Nicht nur die Unterstützer von Frank-Walter Steinmeier sind verägert darüber, dass er als Besucher in Kiew unerwünscht war, schließlich unterstützt die Bundesregierung die Ukraine massiv und mutet der hiesigen Bevölkerung einiges zu, um Russland daran zu hindern, weitere Untaten zu begehen. Zusätzlich hat er sich dafür entschuldigt, in der Vergangenheit Putin gegenüber weniger Härte gezeigt zu haben als Politiker andere Natostaaten. Vielleicht wäre es nicht zu dem Krieg gekommen, wenn man die letzten zwanzig Jahre mehr auf Entspannung und weniger auf Osterweiterung des Bündnisses gesetzt hätte. So gesehen hätte er sich auch dafür entschuldigen können, in all den Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht genug getan zu haben, um Moskau einzubinden statt auszugrenzen. Jetzt jedenfalls steht die Politik vor einem Scherbenhaufen, der die Gefahr eines atomaren Holocaust heraufbeschwören könnte.
Dass das im Artikel genannte Besuchertrio für mehr Waffenlieferungen eintritt, scheint mir der falsche Weg, denn nur Deeskalation kann uns und die geschundene Ukraine vor noch Schlimmeren Bewahren.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (13.04.2022 17:07).