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  • MartinMa64

221 Beiträge seit 13.03.2016

94 Km2: Um welchen Preis?

Erstaunlicherweise wird uns nicht verraten, wie groß die Verluste der russischen Armee bei der Eroberung von 94 km2 waren.

Nur noch erschreckend, wie die Kriegsberichterstattung die Schattenseiten des Krieges ausblendet. Kriegspropaganda wohin mensch schaut. Eine Niederlage des "freien Westens" der sich selbst wieder "barbarisiert". Zwei Weltkriege waren nicht genug?

Übrigens: Warum sollte Russland den Einsatz von NATO-Truppen in der Ukraine dazu "nutzen", den katastrophalen Krieg auszuweiten? Vergeltungsschläge auf NATO-Territorium würden doch die Unterstützung der Ukraine durch die NATO nur massiv beschleunigen. Und einen direkten Krieg gegen die NATO kann sich Russland, auch wenn es Anfangserfolge erzielen könnte, nie und nimmer durchstehen.

Daher ist es unglaublich dumm von der russischen Regierung, nicht mehr Gehirnschmalz auf einen Ausweg am Verhandlungsweg zu verwenden.

Da sind ALLE Kriegsparteien gleichermaßen idiotisch. Eine genaue "Schuldaufteilung" macht da gar keinen Sinn mehr, weil sie keine Lösung bringen würde. Zum Frieden bedarf es ALLER Kriegsparteien.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.04.2024 11:10).

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    • Orca30

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2004

    Antwort auf 94 Km2: Um welchen Preis? von MartinMa64.

    MartinMa64 schrieb am 29.04.2024 11:09:

    Daher ist es unglaublich dumm von der russischen Regierung, nicht mehr Gehirnschmalz auf einen Ausweg am Verhandlungsweg zu verwenden.

    Warum sollten sie?

    - Sie sind am Gewinnen
    - Die Russische Bevölkerung liebt den Krieg
    - Sie haben Atombomben

    Warum "verhandlen"?

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    • Guckstu

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.03.2024

    Antwort auf 94 Km2: Um welchen Preis? von MartinMa64.

    MartinMa64 schrieb am 29.04.2024 11:09:

    Erstaunlicherweise wird uns nicht verraten, wie groß die Verluste der russischen Armee bei der Eroberung von 94 km2 waren.

    Doch, das ist weitgehend bekannt.
    Interessiert nur niemanden so recht, es ist ja immer die gleiche Taktik: Einsatz aller Kräfte ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Und ob die Russen dabei nun 10.000 oder 50.000 Soldaten verlieren, ist nun mal nicht kriegsentscheidend.

    Nur noch erschreckend, wie die Kriegsberichterstattung die Schattenseiten des Krieges ausblendet. Kriegspropaganda wohin mensch schaut. Eine Niederlage des "freien Westens" der sich selbst wieder "barbarisiert". Zwei Weltkriege waren nicht genug?

    Na, da hat sich schon einiges geändert.
    Der erste galt als unvermeidlich.
    Danach wollte man nie wieder Krieg, und das hat immerhin 21 Jahre lang vorgehalten.
    Der kleine Hysteriker mit dem Schnauzbart wollte dann doch wieder Krieg, und da sein Land unter Kriegsreparationen systematisch erdrückt wurde, hatte er auch genug Zulauf, um einen zweiten barbarischen Krieg anzuzetteln.
    Die Friedensperiode danach hat immerhin 75 Jahre vorgehalten. Zumindest in Westeuropa.
    Dann war halt der Geheimdienstbürokrat nicht mehr mit Frieden einverstanden.

    Es reicht ein kriegslüsterner Diktator, und dann war's das mit dem Frieden.
    Da gibt es auch nichts zu lernen. Die Gesellschaften müssten die Diktatoren wiederstehen lernen, aber so, wie der Supreme Court gerade versucht, eine Verurteilung Trumps zu umgehen, habe ich da wenig Hoffnung. Und wer weiß, wie viel Krieg dieser Mann anzetteln wird, wenn er mal fest im Sattel sitzt und sich zum Präsidenten auf Lebenszeit hat machen lassen - die entsprechenden Gesetze und Verfassungszusätze wird er einfach umschreiben (lassen) oder aushebeln.

    Übrigens: Warum sollte Russland den Einsatz von NATO-Truppen in der Ukraine dazu "nutzen", den katastrophalen Krieg auszuweiten? Vergeltungsschläge auf NATO-Territorium würden doch die Unterstützung der Ukraine durch die NATO nur massiv beschleunigen. Und einen direkten Krieg gegen die NATO kann sich Russland, auch wenn es Anfangserfolge erzielen könnte, nie und nimmer durchstehen.

    Daher ist es unglaublich dumm von der russischen Regierung, nicht mehr Gehirnschmalz auf einen Ausweg am Verhandlungsweg zu verwenden.

    Putin verhandelt nicht. Putin diktiert.
    Vielleicht liegt es an seiner Persönlichkeit, vielleicht liegt es daran, dass er einen Machtverlust befürchtet, wenn er irgendwem entgegenkommen muss.

    Außerdem kann sich Putin immer noch Hoffnungen machen, den Krieg doch noch zu gewinnen, bevor Russland die Puste ausgeht. Es braucht dafür nur ein paar Monate, in denen die Waffenhilfe aus dem Westen stockt.
    Genau so eine Phase hatten wir gerade, und sie ist noch nicht ganz vorbei, weil der Nachschub noch überall an der Front ankommen muss. Wenn Putin Glück hat, gewinnt er sogar in den nächsten vier Wochen, wenn er Pech hat, sind seine Vorstöße morgen vorbei.

    WK1 ist tatsächlich im Stellungskrieg entschieden worden. Da hat sich jahrelang praktisch nichts getan außer dass Mensch und Material in Massen vernichtet wurden, aber am Ende war eine Partei stärker abgenutzt als die andere und hat ihre Front nicht mehr halten können.

    Da sind ALLE Kriegsparteien gleichermaßen idiotisch. Eine genaue "Schuldaufteilung" macht da gar keinen Sinn mehr, weil sie keine Lösung bringen würde. Zum Frieden bedarf es ALLER Kriegsparteien.

    Eben.
    Russland will nicht aufgeben, weil es darauf hofft, dass es die Ukraine zu einem günstigen Zeitpunkt doch noch erwischen kann.
    Die Ukraine will nicht aufgeben, weil sie darauf hofft, dass der Waffennachschub immer ausreichen wird, um die russischen Kräfte immer weiter aufzureiben, bis die russische Front mangels Nachschub zusammenbricht.
    Der Westen will nicht aufgeben, weil er erwartet, dass Russland spätestens 10 Jahre nach einem Friedensschluss wieder Krieg anzetteln wird, oder mindestens Umstürze.

    Wichtig an der Situation ist nicht das Gelände, sondern die Abnutzung.
    Und wer die über welchen Zeitraum wie lange wieder ausgleichen kann.

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  • Avatar von CAOS4.4
    • CAOS4.4

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.10.2002

    Antwort auf Re: 94 Km2: Um welchen Preis? von Guckstu.

    Guckstu schrieb am 29.04.2024 13:41:

    Na, da hat sich schon einiges geändert.
    Der erste galt als unvermeidlich.
    Danach wollte man nie wieder Krieg, und das hat immerhin 21 Jahre lang vorgehalten.

    1923 bereits sind die Franzosen in Deutschland einmarschiert.

    Der kleine Hysteriker mit dem Schnauzbart wollte dann doch wieder Krieg, und da sein Land unter Kriegsreparationen systematisch erdrückt wurde, hatte er auch genug Zulauf, um einen zweiten barbarischen Krieg anzuzetteln.
    Die Friedensperiode danach hat immerhin 75 Jahre vorgehalten.

    Außer auf dem Balkan.

    Zumindest in Westeuropa.

    Ja, man kann sich alles schön lügen. Klaaar, wenn man anderswo Krieg führt, ist es trotzdem vor der eigenen Haustür ruhig.

    CAOS

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    • Avatar70

    mehr als 1000 Beiträge seit 02.06.2005

    Antwort auf Re: 94 Km2: Um welchen Preis? von Orca30.

    Orca30 schrieb am 29.04.2024 12:09:

    Warum sollten sie?

    - Sie sind am Gewinnen
    - Die Russische Bevölkerung liebt den Krieg

    So fühlt es sich an. Allerdings glaube ich nicht das der Großteil der Russen diesen Krieg liebt oder versteht warum er geführt wird. So dumm sind die Russen nicht. Die erkennen schon das dieser Krieg Russland nur schaden wird und zu nichts Gutem führt.

    Die machen halt mit weil ihnen eine Pistole an den Kopf gehalten wird. Aus dem Grund sind Umfragen aus Russland sinnfrei da kaum ein Russe der dort lebt so lebensmüde ist sich klar gegen Putin zu stellen.

    - Sie haben Atombomben

    Warum "verhandlen"?

    Inzwischen ist ja auch herausgekommen das die Russen 2022 als es mal Friedens Verhandlungen gab und die Ukraine an sich schon zu sehr viel Zugeständnissen bereit war Russland mit absurden Nachforderungen gekommen ist das die Amtssprache in der Ukraine zudem russisch sein soll. Ab da war klar. Die Ukraine sollte als Land faktisch aufhören zu existieren.

    Wenn die Ukraine sinnvoll verhandeln wollen müßten sie ein Druckmittel in der Hand haben. Ein paar Atombomben wären dafür sicher praktisch.

    Bevor sie die nicht haben brauchen sie nicht zu verhandeln.

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    • Rheinpreusse

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.12.2015

    Antwort auf Re: 94 Km2: Um welchen Preis? von Avatar70.

    Avatar70 schrieb am 29.04.2024 14:39:

    Orca30 schrieb am 29.04.2024 12:09:

    Warum sollten sie?

    - Sie sind am Gewinnen
    - Die Russische Bevölkerung liebt den Krieg

    So fühlt es sich an. Allerdings glaube ich nicht das der Großteil der Russen diesen Krieg liebt oder versteht warum er geführt wird. So dumm sind die Russen nicht. Die erkennen schon das dieser Krieg Russland nur schaden wird und zu nichts Gutem führt.

    Die machen halt mit weil ihnen eine Pistole an den Kopf gehalten wird. Aus dem Grund sind Umfragen aus Russland sinnfrei da kaum ein Russe der dort lebt so lebensmüde ist sich klar gegen Putin zu stellen.

    - Sie haben Atombomben

    Warum "verhandlen"?

    Inzwischen ist ja auch herausgekommen das die Russen 2022 als es mal Friedens Verhandlungen gab und die Ukraine an sich schon zu sehr viel Zugeständnissen bereit war Russland mit absurden Nachforderungen gekommen ist das die Amtssprache in der Ukraine zudem russisch sein soll. Ab da war klar. Die Ukraine sollte als Land faktisch aufhören zu existieren.

    Wenn die Ukraine sinnvoll verhandeln wollen müßten sie ein Druckmittel in der Hand haben. Ein paar Atombomben wären dafür sicher praktisch.

    Bevor sie die nicht haben brauchen sie nicht zu verhandeln.

    Der Vertrag von 2022 ist übrigens öffentlich, da steht nicht der Unsinn drin, den Sie reinschreiben wollen. Es ging wenn darum, dass Russisch wieder 2. Amtssprache ist, nicht alleinige.

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    • Orca30

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2004

    Antwort auf Re: 94 Km2: Um welchen Preis? von Rheinpreusse.

    Rheinpreusse schrieb am 29.04.2024 15:19:

    Avatar70 schrieb am 29.04.2024 14:39:

    Orca30 schrieb am 29.04.2024 12:09:

    Warum sollten sie?

    - Sie sind am Gewinnen
    - Die Russische Bevölkerung liebt den Krieg

    So fühlt es sich an. Allerdings glaube ich nicht das der Großteil der Russen diesen Krieg liebt oder versteht warum er geführt wird. So dumm sind die Russen nicht. Die erkennen schon das dieser Krieg Russland nur schaden wird und zu nichts Gutem führt.

    Die machen halt mit weil ihnen eine Pistole an den Kopf gehalten wird. Aus dem Grund sind Umfragen aus Russland sinnfrei da kaum ein Russe der dort lebt so lebensmüde ist sich klar gegen Putin zu stellen.

    - Sie haben Atombomben

    Warum "verhandlen"?

    Inzwischen ist ja auch herausgekommen das die Russen 2022 als es mal Friedens Verhandlungen gab und die Ukraine an sich schon zu sehr viel Zugeständnissen bereit war Russland mit absurden Nachforderungen gekommen ist das die Amtssprache in der Ukraine zudem russisch sein soll. Ab da war klar. Die Ukraine sollte als Land faktisch aufhören zu existieren.

    Wenn die Ukraine sinnvoll verhandeln wollen müßten sie ein Druckmittel in der Hand haben. Ein paar Atombomben wären dafür sicher praktisch.

    Bevor sie die nicht haben brauchen sie nicht zu verhandeln.

    Der Vertrag von 2022 ist übrigens öffentlich, da steht nicht der Unsinn drin, den Sie reinschreiben wollen. Es ging wenn darum, dass Russisch wieder 2. Amtssprache ist, nicht alleinige.

    Es ist völlig irrelevant, was da drinnensteht. Die Russen hätten es eh nicht eingehalten, weil sie lügen wie gedruckt. Und dokumentieren das dummerweise auch noch.

    https://mid.ru/ru/foreign_policy/news/1799157/?lang=de

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

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    Hhaha ... Geisterbeschwörung

    Antwort auf Re: 94 Km2: Um welchen Preis? von Rheinpreusse.

    Rheinpreusse schrieb am 29.04.2024 15:19:

    Der Vertrag von 2022 ist übrigens öffentlich, d

    Es ist allerhöchstens "Entwurf" und in den letzten Tagen hat sich die versammelte Mannschaft der foreneigenen Putinversteher doch extrem schwer getan, darauf zu verlinken.

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  • Avatar von Flintix
    • Flintix

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.11.2020

    Antwort auf Re: 94 Km2: Um welchen Preis? von Orca30.

    Es ist völlig irrelevant, was da drinnensteht. Die Russen hätten es eh nicht eingehalten, weil sie lügen wie gedruckt.

    Und damit unterscheiden die sich durch was zu wem?

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  • Avatar von Orca30
    • Orca30

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2004

    Antwort auf Re: 94 Km2: Um welchen Preis? von Flintix.

    Flintix schrieb am 29.04.2024 15:38:

    Es ist völlig irrelevant, was da drinnensteht. Die Russen hätten es eh nicht eingehalten, weil sie lügen wie gedruckt.

    Und damit unterscheiden die sich durch was zu wem?

    Auch das ist irrelevant. Haben sie den Link gelesen?

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