Mal eine provokante These, die mit den Beobachtungen allerdings konsistent ist.
Die Russen wollten nur bluffen, damit endlich ernsthaft verhandelt wird. Die 150.000 Mann sind von Anfang an zu wenig für dieses grosse Land Ukraine. Alleine im Irakkrieg 2003 sind die Amis mit 300.000 Mann rein gegangen und das war der von Sanktionen geschwächte Irak mit der Restarmee, die von der Niederlage 1991 übrig war.
Dazu keine nennenswerten Luftangriffe auf die Hauptstadt. Vergleiche mit Irak 2003, wo man ausdrücklich die Führung „enthaupten“ wollte sowie „shock and awe“ in Bagdad.
Auslöser des Krieges war wahrscheinlich die Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz von Zelensky zur atomaren Aufrüstung der Ukraine. Da haben die Russen erkannt, dass es 5 vor 12 ist. Dazu vielleicht noch das Gelächter von Scholz über den Genozid im Donbass, wo die Russen erkannten, dass der Westen nichts verhandeln wird und zu keinen Kompromissen bereit ist, die Gespräche lediglich als „therapeutische Sitzungen“ versteht, um die Russen hinzuhalten, während hinterrücks die Ukraine aufgerüstet wird.
So trafen die überstürzten Russen dann auf einen Gegner, der sich mit Unterstützung der CIA seit 8 Jahren auf einen Krieg gegen sie zur Zurückeroberung von Krim und Donbass vorbereitet, alle Schlüsselpositionen in Militär, Politik und Medien mit Nazis besetzt hat - einschliesslich den Botschaftern im Ausland - die übrigen Männer von 18-60 zum Kämpfen zwingt sowie die Zivilbevölkerung von Anfang an für einen „totalen Krieg“ mobilisiert und nur noch die Waffen aus dem Westen braucht, die schnell geliefert werden.
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