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  • GrenSo

mehr als 1000 Beiträge seit 26.09.2015

Angriff auf zivile Schifffahrt

Also nach der gestiegenen Ankündigung Russlands, dass jegliche Schiffe, die ukrainische Hafen ansteuern, als potenzielle Gegner betrachtet werden, stellt sich mir die Frage, ob das von Russland ein Kriegsverbrechen mit Ankündigung ist.
Immerhin gibt es ja nach offizieller Lesart der russischen Regierung keinen Krieg gegen die Ukraine und auch meines Wissens nach bisher keine offizielle Kriegserklärung gegen die Ukraine. Zudem kann und darf ein ziviles Schiff nach dem humanitären Völkerrecht nicht einfach so angegriffen und versenkt werden. Auch nicht mit dem Verdacht, dass es ggf. militärischen Güter transportieren könnte.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 21.03.2023

    ob das von Russland ein Kriegsverbrechen mit Ankündigung ist.. damit hat

    Antwort auf Angriff auf zivile Schifffahrt von GrenSo.

    Russland keinerlei Probleme und die vielen Unterstützer auch nicht. Russland gibt ja auch ganz freimütig zu Getreide aus der Ukraine zu stehlen und den Tätern von Butscha hat Putin selbst einen Orden verliehen.

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    • Frau in Blau

    35 Beiträge seit 15.07.2023

    Seeblockaden

    Antwort auf Angriff auf zivile Schifffahrt von GrenSo.

    GrenSo schrieb am 20.07.2023 08:23:

    Also nach der gestiegenen Ankündigung Russlands, dass jegliche Schiffe, die ukrainische Hafen ansteuern, als potenzielle Gegner betrachtet werden, stellt sich mir die Frage, ob das von Russland ein Kriegsverbrechen mit Ankündigung ist.

    Seeblockaden sind keine Kriegsverbrechen, sondern eine verbreitete Kriegsstrategie, die übrigens i.d.R. keine Opfer fordert, da Schiffe eben nicht einfach versenkt, sondern zum Umkehren gezwungen werden.

    Die USA haben sich z.B. während der Kubakrise dieser Strategie bedient, die gegen einen Inselstaat natürlich wesentlich schwerwiegendere Auswirkungen hat, als auf die Ukraine, die auf den Seeweg nicht angewiesen ist.

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    • GrenSo

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.09.2015

    Antwort auf Seeblockaden von Frau in Blau.

    Frau in Blau schrieb am 20.07.2023 08:34:

    GrenSo schrieb am 20.07.2023 08:23:

    Also nach der gestiegenen Ankündigung Russlands, dass jegliche Schiffe, die ukrainische Hafen ansteuern, als potenzielle Gegner betrachtet werden, stellt sich mir die Frage, ob das von Russland ein Kriegsverbrechen mit Ankündigung ist.

    Seeblockaden sind keine Kriegsverbrechen, sondern eine verbreitete Kriegsstrategie, die übrigens i.d.R. keine Opfer fordert, da Schiffe eben nicht einfach versenkt, sondern zum Umkehren gezwungen werden.

    Ich persönlich glaube jedoch nicht, dass Russland es bei einer einfachen Seeblockade beruhen lässt, da es ja gestern eindeutig eine Drohung aussprach und dabei nicht von einer Blockade der ukrainischen Häfen sprach. Und der Nordwesten und der Südosten der internationalen Gewässer des Schwarzen Meeres als gefährlich für die Schifffahrt eingestufte. Zudem würden ab Donnerstag Schiffe als "potenzielle Träger militärischer Fracht" gewertet, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.
    Das klingt jetzt nicht wirklich nach eine Seeblockade.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.07.2023 08:41).

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    Antwort auf Re: Seeblockaden von GrenSo.

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  • Avatar von Ossiwessifali
    • Ossiwessifali

    804 Beiträge seit 02.10.2019

    Antwort auf Re: Seeblockaden von GrenSo.

    Seekrieg im Ersten Weltkrieg - Wikipedia
    Die Blockade der Nordsee durch die Royal Navy trug zur Erschöpfung der Mittelmächte bei, die Blockaden der Ostsee und der Dardanellen hatten wesentlichen Anteil an der Niederlage der russischen Armee. Aktionen der deutschen Mittelmeerdivision waren Anlass zum Kriegseintritt des Osmanischen Reiches auf der Seite der Mittelmächte.
    (Teaser auf DuckDuckGo)

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