Das Ziel für den Westen ist fürs Erste vermutlich einfach die Beendigung der Kampfhandlungen
Das ist eine gewagte Prämisse, denn es gilt die 34. Erwerbsregel: "Krieg ist gut fürs Geschäft!"
Schon jetzt - obwohl die Russen noch munter Erdöl und Erdgas liefern - ist der Benzinpreis um 40 Cent höher als damals, als der Rohölpreis noch viel höher war. Da kann man sich als Tankstellenmultui gerade so richtig die Taschen voll machen. Über der Rüstungsindustrie wurde gerade ein Füllhorn von 100 Mrd € ausgeschüttet, aus dem Nichts. Da kann so richtig viel Geld verdient werden. Und wenn dann die Ukraine so richtig in Trümmern liegt, können deutsche Firmen wieder so richtig viel Zeug in die Ukraine verkaufen.
Zum einen hat "der Westen" wirklich alles dafür getan, dass es zu diesem bewaffneten Konflikt kommt. Keine diplomatische Gelegenheit zur Provokation und Eskalation wurde ausgelassen. Und auch jetzt werden eherne Prinzipien über Bord geworfen und Waffen in ein Kriegsgebiet geliefert (obwohl das Völkerrecht uns das als Folge des zweiten Weltkriegs eigentlich verbietet, aber das nur nebenbei). Offenbar soll der Krieg maximal verlängert werden und möglichst große Zerstörungen in der Ukraine bewirkt werden.
Auch die martialische "Medienberichterstattung" ist vollständig auf Kriegshetze ausgerichtet. So dass der Konflikt möglichst lange fortgesetzt werden kann.
Selbst die Ukraine scheint zu bemerken, dass die Interessen der Ukraine nicht zwangsläufig mit denen "des Westens" übereinstimmen müssen und erste Ansätze sind erkennbar, dass man über echte diplomatische Optionen statt ideologische Maximalforderungen nachdenkt.
Auch hat "der Westen" nun nicht gerade eine Historie von besonderer Menschenfreundlichkeit. Lange Kriegsszenarien wurden schon des öfteren herbei beschworen. Insbesondere wenn man Konflikte bewusst als Abnutzungskriege gestaltet (wie einst in Afghanistan).
Man darf das wohlfeile Geschwätz von hehren Idealen nicht einfach mit den tatsächlichen Zielen verwechseln...