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Avatar von JohnGeorge24
  • JohnGeorge24

mehr als 1000 Beiträge seit 30.06.2015

Der vorletzte Abschnitt hat es in sich,

zeigt er doch eine territoriale Aufteilung, die, so hoffe ich, auch für Ukrainer akzeptabel sein könnte, wenn sie dafür Frieden und freien Zugang zum Asowschen Meer erhalten. Ich nehme diese Karte hier:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/74/Donbas_%282015%E2%80%932022%29.svg/800px-Donbas_%282015%E2%80%932022%29.svg.png
Irgendwo zwischen Berdyansk und Mariupol würde die Grenze dann nordwärts verlaufen und man könnte noch viel vereinbaren, um Bodenschätze und Industrien gemeinsam zu nutzen. Ging und geht zwischen Deutschland und Frankreich, zwischen Deutschland und Polen auch.
Was die Balten betrifft: die wollen nicht mehr 'in der ersten Reihe' sitzen, einen Puffer zwischen sich und den beargwöhnten Russen. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach sollte Russland etwas als Morgengabe mitbringen und das wäre Herr Lukaschenko. Der soll sein Leben zuende regieren dürfen und dann ab mit ihm ins Mausoleum und der Staatsapparat demokratisiert sich langsam. Hat in Deutschland zweimal geklappt. Und noch was:
Ich halte viel davon, Russland in die europäische Sicherheitsarchitektur als aktiven Partner aufzunehmen. Meine ich nicht ironisch !! Als weitere Morgengabe wäre Kaliningrad zu nennen. Warum nicht als Zeichen des guten Willens entmilitarisieren und ein deutsch, russisch, polnisch, litauische Region daraus machen, in der sich Unternehmen der genannten Nationen steuerbegünstigt niederlassen können?

Freiheit und Frieden und Zugang zum Asowschen Meer für die Ukraine gegen Aufgabe der Kontrollansprüche über Donbass und Krim.
Frieden und Partnerschaft für Russland gegen Aufgabe der Kontrollansprüche über Belarus und Entmilitarisierung von Kaliningrad. Klingt gut, finde ich.

Gott verzeihe uns und schenke den Toten Ruhe.

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  • Avatar von Xergon!
    • Xergon!

    540 Beiträge seit 07.05.2016

    Antwort auf Der vorletzte Abschnitt hat es in sich, von JohnGeorge24.

    Was soll das für die Ukraine bringen?
    Reicht doch Zugang zum schwarzen Meer.

    Was die Bodenschätze anbetrifft:
    Da hatte Russland ja schon 2020, lange vor dem Krieg, als Entschädigung einige Milliarden (viele davon) in Aussicht gestellt.

    Die könnte die Ukraine als Aufbauhilfe jetzt gut gebrauchen.

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  • Avatar von Gasmann
    • Gasmann

    mehr als 1000 Beiträge seit 04.03.2005

    Antwort auf Der vorletzte Abschnitt hat es in sich, von JohnGeorge24.

    JohnGeorge24 schrieb am 03.04.2024 12:15:

    Ging und geht zwischen Deutschland und Frankreich, zwischen Deutschland und Polen auch.

    Die Voraussetzung dafür war der Abstieg sowohl Deutschlands als auch Frankreichs in die völlige Bedeutungslosigkeit. Darauf haben die Russen aber keinen Bock.

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  • Avatar von JohnGeorge24
    • JohnGeorge24

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.06.2015

    "Kein Bock" ist für erwachsene Menschen das Todesurteil

    Antwort auf Re: Der vorletzte Abschnitt hat es in sich, von Gasmann.

    KwT

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  • Avatar von Pearphidae
    • Pearphidae

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.11.2021

    Antwort auf Der vorletzte Abschnitt hat es in sich, von JohnGeorge24.

    JohnGeorge24 schrieb am 03.04.2024 12:15:

    Ich halte viel davon, Russland in die europäische Sicherheitsarchitektur als aktiven Partner aufzunehmen. Meine ich nicht ironisch !!

    Was glauben Sie, wozu der NATO-Russland-Rat geschaffen wurde, den Russland letztendlich jedoch nur dazu benutzte, die NATO auszuspionieren? Wer solche "Partner" hat, der braucht keine Feinde mehr.

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