wenn Du zu faul bist, einen Link anzuklicken und <Strg>+<F> zu verwenden.
So lange ist das auch wieder nicht; es sind 5 aufeinanderfolgende Absätze.
Ich sehe mich nämlich nicht imstande, mal so eben auf die Schnelle die inhaltlich recht dicht gepackten Absätze zu kürzen, ohne mich der Gefahr auszusetzen, dann falsch verstanden zu werden. Frei formuliert würde das außerdem bei mir auch nicht wesentlich kürzer werden, vielleicht die Hälfte des DLF-Artikels.
(Die gekürzten Thesen Philipp Bloms hat ja der DLF-Autor Martin Ebel schon seinerseits beschrieben.)
Würde ich versuchen, diese Thesen nochmal gekürzt darzustellen müsste ich hinterher sicherlich solchen wie Dir nur wieder x-fach erklären, das dieses und jenes nicht so zu verstehen ist, wie Du es aufgefasst hast. Und das ist mir zu aufwändig. Ebenso, wie der Versuch, Formulierungen zu finden, die bullet-proof sind, also selbst vom böswilligsten Rezipienten nicht falsch verstanden werden können.
Ich probiere es trotzdem mal in einem Satz, was aber dem Inhalt nicht gerecht wird:
Die (damaligen und derzeitigen) technologischen und gesellschaftlichen Wandlungen kratzen am Selbstverständnis des Mannes, der sich deswegen in einen aggressiven Anti-Modernismus flüchtet.
Aber das ist eben viel zu kurz und vereinfacht.
Wenn es Dich interessiert musst Du dort selbst nachlesen. Oder eben weiter im Unklaren bleiben, was mit der 2. großen Krise der Männlichkeit gemeint sein könnte
Dein Avatarbild verleitet mich aber, zumindest einen Satz zu zitieren. Vielleicht verstehst Du ja den Zusammenhang:
[...] „Die paradox anmutende Spannung“, schreibt Philipp Blom, „zwischen dem individuellen Glücksanspruch und der statistischen Basis der Marktwirtschaft, zwischen dem Kult des Ich und der gleichzeitigen Existenz als Konfektionsgröße oder Versicherungsnummer wurde zum zentralen Widerspruch der modernen Identität.“ [...]
unixonly schrieb am 17.06.2021 12:04:
tertium non datur schrieb am 17.06.2021 11:44:
unixonly schrieb am 17.06.2021 11:26:
Unkommentiert irgendwelche Links ins Forum rotzen sorgt nicht für ein besondere Motivation, die auch anzuclicken.
Ja, ich weiß.
Man kann ja auch einfach mit eigen Worten sagen, was der Kern der Aussage ist.
Wenn man dann die Neugierde der Leser geweckt hat, clicken sie evtl. auch auf die Links.
Das ist Dir leider mit beiden Beiträgen nicht gelungen.
Ging aber leider nicht, denn so hätte ich ca. 2/3 des ganzen DLF-Artikels hierher kopieren müssen. So was ist mir (zurecht) schon mal gelöscht worden, siehe Urheberrecht hinsichtl. Zitatllänge. Sog. "Großzitate" sind nur in wissenschaftl. Werken erlaubt:
- https://www.medienrecht-urheberrecht.de/urheberrecht/266-zitieren-aber-rechtlich-richtig.html
Daher kann ich leider nur nochmal darauf hinweisen, dass das, worauf ich eigentlich hinaus will ab dem Absatz mit "Zwei Bereiche sind dem Autor so wichtig..." in diesem Artikel zu lesen ist:
- https://www.deutschlandfunk.de/eine-zeit-des-aufbruchs.700.de.html?dram:article_id=84158
Was könnten diese Bereiche nun sein?
Nein, ich öffne die Seite unbekannter Länge nun nicht, um das eine Textstelle zu suchen.
Die anderen Links sind nur als weitere Beispiele zu verstehen (und der Perlentaucher-Link als Verweis, was man bspw. kritisch sehen kann). Darauf hätte ich vielleicht auch explizit hinweisen sollen.
Zu viele Links sind meistens kontraproduktiv, vor allem, wenn einer die Aussage schon auf den Punkt bringt.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.06.2021 14:33).