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Avatar von burnouter
  • burnouter

677 Beiträge seit 13.08.2021

Militärisch betrachtet vielleicht, propagandistisch sicher nicht.

Wenn man die die aktuelle Lage um Adijiwka betrachtet, dann bestehen aus militär-taktischer Sicht durchaus Ähnlichkeiten. Propagandistisch betrachtet erleben wir aber gerade einen Offenbarungseid, gerade der Vergleich mit Bachmut zeigt das.

Als Bachmut angegriffen wurde, erlebten wir gleichzeitig zur realen Situation auf dem Kriegsschauplatz eine Propagandaschlacht, die ihres gleichen suchte. Es gab über viele Wochen praktisch täglich Berichte über den heldenhaften Verteidigungskampf der Ukrainer und das Anrennen der Russen (hauptsächlich Wagner) auf Soledar und schliesslich Bachmut. Es wurden Reportagen gezeigt, über die Verteidiger der Stadt (findet man heute noch auf Youtube). Und selbst als Bachmut längst eingenommen war, wurde noch lange das Gegenteil behauptet.

Das alles fehlt heute, einzig die hohen russischen Verluste werden gelegentlich thematisiert. Die Berichterstattung ist extrem reduziert und ist eher geprägt von Resignation und den trotzigen Statements von Selenskyj und seinen Getreuen.

Diese Entwicklung ist nicht nur der Situation in Israel geschuldet, sie hat die Entwicklung lediglich beschleunigt. Wir beobachten hier den medialen Tod des Ukraine-Krieges.

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  1. - burnouter 47 Militärisch betrachtet vielleicht, propagandistisch sicher nicht.
    1. teutolith -37 Re: Militärisch betrachtet vielleicht, propagandistisch sicher nicht.
    2. unbekannter Benutzer -18 Re: Militärisch betrachtet vielleicht, propagandistisch sicher nicht.
    3. Arutha 13 Re: Militärisch betrachtet vielleicht, propagandistisch sicher nicht.
    4. Porcupine17 79 Der mediale Tod des Ukraine-Krieges: In der Ukraine nichts neues.
      1. alterpinguin   Dir ist aber schon klar welche Leserschaft von "medialen news" Du da beschreibst
    5. ymje 40 Die Karavane zieht weiter!
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