Antwort auf Re: Dann kann ich Dir auch nicht helfen von unixonly.
unixonly schrieb am 17.06.2021 14:34:
tertium non datur schrieb am 17.06.2021 13:53:
wenn Du zu faul bist, einen Link anzuklicken und <Strg>+<F> zu verwenden.
So lange ist das auch wieder nicht; es sind 5 aufeinanderfolgende Absätze.Nimm es nicht persönlich, es hat nicht mit Faulheit zu tun, Du hast meine Neugierde nicht wecken können.
Das ist auch nicht meine Aufgabe.
Das ist Aufgabe der Massenmedien (siehe Luhmann)
Dabei zeigt heise mit Clickbait-Artikeln doch so gut, wie man das macht :)
Ich sehe mich nämlich nicht imstande, mal so eben auf die Schnelle die inhaltlich recht dicht gepackten Absätze zu kürzen, ohne mich der Gefahr auszusetzen, dann falsch verstanden zu werden. Frei formuliert würde das außerdem bei mir auch nicht wesentlich kürzer werden, vielleicht die Hälfte des DLF-Artikels.
(Die gekürzten Thesen Philipp Bloms hat ja der DLF-Autor Martin Ebel schon seinerseits beschrieben.)
Würde ich versuchen, diese Thesen nochmal gekürzt darzustellen müsste ich hinterher sicherlich solchen wie Dir nur wieder x-fach erklären, das dieses und jenes nicht so zu verstehen ist, wie Du es aufgefasst hast. Und das ist mir zu aufwändig. Ebenso, wie der Versuch, Formulierungen zu finden, die bullet-proof sind, also selbst vom böswilligsten Rezipienten nicht falsch verstanden werden können.Ich probiere es trotzdem mal in einem Satz, was aber dem Inhalt nicht gerecht wird:
Die (damaligen und derzeitigen) technologischen und gesellschaftlichen Wandlungen kratzen am Selbstverständnis des Mannes, der sich deswegen in einen aggressiven Anti-Modernismus flüchtet.
Aber das ist eben viel zu kurz und vereinfacht.Ich würde es auch schlicht als falsch bezeichnen.
Wieso?
Wenn es Dich interessiert musst Du dort selbst nachlesen. Oder eben weiter im Unklaren bleiben, was mit der 2. großen Krise der Männlichkeit gemeint sein könnte
Dein Avatarbild verleitet mich aber, zumindest einen Satz zu zitieren. Vielleicht verstehtst Du ja den Zusammenhang:
[...] „Die paradox anmutende Spannung“, schreibt Philipp Blom, „zwischen dem individuellen Glücksanspruch und der statistischen Basis der Marktwirtschaft, zwischen dem Kult des Ich und der gleichzeitigen Existenz als Konfektionsgröße oder Versicherungsnummer wurde zum zentralen Widerspruch der modernen Identität.“ [...]
Ich sehe da leider gar keinen Zusammenhang.
Hatte ich auch nicht anders erwartet
;)
ps.
MINT-ler?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.06.2021 14:44).