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    • tertium non datur

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.05.2001

    Antwort auf Re: Dann kann ich Dir auch nicht helfen von unixonly.

    unixonly schrieb am 17.06.2021 14:34:

    tertium non datur schrieb am 17.06.2021 13:53:

    wenn Du zu faul bist, einen Link anzuklicken und <Strg>+<F> zu verwenden.
    So lange ist das auch wieder nicht; es sind 5 aufeinanderfolgende Absätze.

    Nimm es nicht persönlich, es hat nicht mit Faulheit zu tun, Du hast meine Neugierde nicht wecken können.

    Das ist auch nicht meine Aufgabe.
    Das ist Aufgabe der Massenmedien (siehe Luhmann)

    Dabei zeigt heise mit Clickbait-Artikeln doch so gut, wie man das macht :)

    Ich sehe mich nämlich nicht imstande, mal so eben auf die Schnelle die inhaltlich recht dicht gepackten Absätze zu kürzen, ohne mich der Gefahr auszusetzen, dann falsch verstanden zu werden. Frei formuliert würde das außerdem bei mir auch nicht wesentlich kürzer werden, vielleicht die Hälfte des DLF-Artikels.
    (Die gekürzten Thesen Philipp Bloms hat ja der DLF-Autor Martin Ebel schon seinerseits beschrieben.)
    Würde ich versuchen, diese Thesen nochmal gekürzt darzustellen müsste ich hinterher sicherlich solchen wie Dir nur wieder x-fach erklären, das dieses und jenes nicht so zu verstehen ist, wie Du es aufgefasst hast. Und das ist mir zu aufwändig. Ebenso, wie der Versuch, Formulierungen zu finden, die bullet-proof sind, also selbst vom böswilligsten Rezipienten nicht falsch verstanden werden können.

    Ich probiere es trotzdem mal in einem Satz, was aber dem Inhalt nicht gerecht wird:
    Die (damaligen und derzeitigen) technologischen und gesellschaftlichen Wandlungen kratzen am Selbstverständnis des Mannes, der sich deswegen in einen aggressiven Anti-Modernismus flüchtet.
    Aber das ist eben viel zu kurz und vereinfacht.

    Ich würde es auch schlicht als falsch bezeichnen.

    Wieso?

    Wenn es Dich interessiert musst Du dort selbst nachlesen. Oder eben weiter im Unklaren bleiben, was mit der 2. großen Krise der Männlichkeit gemeint sein könnte

    Dein Avatarbild verleitet mich aber, zumindest einen Satz zu zitieren. Vielleicht verstehtst Du ja den Zusammenhang:

    [...] „Die paradox anmutende Spannung“, schreibt Philipp Blom, „zwischen dem individuellen Glücksanspruch und der statistischen Basis der Marktwirtschaft, zwischen dem Kult des Ich und der gleichzeitigen Existenz als Konfektionsgröße oder Versicherungsnummer wurde zum zentralen Widerspruch der modernen Identität.“ [...]

    Ich sehe da leider gar keinen Zusammenhang.

    Hatte ich auch nicht anders erwartet
    ;)

    ps.
    MINT-ler?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.06.2021 14:44).

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    Antwort auf Re: Dann kann ich Dir auch nicht helfen von tertium non datur.

    tertium non datur schrieb am 17.06.2021 14:43:

    Die (damaligen und derzeitigen) technologischen und gesellschaftlichen Wandlungen kratzen am Selbstverständnis des Mannes, der sich deswegen in einen aggressiven Anti-Modernismus flüchtet.
    Aber das ist eben viel zu kurz und vereinfacht.

    Ich würde es auch schlicht als falsch bezeichnen.

    Wieso?

    Ich liebe Technik, ich geniesse es, den technologischen Fortschritt mitzuerleben. Das kratzt in keiner Weise an meinem Selbstverständnis.

    Andererseits, viele gesellschaftliche Entwicklungen sehe ich nicht als Fortschritt sondern als krankhafte Dekadenz.

    Wenn Menschen ihre Kühlschränke ehelichen wollen, sollen sie das machen, es stört mich nicht, aber ich falle auch nicht in Beifall aus.

    Wenn es Dich interessiert musst Du dort selbst nachlesen. Oder eben weiter im Unklaren bleiben, was mit der 2. großen Krise der Männlichkeit gemeint sein könnte

    Dein Avatarbild verleitet mich aber, zumindest einen Satz zu zitieren. Vielleicht verstehtst Du ja den Zusammenhang:

    [...] „Die paradox anmutende Spannung“, schreibt Philipp Blom, „zwischen dem individuellen Glücksanspruch und der statistischen Basis der Marktwirtschaft, zwischen dem Kult des Ich und der gleichzeitigen Existenz als Konfektionsgröße oder Versicherungsnummer wurde zum zentralen Widerspruch der modernen Identität.“ [...]

    Ich sehe da leider gar keinen Zusammenhang.

    Hatte ich auch nicht anders erwartet
    ;)

    ps.
    MINT-ler?

    Softwareentwickler.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.06.2021 15:07).

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    Antwort auf Re: "Die zweite große Krise der Männlichkeit" von tertium non datur.

    tertium non datur schrieb am 17.06.2021 14:28:

    Tsu Tang schrieb am 17.06.2021 14:19:

    Hi,

    ist aktuell keine Krise der Männlichkeit. Es ist eine des Männerhasses.
    Nach dem ersten WK war es eine Krise der europäischen Zivilisation insgesamt die sich angesichts von Gueules Cassées und Chlorgas-Schwaden eingestehen musste, dass sie nicht so zivilisiert war wie sie geglaubt hatte.

    Bye

    Vergiss aber nicht den Aspekt des Krieges auf das männliche Selbstbild:
    Der ehemals heroische Kämpfer wird zum entindividualisierten Opfer eines industriellen Maschinen- und Gaskrieges.

    Ich würde gerne anmerken dass es Margaret Thatcher war welche Soldaten in die mörderische Schlacht des Falklandkrieges schickte. Aus denselben nebulösen "Patriotism!" "Sovereignty!" "Britannia rules the waves"-Schwachsinn wie der Brexit.

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