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Viele bräuchten die 4-Tage-Woche schon jetzt

Weil sie sich am 5. und 6. Tag noch was hinzuverdienen müßten.
Langfristig wird das so oder so für die Allgemeinheit in die 6-Tage-Woche führen.

Aber wenn 80% in diesem Land gegen ihre eigenen Interessen und für die Interessen von wenigen reichen % stimmen...

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    • Christoph Morrison

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    Antwort auf Viele bräuchten die 4-Tage-Woche schon jetzt von Netzweltler.

    Netzweltler schrieb am 24.07.2023 09:54:

    Weil sie sich am 5. und 6. Tag noch was hinzuverdienen müßten.
    Langfristig wird das so oder so für die Allgemeinheit in die 6-Tage-Woche führen.

    Aber wenn 80% in diesem Land gegen ihre eigenen Interessen und für die Interessen von wenigen reichen % stimmen...

    Welche Partei(en) mit aktuell 20% soll(en) das sein?

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    Antwort auf Re: Viele bräuchten die 4-Tage-Woche schon jetzt von Christoph Morrison.

    Christoph Morrison schrieb am 24.07.2023 11:28:

    Netzweltler schrieb am 24.07.2023 09:54:

    Weil sie sich am 5. und 6. Tag noch was hinzuverdienen müßten.
    Langfristig wird das so oder so für die Allgemeinheit in die 6-Tage-Woche führen.

    Aber wenn 80% in diesem Land gegen ihre eigenen Interessen und für die Interessen von wenigen reichen % stimmen...

    Welche Partei(en) mit aktuell 20% soll(en) das sein?

    Die Nichtwähler-Partei.

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    • Christoph Morrison

    328 Beiträge seit 06.12.2022

    Antwort auf Re: Viele bräuchten die 4-Tage-Woche schon jetzt von Netzweltler.

    Netzweltler schrieb am 24.07.2023 11:34:

    Die Nichtwähler-Partei.

    Die Nichtwählerquote liegt seit Jahren ziemlich stabil über 25%, just saying. Deine These finde ich aber schwierig: Die Nichtwähler stimmen für gar nichts, sind passiv. Das ist eigentlich die schlechteste Wahl.

    Sie könnten ja fringe wählen, einfach um die politische Landschaft zu beleben.

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    • jc1

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    Wenn Dir das Angebot im Kaufladen ...

    Antwort auf Re: Viele bräuchten die 4-Tage-Woche schon jetzt von Christoph Morrison.

    Christoph Morrison schrieb am 24.07.2023 11:54:

    Netzweltler schrieb am 24.07.2023 11:34:

    Die Nichtwähler-Partei.

    Die Nichtwählerquote liegt seit Jahren ziemlich stabil über 25%, just saying. Deine These finde ich aber schwierig: Die Nichtwähler stimmen für gar nichts, sind passiv. Das ist eigentlich die schlechteste Wahl.

    Sie könnten ja fringe wählen, einfach um die politische Landschaft zu beleben.

    ...nicht paßt, dann kaufst Du einfach den nächstbesten Krempel, nur damit das Bruttosozialprodukt steigt, oder wie? Oder verwechselst Du die Nichtwähler mit denen, die leere Stimmzettel eintüten und in die "Urne" werfen?

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    • Tom-Ka_KR

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    Antwort auf Viele bräuchten die 4-Tage-Woche schon jetzt von Netzweltler.

    "Aber wenn 80% in diesem Land gegen ihre eigenen Interessen und für die Interessen von wenigen reichen % stimmen..."

    Die glauben halt ganz fest daran, dass sie auch irgendwann zu den Reichen gehören. 😊

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    • Christoph Morrison

    328 Beiträge seit 06.12.2022

    Antwort auf Wenn Dir das Angebot im Kaufladen ... von jc1.

    jc1 schrieb am 24.07.2023 15:43:

    ...nicht paßt, dann kaufst Du einfach den nächstbesten Krempel, nur damit das Bruttosozialprodukt steigt, oder wie?

    Das ist ein sehr dämlicher Vergleich. Betrachte beides als Informationsfluss - bei einem Ersatzkauf erfährt der bestrafte Verkäufer gar nicht, dass er bestraft wurde; bei einer Wahl schon.

    Oder verwechselst Du die Nichtwähler mit denen, die leere Stimmzettel eintüten und in die "Urne" werfen?

    Nein. Dann hätte ich geschrieben "Leute, die zu dumm für zwei Kreuze sind oder eine komische Protestwahl machen wollen".

    Aber ernsthaft, was bringt Nicht-Wahl? Das gute Gefühl, gar nichts getan zu haben?

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    Antwort auf Re: Wenn Dir das Angebot im Kaufladen ... von Christoph Morrison.

    Christoph Morrison schrieb am 24.07.2023 22:10:

    jc1 schrieb am 24.07.2023 15:43:

    ...nicht paßt, dann kaufst Du einfach den nächstbesten Krempel, nur damit das Bruttosozialprodukt steigt, oder wie?

    Das ist ein sehr dämlicher Vergleich. Betrachte beides als Informationsfluss - bei einem Ersatzkauf erfährt der bestrafte Verkäufer gar nicht, dass er bestraft wurde; bei einer Wahl schon.

    Oder verwechselst Du die Nichtwähler mit denen, die leere Stimmzettel eintüten und in die "Urne" werfen?

    Nein. Dann hätte ich geschrieben "Leute, die zu dumm für zwei Kreuze sind oder eine komische Protestwahl machen wollen".

    Aber ernsthaft, was bringt Nicht-Wahl? Das gute Gefühl, gar nichts getan zu haben?

    Nein, es herrscht Frust und Resignation. Die Wahlbeteiligung geht einher mit dem wirtschaftlichen Status. Ärmere wählen in Deutschland nicht, weil sie sich von der Politik keine Besserung ihrer Situation erwarten.

    Und die Schlußfolgerung der Politik: "Wenn ihr uns nicht wählt, kriegt ihr auch nix!" Und das quer über alle Parteien hinweg.

    Mal sehen, wann und wie sich die Stimmungslage der Ärmeren in diesem Land ändert...

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    Antwort auf Re: Wenn Dir das Angebot im Kaufladen ... von Christoph Morrison.

    Christoph Morrison schrieb am 24.07.2023 22:10:

    jc1 schrieb am 24.07.2023 15:43:

    ...nicht paßt, dann kaufst Du einfach den nächstbesten Krempel, nur damit das Bruttosozialprodukt steigt, oder wie?

    Das ist ein sehr dämlicher Vergleich.

    Dann paßt er ja völlig zu Deinem Vorschlag:

    Betrachte beides als Informationsfluss - bei einem Ersatzkauf erfährt der bestrafte Verkäufer gar nicht, dass er bestraft wurde; bei einer Wahl schon.

    Sowohl der Verkäufer, wie Du den Anbieter nennst als auch die Passivwähler (also die Nominierten bzw. ihre Parteien) haben ja Einblick in ihre jeweiligen Statistiken und genausowenig, wie der bestrafte Anbieter, den Du Verkäufer nennst, erfährt der Kandidat, ob und wer das Konkurrenzprodukt gewählt hat. Aber beide erfahren, daß das von ihnen feilgebotene Produkt wenig Anklang findet. Paßt also auch diesbezüglich. Was gibt's also zu meckern?

    Oder verwechselst Du die Nichtwähler mit denen, die leere Stimmzettel eintüten und in die "Urne" werfen?

    Nein. Dann hätte ich geschrieben "Leute, die zu dumm für zwei Kreuze sind oder eine komische Protestwahl machen wollen".

    Aber ernsthaft, was bringt Nicht-Wahl? Das gute Gefühl, gar nichts getan zu haben?

    [/quote]

    Es geht meinerseits nicht um Gefühle, sondern um Finanz- bzw. Zeitmanagement. Weder Zeit damit zu verplempern, sich in Programmatiken zu vertiefen, die selbst bei Wahlsiegen ihrer Verfasser nicht einklagbar umgesetzt werden noch Krempel zu kaufen, den man nicht braucht. Nur Diktaturen bestrafen Urnenabstinenz, das Recht auf Verzicht der Ausübung des Aktivwahlrechts bedarf keiner individuellen Begründung, solange daran keine weiteren Rechtsfolgen kleben. Meines Wissens wird nämlich noch nicht einmal unterschieden zwischen "ungültigen" und "leeren" Stimmzetteln, obwohl (oder gerade weil) genau das den gewählt werden Wollenden Aufschluß böte.

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    328 Beiträge seit 06.12.2022

    Antwort auf Re: Wenn Dir das Angebot im Kaufladen ... von Netzweltler.

    Netzweltler schrieb am 25.07.2023 13:40:

    Nein, es herrscht Frust und Resignation. Die Wahlbeteiligung geht einher mit dem wirtschaftlichen Status. Ärmere wählen in Deutschland nicht, weil sie sich von der Politik keine Besserung ihrer Situation erwarten.

    Und ohne Wahl wird das anders sein? Ich kann den Frust und die Resignation sogar ein bisschen nachvollziehen - ich hatte beides, als ich mich noch aktiv in der Politik bewegt habe (auf kommunaler Ebene). Aber am Ende hilft es nichts, man wird dann nur regiert.

    Und die Schlußfolgerung der Politik: "Wenn ihr uns nicht wählt, kriegt ihr auch nix!" Und das quer über alle Parteien hinweg.

    Wenig überraschend ist das so. Wer nicht gehört werden will ... keine Arme, keine Kekse usw.

    Mal sehen, wann und wie sich die Stimmungslage der Ärmeren in diesem Land ändert...

    Ja. Darauf warten die Linken schon seit über 100 Jahren und es klappt einfach nicht. Es klappt sogar so wenig, dass sich die Salonlinke einfach andere, aktivere, Zielgruppen gesucht hat, weil ihre ursprüngliche Zielgruppe so wenig aktivierbar ist, dass man es lieber mit Identitätspolitik versucht. Währenddessen sterben die letzten treuen SED-Wähler im Osten weg. Immerhin hat die Linke dabei ihr Markenzeichen - Dilemmata und Realitätsprobleme - nicht verloren: So fördert man gleichzeitig LGBTQHDTV und Zuzug von wenig toleranten Moslems.

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