FLxxxxT.DE schrieb am 26.03.2022 17:32:
Die Behauptung das das Laden eines eAutos "zusätzlicher Strom" ist der zudem, warum auch immer kein EE Strom sein darf, ist hingegen tatsächlich Unsinn.
Alle, wirklich alle geförderten Ladestationen rennen zu 100% auf EE Strom. Dieser Strom muss zwingend von den Strom Verkäufern beschafft werden, da ansonsten vollendeter Betrug vorliegen würde.
Sie verstehen halt das Stromnetz nicht. In dem Moment wo das E-Auto an einer 100% Ladestation lädt, steht dieser geladene Strom dann einfach anderen Verbrauchern nicht mehr zu Verfügung, dann muss für diese eben Kohle verstromt werden, und zwar in der Menge wie das gerade ladende E-Auto herausnimmt. Und somit ist das zu ladende Auto zu 100% ursächlich dafür das die zu ladende Menge aus Kohlestrom zusätzlich erzeugt wird.
Und deshalb hilft es nicht, erst EE zu fördern und dann gleich wieder Elektroautos die diesen eben geförderten Strom wieder verbrauchen. Da wäre es sinnvoller die E-Auto Förderung dafür zu verwenden weitere EE Erzeuger zu bauen um bestehende Verbraucher CO2 Frei zu machen.
Wo und wann im Netz dieser Strom physikalisch verbraucht wird spielt überhaupt keine Rolle für die Bilanz.
Die absurde Idee aus dem Kommentar der beiden Vergaser Experten, das Strom für eAuto immer oben drauf kommen muss ist in seiner schlichten Dummheit und Verlogenheit nicht zu übertreffen.
Natürlich muss der oben drauf kommen. Denn Strom muss immer dann zur Verfügung gestellt werden in dem Moment wo er verbraucht wird. Und da die EE in 99% der Fälle immer komplett zu 100% ins Netz eigespeist werden (Vorrangeinspeisung), wird diese Ausgleichsregelung durch die Konventionellen übernommen. Auto lädt -> Konventionelle erhöhen Output. Auto ist mit laden Fertig -> Konv. senken output.
Wer Bilanzierung nicht begreift kann nicht mitreden das Thema übersteigt dann einfach die Möglichkeiten.
Bei Ihnen auf jeden Fall.