Antwort auf Re: Vermieterlobby wird unruhig - weil jede Blase irgendwann platzt. von Tsu Tang.
Ich hatte ja beschrieben, was mir von Insidern der Berliner Genossenschaften bekannt ist. Das ist nun mal dïametral entgegengesetzt von deren Propaganda. Da kannst Du noch so sehr versuchen, mir "Neid" und "Enteignungsgier" zu unterstellen.
Fakt ist auch, daß auch bei den Genossenschaften die Sozialquote bei Wohnungen um Größenordnungen verfehlt wird. Für so etwas haben sie ja auch keine irgendwie formulierte Verpflichtung. Sie nehmen ihre soziale Verantwortung genauso wenig wahr wie private Vermieter (aber es gibt Ausnahmen, auf beiden Seiten - wie immer).
Ich bin gespannt, wie die Klage ausgeht. Die Klagebegründung hätte ich auch gern mal gelesen.
Noch interessanter wäre allerdings ein Blick in deren Bilanzen - das wäre wohl für die meisten sehr überraschend. Der Artikel deutet das ja nur an:
Gerade die vier Genossenschaften hätten „in den letzten Jahren viel Geld angehäuft“.
Genossenschaften, die Probleme finanzieller Art durch den Mietendeckelnachweisen können, bekommen außerdem auf Antrag Ausnahmegenehmigungen. Hat aber wohl nach meiner Kenntnis noch keine gemacht - aus Gründen...
Und daß diese Leute behaupten, sie wären so knapp, daß sie nun Renovierungen auf die Mieter umlegen müssten, ist wohl sogar ein Verstoß gegen das Mietrecht.