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Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden

Afrikas bestimmt ist. "Auf die TOP 5 der wichtigsten Abnehmerländer entfallen 60 % der gesamten Exportmenge. Allein die TOP 3 nehmen knapp 46 % aller Exporte auf. Zu diesen Großabnehmern gehören Spanien, China und die Türkei. Mit einigem Abstand folgen Italien und die Niederlande." (https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/geht-getreide-ukraine-fuenf-laender-kaufen-60-prozent-602022)

Die Verlautbarungen der Politik zu den Hungernden Afrikas werden flankiert von ausufernden Produktionsauflagen, Flächenstilllegungsvorgaben und vervielfachten Energie- und Kraftstoffkosten für die heimischen Landwirte, die mit dem unter geringeren Auflagen und mit billiger Energie produzierten ukrainischen Getreide nicht mehr mithalten können.

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    181 Beiträge seit 26.05.2023

    Antwort auf Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden von eeR4xoe9.

    "Auf die TOP 5 der wichtigsten Abnehmerländer entfallen 60 % der gesamten Exportmenge. Allein die TOP 3 nehmen knapp 46 % aller Exporte auf. Zu diesen Großabnehmern gehören Spanien, China und die Türkei. Mit einigem Abstand folgen Italien und die Niederlande."

    Die Aussagen stimmen nicht bzw. sind lückenhaft dargestellt.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1293944/umfrage/exportmenge-von-weizen-und-mengkorn-ukraine-laender/

    https://www.consilium.europa.eu/de/infographics/ukrainian-grain-exports-explained/

    Es wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass erst der Futtermais aus den Lagern raus muss, ehe der Weizen ausgeliefert werden kann.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.07.2023 08:00).

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    Antwort auf Re: Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden von .

    Bitte auf die Details achten: meine Quelle 03.01.2023 für Gesamtexporte

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1293944/umfrage/exportmenge-von-weizen-und-mengkorn-ukraine-laender/

    Daten für 2021, würde ich als überholt bezeichnen

    https://www.consilium.europa.eu/de/infographics/ukrainian-grain-exports-explained/

    aktuellere Daten aus 2023. 43% gehen über das Schwarze Meer in die Industrieländer, Landweg bzw. Flusschifffahrt sind nicht ausgewiesen.

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    Antwort auf Re: Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden von .

    Ralf Möller schrieb am 20.07.2023 07:58:

    "Auf die TOP 5 der wichtigsten Abnehmerländer entfallen 60 % der gesamten Exportmenge. Allein die TOP 3 nehmen knapp 46 % aller Exporte auf. Zu diesen Großabnehmern gehören Spanien, China und die Türkei. Mit einigem Abstand folgen Italien und die Niederlande."

    Die Aussagen stimmen nicht bzw. sind lückenhaft dargestellt.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1293944/umfrage/exportmenge-von-weizen-und-mengkorn-ukraine-laender/

    https://www.consilium.europa.eu/de/infographics/ukrainian-grain-exports-explained/

    Es wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass erst der Futtermais aus den Lagern raus muss, ehe der Weizen ausgeliefert werden kann.

    Aus deiner Quelle:

    Bis Mai 2023 wurden im Rahmen der Schwarzmeer-Getreide-Initiative mehr als 30 Mio. Tonnen Weizen und andere Nahrungsmittel aus der Ukraine ausgeführt.

    Seit Beginn der Initiative im August 2022 haben über 0,625 mio. Tonnen Weizen die ukrainischen Häfen in Richtung Äthiopien, Jemen, Afghanistan, Sudan, Somalia, Kenia und Dschibuti verlassen.

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    181 Beiträge seit 26.05.2023

    Antwort auf Re: Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden von shinji-akari.

    Aus meiner Quelle:

    64 % des im Rahmen der Schwarzmeer-Getreide-Initiative ausgeführten Weizens gingen an Entwicklungsländer.

    Seit Beginn der Initiative im August 2022 haben über 0,625 mio. Tonnen Weizen die ukrainischen Häfen in Richtung Äthiopien, Jemen, Afghanistan, Sudan, Somalia, Kenia und Dschibuti verlassen.

    Ein großer Teil wurde über andere Wege ausgeführt. Steht auch so in meiner Quelle:

    Sowohl die Solidaritätskorridore (von der EU geschaffene Routen zur Unterstützung der Ukraine bei der Ausfuhr ihrer landwirtschaftlichen und anderer Erzeugnisse) als auch die Schwarzmeer-Getreide-Initiative haben beträchtlich zur Senkung der Preise beigetragen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.07.2023 08:30).

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    Antwort auf Re: Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden von .

    Ralf Möller schrieb am 20.07.2023 08:28:

    Aus meiner Quelle:

    64 % des im Rahmen der Schwarzmeer-Getreide-Initiative ausgeführten Weizens gingen an Entwicklungsländer.

    Seit Beginn der Initiative im August 2022 haben über 0,625 mio. Tonnen Weizen die ukrainischen Häfen in Richtung Äthiopien, Jemen, Afghanistan, Sudan, Somalia, Kenia und Dschibuti verlassen.

    Ein großer Teil wurde über andere Wege ausgeführt. Steht auch so in meiner Quelle:

    Sowohl die Solidaritätskorridore (von der EU geschaffene Routen zur Unterstützung der Ukraine bei der Ausfuhr ihrer landwirtschaftlichen und anderer Erzeugnisse) als auch die Schwarzmeer-Getreide-Initiative haben beträchtlich zur Senkung der Preise beigetragen.

    Dann ist das Getreideabkommen völlig unwichtig, da es nur den Export auf dem Seeweg über das Schwarze Meer regelt und hat auf den Welthunger keinen Einfluss.

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    181 Beiträge seit 26.05.2023

    Antwort auf Re: Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden von shinji-akari.

    Dann ist das Getreideabkommen völlig unwichtig, da es nur den Export auf dem Seeweg über das Schwarze Meer regelt und hat auf den Welthunger keinen Einfluss.

    Überhaupt nicht, weil nicht alles über die alternativen Routen verschifft werden kann und diese zudem aufwändig sind (z.B. der Transport auf der Donau).

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    Antwort auf Re: Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden von .

    Ralf Möller schrieb am 20.07.2023 08:36:

    Dann ist das Getreideabkommen völlig unwichtig, da es nur den Export auf dem Seeweg über das Schwarze Meer regelt und hat auf den Welthunger keinen Einfluss.

    Überhaupt nicht, weil nicht alles über die alternativen Routen verschifft werden kann und diese zudem aufwändig sind (z.B. der Transport auf der Donau).

    Die 0.625 mio. Tonnen Getreide bekommt man nicht auf einen Donaufrachter? Die Ukraine transportiert etwa 10 mio. Tonnen Fracht pro Jahr auf der Donau.

    64 % des im Rahmen der Schwarzmeer-Getreide-Initiative ausgeführten Weizens gingen an Entwicklungsländer.

    Welche Entwicklungsländer außer die bereits erwähnten Äthiopien, Jemen, Afghanistan, Sudan, Somalia, Kenia und Dschibuti, mit 0,625 mio. Tonnen waren es denn?

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    181 Beiträge seit 26.05.2023

    Antwort auf Re: Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden von shinji-akari.

    Die 0.625 mio. Tonnen Getreide bekommt man nicht auf einen Donaufrachter? Die Ukraine transportiert etwa 10 mio. Tonnen Fracht pro Jahr auf der Donau.

    Die Ukraine produziert normalerweise p.a. 100 Mio t Getreide und Ölsaaten. Durch den Krieg reduzierte das sich um die Hälfe. Worüber soll der Rest verschifft werden?

    Welche Entwicklungsländer außer die bereits erwähnten Äthiopien, Jemen, Afghanistan, Sudan, Somalia, Kenia und Dschibuti, mit 0,625 mio. Tonnen waren es denn?

    Da geht es nur um Weizen, nicht um andere Getreidearten und Ölsaaten.

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    Antwort auf Re: Es ist ein Märchen, dass das ukrainische Getreide für die Hungernden von .

    Ralf Möller schrieb am 20.07.2023 09:00:

    Die 0.625 mio. Tonnen Getreide bekommt man nicht auf einen Donaufrachter? Die Ukraine transportiert etwa 10 mio. Tonnen Fracht pro Jahr auf der Donau.

    Die Ukraine produziert normalerweise p.a. 100 Mio t Getreide und Ölsaaten. Durch den Krieg reduzierte das sich um die Hälfe. Worüber soll der Rest verschifft werden?

    Welche Entwicklungsländer außer die bereits erwähnten Äthiopien, Jemen, Afghanistan, Sudan, Somalia, Kenia und Dschibuti, mit 0,625 mio. Tonnen waren es denn?

    Da geht es nur um Weizen, nicht um andere Getreidearten und Ölsaaten.

    Welche Ölsaaten und Getreide und wieviel geht den nun konkret in welche Entwicklungsländer, insbesondere 2022?

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