siar schrieb am 08.04.2022 10:34:
Wie solche Städte danach aussehen, kann man gut an Mossul und Rakka sehen. Der Westen kämpft nicht im Häuserkampf, er zerstört einfach alle Häuser und schickt Verbündete, die man danach fallen lässt, als Kanonenfutter vor.
Das kann Russland auch, wie man an Mariupol sehen kann. Offenbar wollten sie Kiew nicht in Schutt und Asche legen.
Ich denke, dass die Strategie etwas komplexer ist, und du durchaus nicht Unrecht hast. Eine schnelle Eroberung Kiews hätte ja klappen können... wäre umso besser für Russland gewesen. Dass es nicht geklappt hat, dürfte aber zumindest einkalkuliert gewesen sein.
Plan B wird schon vorher in der Schublade gelegen haben, und du kannst davon ausgehen, dass es auch noch einen Plan C gibt.
Zu glauben, dass die Ukraine auf der Siegerstraße wäre, wie es in den MSM dargestellt wird, wäre allerdings sehr naiv.
Meine Vermutung ist, dass die Ukraine geteilt wird, wobei Russland die östlichen Teile kontrolliert, in dem sich die Industrie und die Rohstoffe befinden, und die arme, argrarisch geprägte Westukraine dann der EU beitreten darf, die sich damit selbst schwächt, indem sie ein weiteres Entwicklungsland durchschleifen muss.
So sehen Städte immer nach Häuserkämpfen aus, wo sich eine der Kriegsparteien in Privathäusern verbarrikadieren und die Zivilisten als Schutzschilde missbrauchen.
Es gibt auch das Video von Al Jazeera, das zeigt, dass ukrainische Soldaten mit Krankenwagen transportiert werden. Wenn es dann immer heißt, es würden Krankenhäuser beschossen, wird verschwiegen, dass auch oft von dort heraus geschossen wird. In Aleppo hatten die "Rebellen" ihr Hauptquartier im größten Krankenhaus incl. Waffenlager und Foltergefängnis.