Das Spekulieren darüber was Russland als nächstes erobern könnte ist ja ein beliebtes Thema hier im Forum.
Im Hintergrund schwingt dann immer mit, dass man sich selbst nicht betroffen glaubt, weil das ja alles weit weg ist und die Amerikaner das nicht zulassen werden. Deren Niederlagen man andererseits allerdings hämisch beklatscht.
Mich würde mal interessieren, welche Haltung man einzunehmen gedenkt, wenn die Russen nach Deutschland einrücken.
Das Kriegsglück ist schwankend und es gibt überhaupt keine Garantie, dass die NATO gewinnen wird.. Durchaus möglich, dass die Amerikaner ganz nüchtern zu dem Ergebnis kommen, dass es besser ist den Russen zu geben was sie wollen (wie den Taliban in Afghanistan) und ihre Jungs nach Hause zu holen. Es könnte todernst gemeint sein, wenn Putin sagt, man habe noch gar nicht richtig angefangen.
Und dann? Wird dann mit Blumen an der Straße die Befreiung von den Amerikanern gefeiert? Oder schaut man sich das unbeteiligt mit Popcorn vor dem Fernseher an, weil man diesen Staat schon immer Scheiße fand und damit vermeintlich nichts zu tun hat? Und sich freut, wenn Scholz, Baerbock und Co mit den Händen über dem Kopf aus dem Kanzleramt geführt werden und die Bundestagsabgeordneten unter ihren Pulten in Deckung gehen? Würde man Namen nennen, wenn man ein wenig robust dazu aufgefordert wird?
Was erwartet die Russen hier? Kampf bis zum Letzten mit selbstgebastelten Brandsätzen? Passiver Widerstand? Oder doch eher Kollaboration und Unterwürfigkeit?
Zumindest das Gas würde bestimmt wieder billiger.