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"Landwirte"

Ist für die Ukraine ein netter Begriff. Die meisten Betriebe in der Ukraine sind riesige Konglomerate mit mehreren zehntausend bis hundertausenden Hektar im Eigetum westlicher Agrargiganten udn ukrainischer Oligarchen.
Ihr Hauptproblem ist die kriegsbedingte eingeschränkte staatliche Kreditfinanzierung, sowie fehlende Arbeitskräfte auf Grund der Mobilisierung.
Ansonsten, der größte BROTgetreideexporteur ist, neben der USA und Kanada, nicht die Ukraine, diese spielt auf dem Brotgetreidemarkt nur eine marginale Rolle, sondern Russland. Und gerade Russland macht man den Export von Brotgetreiden, durch den Auschluss aus den internationalen Bezahsystemen udn der Sanktionierung der russischen Schiffahrt, den Export extrem schwierig.
Die größten Mehlexporteure sind übrigens Deutschland und die Türkei....
Es ist geradezu lächerlich, die Ukraine als Hauptproblem für fehlende DErnährung in afrikanischen Staaten darzustellen....die Ukraien ist der billige udn auflagenfreie Futtermittelproduzent der EU- europäischen Agrarindustrie.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.07.2023 08:42).

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    181 Beiträge seit 26.05.2023

    Antwort auf "Landwirte" von .

    Die meisten Betriebe in der Ukraine sind riesige Konglomerate mit mehreren zehntausend bis hundertausenden Hektar im Eigetum westlicher Agrargiganten

    Schon wieder der unbelegte Unsinn?

    Und gerade Russland macht man den Export von Brotgetreiden, durch den Auschluss aus den internationalen Bezahsystemen udn der Sanktionierung der russischen Schiffahrt, den Export extrem schwierig.

    Überhaupt nicht. Es gibt das CISP. SWIFT dient nur zum Anschluss an die westliche Welt, welche Russland nicht benötigt. Der Globale Süden hat sein eigenes System. Russland kann sich in Real, Rupien, Renminbi oder Rubel bezahlen lassen. Schließlich kehren laut Telepolis immer mehr Länder dem US-Dollar den Rücken.

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    Das gleiche gilt für die Gasversorgung hierzulande nehme ich an?

    Antwort auf "Landwirte" von .

    yamxs schrieb am 20.07.2023 08:40:

    Ist für die Ukraine ein netter Begriff. Die meisten Betriebe in der Ukraine sind riesige Konglomerate mit mehreren zehntausend bis hundertausenden Hektar im Eigetum westlicher Agrargiganten udn ukrainischer Oligarchen.
    Ihr Hauptproblem ist die kriegsbedingte eingeschränkte staatliche Kreditfinanzierung, sowie fehlende Arbeitskräfte auf Grund der Mobilisierung.

    Natürlich. Dass man sein Produkt nicht exportieren kann, ist sicher kein grösseres Problem. So wie man Gas auch wunderbar ohne Pipelines und Schiffe exportieren kann, oder?

    Übrigens gibt es in den USA viele hunderte kleine Fracking-Firmen, während in Russland alles in den Händen von Gazprom liegt. Da verdienen zweifelsohne ein Haufen Oligarchen ordentlich mit. Es also sicher zu begrüssen, dass wir das nicht weiter fördern? ,)

    Ansonsten, der größte BROTgetreideexporteur ist, neben der USA und Kanada, nicht die Ukraine, diese spielt auf dem Brotgetreidemarkt nur eine marginale Rolle, sondern Russland.

    Es ist geradezu lächerlich, die Ukraine als Hauptproblem für fehlende DErnährung in afrikanischen Staaten darzustellen....die Ukraien ist der billige udn auflagenfreie Futtermittelproduzent der EU- europäischen Agrarindustrie.

    Dann haben sie sicher kein Problem damit, wenn die Lebensmittelpreise hierzulande spürbar angezogen haben und weiter anziehen? Die Firmen hier und auch die Viehbauern werden ihr Futter bekommen, im Zweifel für mehr Geld für ansonsten für Ernährung gedachte Produktion, was auch den Preis global treiben wird. Denn das ist ja die logische Konsequenz daraus. Und ja, so wie Russlands Ausfall als Eneegielieferant "kaum spürbare Effekte" auf den Preis hatte, wird es sicher auch bei den Getreideexporten der Ukraine sein.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.07.2023 09:30).

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    mehr als 1000 Beiträge seit 16.08.2008

    Antwort auf Das gleiche gilt für die Gasversorgung hierzulande nehme ich an? von FIAE-Flix.

    FIAE-Flix schrieb am 20.07.2023 09:28:

    yamxs schrieb am 20.07.2023 08:40:

    Ist für die Ukraine ein netter Begriff. Die meisten Betriebe in der Ukraine sind riesige Konglomerate mit mehreren zehntausend bis hundertausenden Hektar im Eigetum westlicher Agrargiganten udn ukrainischer Oligarchen.
    Ihr Hauptproblem ist die kriegsbedingte eingeschränkte staatliche Kreditfinanzierung, sowie fehlende Arbeitskräfte auf Grund der Mobilisierung.

    Natürlich. Dass man sein Produkt nicht exportieren kann, ist sicher kein grösseres Problem. So wie man Gas auch wunderbar ohne Pipelines und Schiffe exportieren kann, oder?

    Übrigens gibt es in den USA viele hunderte kleine Fracking-Firmen, während in Russland alles in den Händen von Gazprom liegt. Da verdienen zweifelsohne ein Haufen Oligarchen ordentlich mit. Es also sicher zu begrüssen, dass wir das nicht weiter fördern? ,)

    Ansonsten, der größte BROTgetreideexporteur ist, neben der USA und Kanada, nicht die Ukraine, diese spielt auf dem Brotgetreidemarkt nur eine marginale Rolle, sondern Russland.

    Es ist geradezu lächerlich, die Ukraine als Hauptproblem für fehlende DErnährung in afrikanischen Staaten darzustellen....die Ukraien ist der billige udn auflagenfreie Futtermittelproduzent der EU- europäischen Agrarindustrie.

    Dann haben sie sicher kein Problem damit, wenn die Lebensmittelpreise hierzulande spürbar angezogen haben und weiter anziehen? Die Firmen hier und auch die Viehbauern werden ihr Futter bekommen, im Zweifel für mehr Geld für ansonsten für Ernährung gedachte Produktion, was auch den Preis global treiben wird. Denn das ist ja die logische Konsequenz daraus. Und ja, so wie Russlands Ausfall als Eneegielieferant "kaum spürbare Effekte" auf den Preis hatte, wird es sicher auch bei den Getreideexporten der Ukraine sein.

    Gazprom liegt zum größten Teil in den Händen des russischen Staates und trägt mit seinen Gewinnen zum Staatshaushalt bei.
    Es hat einen Grund, warum die russischen Oligarchen im Vergleich zu den westlichen die untersten Ränge bei den Vermögen belegen.

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    Antwort auf Re: Das gleiche gilt für die Gasversorgung hierzulande nehme ich an? von .

    siar schrieb am 20.07.2023 11:02:

    Gazprom liegt zum größten Teil in den Händen des russischen Staates

    Knapp über 50% soweit ich weiss. Der Rest gehört Privatleuten.

    und trägt mit seinen Gewinnen zum Staatshaushalt bei.

    Ja sicher. Und zum Füllen der Schatullen diverser Anteilseigner. Realistisch betrachtet wird es auch sicher so manchen geben, der nah an der russischen Führung und damit den Entscheidern ist, so dass er wunderbar beispielsweise über zugeschusterte Kontrakte verdienen kann.

    Es hat einen Grund, warum die russischen Oligarchen im Vergleich zu den westlichen die untersten Ränge bei den Vermögen belegen.

    Oh ja - mit Rohstoffverkäufen kann man zwar durchaus reich werden, aber nicht ansatzweise so reich wie wenn man tatsächlich innovative Produkte auf den Weltmarkt bringt.

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    Antwort auf Re: Das gleiche gilt für die Gasversorgung hierzulande nehme ich an? von FIAE-Flix.

    FIAE-Flix schrieb am 20.07.2023 11:09:

    siar schrieb am 20.07.2023 11:02:

    Gazprom liegt zum größten Teil in den Händen des russischen Staates

    Knapp über 50% soweit ich weiss. Der Rest gehört Privatleuten.

    und trägt mit seinen Gewinnen zum Staatshaushalt bei.

    Ja sicher. Und zum Füllen der Schatullen diverser Anteilseigner. Realistisch betrachtet wird es auch sicher so manchen geben, der nah an der russischen Führung und damit den Entscheidern ist, so dass er wunderbar beispielsweise über zugeschusterte Kontrakte verdienen kann.

    Es hat einen Grund, warum die russischen Oligarchen im Vergleich zu den westlichen die untersten Ränge bei den Vermögen belegen.

    Oh ja - mit Rohstoffverkäufen kann man zwar durchaus reich werden, aber nicht ansatzweise so reich wie wenn man tatsächlich innovative Produkte auf den Weltmarkt bringt.

    Besonders, wenn es um Monopole geht. Unsere Oligarchen sind nur durch die eigene Genialität so reich geworden, nicht etwa, dass die sich die Politik kaufen, die für sie die günstigsten Bedingungen schafft. Unsere sind alle herzensgute Menschen.
    Es kann nicht jedes Land Konsumgüter produzieren, es braucht auch solche die Rohstoffe liefern. Wenn Alle alles produzieren gibt es keinen länderüberschreitenden Handel mehr.
    Dass man mit Öl und Gas nicht so reich werden kann, ist Unsinn. Wirf mal einen Blick auf die OPEC-Länder, dagegen sehen wiederum die amerikanischen Oligarchen alt aus.

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    Antwort auf Re: Das gleiche gilt für die Gasversorgung hierzulande nehme ich an? von .

    siar schrieb am 20.07.2023 11:38:

    Besonders, wenn es um Monopole geht. Unsere Oligarchen sind nur durch die eigene Genialität so reich geworden, nicht etwa, dass die sich die Politik kaufen, die für sie die günstigsten Bedingungen schafft. Unsere sind alle herzensgute Menschen.
    Es kann nicht jedes Land Konsumgüter produzieren, es braucht auch solche die Rohstoffe liefern. Wenn Alle alles produzieren gibt es keinen länderüberschreitenden Handel mehr.

    Ich habe nie behauptet, dass die hiesigen Milliardäre irgendwie besser wären. Ich sage lediglich, dass gerade die die in einer ganz anderen Liga als die russischen spielen (wie Musk, Bezos etc.) eben etwas mehr geschaffen haben, als nur zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute zu kennen und im Zweifel mit "Argumentationsverstärkung" Konzessionen an sich gerissen haben. Die sind nicht wie impliziert viel reicher weil sie nur viel skrupelloser wären als die dann wohl "netteren Jungs" im Osten . Die extrem reichen haben sogar in vielen Fällen aus eigener Leistung ihr Vermögen aufgebaut, so wie Bezos oder Zuckerberg oder Gates, egal was man von ihnen halten mag.

    Dass man mit Öl und Gas nicht so reich werden kann, ist Unsinn. Wirf mal einen Blick auf die OPEC-Länder, dagegen sehen wiederum die amerikanischen Oligarchen alt aus.

    Ja natürlich kann man damit reich werden. Und nein, nicht grundlos gelten Bezos, Musk & Co als reichste Leute der Welt. Wobei diverse Scheichs natürlich auch nicht gerade arm sind. Ich persönlich sehe allerdings doch deren Leistung als etwas überschaubarer, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort an der Macht gewesen zu sein, so dass man sich von den Ölkäufern mit Geld überschütten lassen konnte.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.07.2023 12:05).

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