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    mehr als 1000 Beiträge seit 26.09.2015

    Antwort auf Re: The Economist sagt: von abab.

    abab schrieb am 20.07.2023 12:27:

    ebenfalls hier:
    https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Ukrainische-Landwirte-in-Not-Wie-Russland-und-EU-die-Ernten-bedrohen/Re-The-Economist-sagt/posting-42890140/show/

    [..] wäre Moskau bereit, die gesamte Menge, die in der vergangenen Periode in afrikanische Länder gesandt worden sei, insbesondere an Bedürftige, kostenlos zu liefern [..]

    Hm... meint er damit jetzt die Menge, die generell in die bedürftigen Länder verschifft wurde oder nur den Anteil, der offiziell auf dem direkten Weg aus der Ukraine in diese Länder ging. Sollte es Letzteres sein, so wäre sein Angebot ein Hohn gegenüber den bedürftigen Ländern.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.07.2023 12:35).

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    Antwort auf Re: Es ist doch auch genug Gas und Energie für alle da von .

    siar schrieb am 20.07.2023 11:07:

    FIAE-Flix schrieb am 20.07.2023 09:14:

    abab schrieb am 20.07.2023 08:38:

    Die weltweiten Weizenvorräte sind stark, nachdem die Exporte aus Australien und Russland außergewöhnlich hoch waren und sich die kanadischen Lieferungen erholten, nachdem die Saison im letzten Jahr durch Dürren unterbrochen wurde. Nach jahrelangem Rückgang könnten die weltweiten Aktien im Jahr 2023 endlich steigen. Was den Mais angeht, könnte das Defizit in der Ukraine durchaus durch die erwarteten Rekordverkäufe aus Brasilien ausgeglichen werden, meint Alexis Ellender von Kpler, einem Datenunternehmen.

    https://www.economist.com/europe/2023/07/18/why-the-death-of-ukraines-grain-deal-is-not-moving-wheat-markets

    Hier ist also viel politisches Interesse seitens des Westens mit im Spiel, die Sache hochzukochen. Denn an sich könnte der Wegfall ukrainischen Getreides erheblich ausgeglichen werden. Wenn man denn wollte. Die Bedeutung der Ukraine als Getreidelieferant ist in Wahrheit nicht so entscheidend.

    Das gleiche gilt übrigens auch für die Energieversorgung hierzulande. Es ist genug für alle da. Im Gegensatz zu den armen Ländern der Welt muss wegen den "leicht gestiegenen Preisen" (auch für Lebensmittel übrigens) noch nichtmal jemand hungern.

    Komischerweise sind häufig die Leute die da am lautesten drüber jammern genau die, die meinen "ein bisschen" weniger Getreide etc. auf dem Weltmarkt ist ja kein Problem.

    Woher weist Du, dass hier niemand hungern muss? Es gibt Rentner, die nur noch einmal am Tag essen. Worüber nur selten berichtet und dann kaum beachtet wird, existiert in Deiner Echokammer nicht.

    Es ist noch immer ein enormer Unterschied zwischen dem Hungern in reichen Westen und dem Hungern in den wirklich armen Ländern der Welt. Schon die Tatsache, dass bei uns niemand hungern muss und es sich die Menschen in den armen Ländern nicht aussuchen können, sollte auch dir bewusst sein.

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    Antwort auf Re: The Economist sagt: von .

    siar schrieb am 20.07.2023 11:05:

    GrenSo schrieb am 20.07.2023 08:52:

    abab schrieb am 20.07.2023 08:38:

    Die weltweiten Weizenvorräte sind stark, nachdem die Exporte aus Australien und Russland außergewöhnlich hoch waren und sich die kanadischen Lieferungen erholten, nachdem die Saison im letzten Jahr durch Dürren unterbrochen wurde. Nach jahrelangem Rückgang könnten die weltweiten Aktien im Jahr 2023 endlich steigen. Was den Mais angeht, könnte das Defizit in der Ukraine durchaus durch die erwarteten Rekordverkäufe aus Brasilien ausgeglichen werden, meint Alexis Ellender von Kpler, einem Datenunternehmen.

    https://www.economist.com/europe/2023/07/18/why-the-death-of-ukraines-grain-deal-is-not-moving-wheat-markets

    Hier ist also viel politisches Interesse seitens des Westens mit im Spiel, die Sache hochzukochen. Denn an sich könnte der Wegfall ukrainischen Getreides erheblich ausgeglichen werden. Wenn man denn wollte. Die Bedeutung der Ukraine als Getreidelieferant ist in Wahrheit nicht so entscheidend.

    Wenn schon, dann bitte auch diesen Abschnitt des Artikels zitieren:

    In the longer run Ukraine’s role as a major food supplier may fade, with nefarious consequences for global hunger. The country normally accounts for 10% and 10-15%, respectively, of the world’s exports of wheat and corn. Last year a major food catastrophe was narrowly averted, thanks to the resumption of Ukraine’s exports and bumper harvests across the planet. But a year may soon come when neither comes to the rescue.

    Die Ukraine hat letztes Jahr vor allem Tierfutter exportiert und die wenigsten Schiffe fuhren Richtung Afrika.

    Und der Umstand hat jetzt was mit der scheinbar absichtlichen Auslassung des Vorposters zu tun?

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