Ansicht umschalten
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Avatar von Tucan22
  • Tucan22

74 Beiträge seit 28.09.2022

Drei Prozent

der ukrainischen Getreideausfuhren - und das nur über UN -Ernährungsprogramme- landeten in Hungergebieten. Der Rest ging größtenteils nach China und nach Europa, wo er als Viehfutter verwendet wurde. Also: wer die "Hungerkarte" ausspielt im Zusammenhang mit der Forderung, das Auslieferungsabkommen zu verlängern, der ist offensichtlich nicht ernsthaft daran interessiert, dass die Hungernden wirklich satter werden . Wäre man das, würde man Russlands Forderungen erfüllen, denn den Hungernden zu helfen wäre das höhere Ziel.

Bewerten
- +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.03.2023

    würde man Russlands Forderungen erfüllen.. und damit den Krieg in der Ukraine

    Antwort auf Drei Prozent von Tucan22.

    verlängern?! Denn das ist es was passiert wenn man russlands Forderungen nachgibt.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    181 Beiträge seit 26.05.2023

    Antwort auf Drei Prozent von Tucan22.

    der ukrainischen Getreideausfuhren - und das nur über UN -Ernährungsprogramme- landeten in Hungergebieten. Der Rest ging größtenteils nach China und nach Europa, wo er als Viehfutter verwendet wurde.

    Quelle: Bauchgefühl.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von GrenSo
    • GrenSo

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.09.2015

    Antwort auf Drei Prozent von Tucan22.

    Tucan22 schrieb am 20.07.2023 08:32:

    Wäre man das, würde man Russlands Forderungen erfüllen, denn den Hungernden zu helfen wäre das höhere Ziel.

    Der Exporte an Agrarprodukten und Dünger aus Russland wurde und wird nicht sanktioniert. Zudem hatte Russland nachweislich bereits vor dem Angriffskrieg auf die Ukraine seine Exporte an Dünger selbst stark zurückgefahren.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    181 Beiträge seit 26.05.2023

    Antwort auf Re: Drei Prozent von GrenSo.

    GrenSo schrieb am 20.07.2023 08:48:

    Zudem hatte Russland nachweislich bereits vor dem Angriffskrieg auf die Ukraine seine Exporte an Dünger selbst stark zurückgefahren.

    "Im Herbst 2021 beschränkt Russland den Export von Düngemitteln. Und verbietet die Ausfuhr von Stickstoff-Dünger dann sogar ganz."

    https://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/fao-china-preise-duengemittel100.html

    Das ist dieser Irrsinn dieses russischen Kasperletheaters. Russland reduziert den Export und regt sich dann auf, dass es weniger exportiert.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von KarlKater
    • KarlKater

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.03.2007

    Antwort auf Re: Drei Prozent von .

    https://www.un.org/en/black-sea-grain-initiative/vessel-movements

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.02.2021

    Antwort auf Drei Prozent von Tucan22.

    Tucan22 schrieb am 20.07.2023 08:32:

    der ukrainischen Getreideausfuhren - und das nur über UN -Ernährungsprogramme- landeten in Hungergebieten. Der Rest ging größtenteils nach China und nach Europa, wo er als Viehfutter verwendet wurde.

    Das stimmt. So war es zu Anfang und das hatte seinen Grund: Im Hafen waren große Mengen Viehmais gelagert, der zunächst aus den Lagern musste, um Platz für Weizentransport zu machen.

    Also: wer die "Hungerkarte" ausspielt im Zusammenhang mit der Forderung, das Auslieferungsabkommen zu verlängern, der ist offensichtlich nicht ernsthaft daran interessiert, dass die Hungernden wirklich satter werden . Wäre man das, würde man Russlands Forderungen erfüllen, denn den Hungernden zu helfen wäre das höhere Ziel.

    Der wahre Grund für jegliche Desinformation, Fürbitte für Russland.

    Im Endeffekt ist es so, dass die Gesamtmenge des Getreides durch die Russische Aktion sinkt und am hinteren Ende der Preisliste eben nichts mehr übrig bleibt. Zudem haben die Chinesen am Tag vor dem Überfall riesige Mengen aus Russland bestellt und blockieren damit ebenfalls große Mengen des verbleibenden Weizens.

    Der kommende Hunger in der Welt ist eine Russisch-Chinesische Koproduktion.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von HaKla
    • HaKla

    14 Beiträge seit 24.06.2023

    Antwort auf Re: Drei Prozent von .

    Ist das eigentlich so, dass Weizen nur über Odessa und das Schwarze Meer exportiert werden kann? Grüße, Hans

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.02.2021

    Antwort auf Re: Drei Prozent von HaKla.

    HaKla schrieb am 20.07.2023 11:22:

    Ist das eigentlich so, dass Weizen nur über Odessa und das Schwarze Meer exportiert werden kann? Grüße, Hans

    Natürlich gibt es andere Wege, Landweg oder Flüsse. Aber einen Ozeanriesen schickt man nicht eben mal über die Donau. Wo willst du die ganzen Transportmittel auftreiben?

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Ignoramus-et-Ignorabimus
    • Ignoramus-et-Ignorabimus

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.11.2017

    Antwort auf Drei Prozent von Tucan22.

    Tucan22 schrieb am 20.07.2023 08:32:

    der ukrainischen Getreideausfuhren - und das nur über UN -Ernährungsprogramme- landeten in Hungergebieten. Der Rest ging größtenteils nach China und nach Europa, wo er als Viehfutter verwendet wurde.

    das ist doch vollkommen egal. Die Getreidepreise interessiert es nicht, ob das Getreide für Brot, Kuchen oder für Tierfutter benutzt wird. Wenn das Angebot durch den Wegfall der ukrainischen Exporte kleiner wird, steigen die Preise für alle. Nur dass die armen Länder das dann nicht mehr bezahlen können, und dort Hunger ausbricht.

    Bewerten
    - +
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Ansicht umschalten