung des Grundrecht der körperlichen Unversertheit diskutiert, und die Maßnahmen der Regierung grenzen bewusst gesunde, aber ungeimpfte Menschen aus, wirken für manche wie ein defacto Berufsverbot, auch Inhaftierung wird bereits diskutiert, wenn die hohen und angedachten Bußgelder nicht gezahlt werden können.
Für mich ist das ein 1A Weg in die Diktatur in kleinen Schritten. Und ist so ein Apparat erstmal installiert, und alle Corona-Dissidenten bekämpft, ist es äußerst naiv anzunehmen, es bliebe nur dabei. Und das Deutschland mit seiner chaotischen, und ausgrenzenden Corona-Politik sich einem internationalen Trend angleicht, ist für mich in keinster Weise tröstlich - denn wenn Deutschland etwas machte, hat es immer bis ins extrem ausgeweitet. Vielleicht ist diese Empfänglichkeit für Kadaver-Gehorsam, auch dem größten Unsinn gegenüber, bereits epigenetisch hier verankert.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.11.2021 09:48).