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  • joribo

mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2013

ja aber gerne!

Alsi ich im Alter von 64 als Selbständiger von einem 3-Jahresvertrag in China zurückkam, hätte ich GERNE und SOFORT einen Job in Europa angenommen, und zwar auch zu den chinesischen 54h/Woche (vorausgesetzt dass man da auch Pingpong spielen darf am Dienstag abend).
Klärung der Sachlage brachte zutage dass es ganz grundsätzlich für über 60 jährige keine Arbeit gibt.
Warum sollen denn die jüngeren länger arbeiten wenn die Älteren ohne überhaupt nach ihren Berufserfahrungen und Qualifikationen zu fragen, eiskalt abserviert werden?
Die Arbeitskraft, noch dazu hochqualifizierte, steht zur Verfügung.
Wird aber nicht genutzt und man jammert nach Zuwanderung von qualifizierten Ausländern.

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  • Avatar von tin_duck
    • tin_duck

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    Antwort auf ja aber gerne! von joribo.

    Die Gehaltsvorstellungen von über 50-jährigen sind halt schon zu lange gereift.

    Lieber nen frischen Absolventen einstellen, der reisst sich noch richtig den Ar... auf und kostet die Hälfte. Wie, nicht genug billige Arbeitskräfte da?

    Fachkräftemangel!!!1!!!!1!1!elfeins!

    Eigentlich sollte man jedem Wirtschaftsvertreter, der dieses Unwort in den Mund nimmt, zwingen, sofort pro Benutzung 5 arbeitslose über-50-Jährige in seiner Firma einzustellen. Unkündbar und unabhängig von ihrer Qualifikation, damit die innerbetriebliche Weiterbildung auch mal in Gang kommt.

    Mann mann.

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    Antwort auf ja aber gerne! von joribo.

    Die Altersgrenze ist etwas gesunken. Heute kriegt man Ü30 oft schon keinen Job mehr.

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    Antwort auf Re: ja aber gerne! von .

    Karyptis schrieb am 24.07.2023 11:33:

    Die Altersgrenze ist etwas gesunken. Heute kriegt man Ü30 oft schon keinen Job mehr.

    Na, Du machst mir Hoffnung, ich habe in ein paar Tagen ein Vorstellungsgespräch. Ich bin Ü30, gleich zwei mal.

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    Antwort auf Re: ja aber gerne! von .

    Man erwäge lieber eine Bewerbung im Ausland. Da ist schon das Vorstellungsgespräch weniger entwürdigend.

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    Antwort auf Re: ja aber gerne! von .

    Wohin sollte ich mich wenden, wenn ich mit dem Land an sich doch zufrieden bin?

    Von entwürdigendem Vorstellungsgespräch habe ich nichts gemerkt, die erste Telko war durchaus erfrischend.

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    Antwort auf Re: ja aber gerne! von .

    Dann wurde das Thema Gehalt noch nicht angesprochen.

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    Antwort auf Re: ja aber gerne! von .

    Jaja, irgendwas wird immer sein. Einfach nur lange genug den Schädel über den Suppenteller halten, irgendwann findet man ein Haar in der Suppe. Kopfschütteln nicht vergessen.

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    • joribo

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    Re: das Heer der Zwangsselbständigen

    Antwort auf Re: ja aber gerne! von tin_duck.

    Die Gehaltsvorstellungen von über 50-jährigen sind halt schon zu lange gereift.

    Die grosse Masse der arbeitslosen hochqualifizierten ist niemals "arbeitslos" denn das ist eine Schande ohnegleichen, man erwartet dass er sich sofort selbständig macht.
    Er tritt also als Firma den anderen Firmen gegenüber auf und ist nicht an irgendwas gebunden was dem deutschen Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht unterliegt. Er kann, wenn er muss, zum Nulltarif arbeiten, als Sprungbrett um sich Referenzen zu schaffen. Und da er ohnehin alle Sozialleistungen aus eigener Tasche zahlt, muss er selber sehen wieviel er in eine private Rentenversicherung einzahlt. Oder nicht.

    Bei sehr langer Tätigkeit in derelben Firma und wenn jemand den Sachverhalt anzeigt dann kann es (nur in D!) dazu kommen dass man die Tätigkeit als Scheinselbständigkeit einstuft und die Firma zwingt den Mann normal einzustellen. Das ist aber nicht der Fall wenn der Mann mal hier 3 Jahre und dann mal da 3 Jahre mit Zeitvertrag macht. Und erst recht nicht im Ausland.

    Und weil es von dieser Sorte Mensch Millionen gibt, zwingt der erbitterte Konkurrenzkampf zu Gehältern die netto dann etwa dem deutschen Mindestlohn entsprechen. Oder weniger. Der Abteilungsleiter und ehemalige CTO der durch Firmenpleite arbeitslos wird, kommt also da an, wo der Zeitungsausträge-Junge anfängt. Ein Spiegelbild in der Gesellschaft.

    Wer sagt "ich bin über 50 ich will x Gehalt" der wird als Antwort hören "ist um Faktor y zuviel, wir haben da andere Kooperationspartner."

    Die Statistik ist da irreführend (ältere seien teuer), denn sie beruht auf Zahlen aus Firmen. Die Zwangsselbständigen sind nicht mitgerechnet. Weil sie keiner fragt. Und wenn einer fragen würde wäre die Antwort; "sorry aber ich habe ein NDA unterschrieben, kann Ihnen nichts so vertrauliches mitteilen".

    Und selbst in den Firmen ist es so dass das Gehalt ab ca 45 ABNIMMT, man sehe sich nur mal die VDI-Gehaltsstatistiken an.

    Ich habe das eher geringe Gehalt durch 54 statt 38,5h ausgeglichen und zum Glück umsonst Essen bekommen, also, kann nicht klagen, China war gut zu mir.
    *************
    ich sehe das auch so dass es keinen Fachkräftemangel gibt sondern dass das Ausgrenzen arbeitswilliger Menschen die echte Lücke bei Arbeitsprozessen verursacht. Und dass die Forderung nach längerer Arbsitszeit darauf hinzielt, die Rentenzahlungen zu verringern denn wenn einer sich totarbeitet hat er gar keine Rente, mal drastisch gesagt.

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  • Avatar von joribo
    • joribo

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2013

    Re: ...wohl dem der ....

    Antwort auf Re: ja aber gerne! von .

    am 29 Februar Geburtstag hat, der bleibt lange jung ;)

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